Danke für deine Nachricht! Diese negativen Eigenschaften kennen wir leider - hoffentlich bekommen wir das mit viel Auslastung und Training in den Griff.
Nee. Entweder du magst das kernige, triebige am Cattle oder du suchst dir einen anderen Hund.
Da muss ich Melanie zustimmen, man muss die Art des Cattle's mögen.
Vielleicht muss man beim Cattle ein wenig auf die Zuchtlinie achten und ein bisschen ein Händchen für diese Rasse haben -
Ja! Man muss sehr auf die Zuchtlinie achten. Das war mir bei der Auswahl meines Hundes sehr wichtig... wie ist das Wesen und Gemüt der Eltern, wie sind Welpen aus der gleich Verpaarung usw...
Ich persönlich finde das wahnsinnig unfreundlich geschrieben auch wenn ich verstehe wie es gemeint ist. Man sollte hier dennoch mal den Ball flach halten
Wir haben hier zwei Cattles auf einem Hof, die Hunde gehen ihrem Job nach. Hof bewachen, Rinder, Schweine und Schafe treiben. Wenn auf dem Hof viel los ist, werden sie in den Zwinger getan.
Meine Bekannte züchtet Cattles, die hat zwei getrennte Gruppen im Haus und wenn sie sich treffen würden, gäbe es Mord und Totschlag. Die machen alles getrennt voneinander.
Man kann manche Rassen so viel sozialisieren, wie man will, im Erwachsenenalter haben die nun mal keine Lust auf Artgenossen.
Und ich kenne so viele Cattle Dogs auf die DAS nicht zu trifft. Die im Erwachsenen Alter sehr wohl sozial und verträglich sind. Klar, die wollen vielleicht nicht mit jedem Hunde spielen und über die Wiese fetzen - aber sie wollen genauso wenig jeden anderen Hund töten. Und DAS kann man sehr wohl beeinflussen.
Was man nicht vergessen darf - der Cattle wird nicht auf Leistung gezüchtet.
Klar, die müssen arbeiten, gar keine Frage. Auf jeden Fall.... aber kaum ein Cattle Dog wird in Deutschland wirklich an Vieh gehalten/gearbeitet. Und die sind deswegen nicht mehr aggressiv und unausgeglichener oder was auch immer.
Man muss WISSEN und sich gut überlegen was man sich da ins Haus holt.
Man muss genau den Züchter und die Linien wählen.
Man muss VIEL Humor haben.
Man muss das Tier beschäftigen, achten dass sie Ruhe lernen, dass sie auch mit weniger zufrieden sein können.
Charakter ist noch sehr wichtig - je nach dem was man will oder vor hat.
Aber sie sind bei weitem keine Monster als das sie immer, und auch hier, immer ausgemacht werden. Sie sind keine einfachen Hunde, natürlich. Aber es gibt durchaus "schlimmere" Rassen als den ACD.
Wenn man einen klaren Kopf hat, weiss wie sie ticken, sie zu nehmen weiss und viel Humor hat, sich einen guten, Cattle erfahrenen Trainer sucht und konsequent ist, kann auch ein Cattle in Anfänger Händen klappen.
Ich hab hier vor 2 Jahren genauso Gegenwind bekommen und guess what?
Ich lebe noch. Mein Hund schreddert keine anderen Hunde, nichtmal ansatzweise. Sie kann problemlos mit anderen, fremden Hunden in den Urlaub fahren, ich kann sie überall mit hinnehmen. Sie kann sich benehmen, sie LIEBT es zu arbeiten. Sie begleitet meinen Alltag usw... sie fällt nicht negativ auf. Sie ist für mich, perfekt.
Bzgl der Trainerempfehlung des MKK - es kann jeder machen was er will und seinen Hund trainieren wie er will. Ich weiss das sie viele Cattles erfolgreich ausgebildet haben.... ich würde diese Methoden für meinen Hund einfach nicht wollen
Ich kenne einige Leute die mit ihren Hunden/ACD da waren/sind, habe selber schon Online Seminare gemacht.
Und ich weiss dass deren Methoden auf Dauer bei manchen Hunden einfach nicht wirken und andere Trainer das wieder gerade bügeln müssen.