Ich finde es netter und fairer wenn der Trainingsweg so strukturiert ist das man eben nicht strafen muss.
Manchmal ist's aber auch netter, einfach und klar zu sagen, wenn man etwas nicht möchte, z.B. (kleinen) Kindern die Kekse aus der Hand klauen. Natürlich könnt ich die Hunde bei entsprechendem Verwandtenbesuch auf das Sofa schicken oder ich lass ihnen die Freiheit, dass sie zwischen uns herum laufen, mit uns interagieren können und geb nur Bescheid, wenn sie frech werden. Sieht dann so aus: Hundenase nähert sich verdächtig der Kinderhand, "Sookie nein", Sookie bricht den Klauversuch ab und verlegt sich wieder aufs höfliche Betteln/Abwarten, erhält dafür nette Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten, darf ggf. mitspielen etc. Und früher oder später fallen dann mal Kekskrümel oder auch ein ganzer Keks ab.
Freilich Kommandos für den Sport, das "übliche" Sitz und sonstige Tricks trainiere ich vorwiegend belohnungsbasiert und versuche das Training so aufzubauen, dass dies auch problemlos möglich ist.
Das ist was komplett anderes als wie wenn du da jetzt Wasser spritzt, was wirfst oder kA. Nichts spricht dagegen dem Hund zu sagen “lass das” wenn er das Konzept davon kennt. Ist ja am Ende ein Abbruch