Beiträge von noda_flake

    Meine Eltern sind "Katzen Menschen" :pfeif: Meine Oma auch... meine Grosseltern alle. Meine ganze Familie eigentlich XD

    Als ich klein war gab es bei uns in der Familie einen Spitz Mischling (er gehörte meiner Mama, lebte aber bei meiner Oma aber mit im selben Haus), an den kann ich mich aber nur bedingt erinnern. Meine Mama sagt allerdings, dass ich schon immer Hunde mochte und toll fand - von Anfang an.

    Unsere Nachbarn hatten viele Jahre Collies.

    Mein Kindheitshund war ein Golden Retriever/DSH Mischling. Ich bin viel mit dem Goldie der Nachbarn unterwegs gewesen, eine zeitlang mit dem Labrador eines Bekannten.

    Eine zentrale Rolle hatte auch der Viszla eines Nachbarn, allerdings liegen diese Hunde mir gar nicht, das war mir damals schon klar.

    Ich hab aber in meiner Kindheit eher negative Erfahrungen mit DSH gemacht. Nachbarn und Freunde hatten welche in der Familie und die waren immer... mit Vorsicht zu geniessen und vor den meisten hatte ich wirklich Angst. DSH sind auch heute noch absolut nicht meins, reizen mich einfach gar nicht.

    Ich hab mich in die Retriever verguckt, das mag an den Hunden in meiner Kinder und Jugendzeit liegen, definitiv. Auch wenn die niemals sportlich geführt wurden. Und in meinem Leben wird es definitiv irgendwann einen Labrador geben, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. :pfeif:

    Jetzt... hab ich einen ACD - also etwas komplett anderes :ka:

    Meine Eltern lieben und mögen Cali, auch wenn sie Katzen vorziehen - gerade mein Papa :pfeif: Sie ist halt niedlich und charmant XD

    Ich denke es ist vielleicht nichts "genetisches", sondern hat mehr mit Erfahrungen und Einflüssen in der Kindheit zu tun?

    Geh auf Distanz oder biete an den Hund zu übernehmen.

    Übernahme ist leider keine Option.

    Naja, momentan ist Abgabe eben nicht... so im Vordergrund, nenn ich es mal. Er will es eben mit Training probieren :ka: Ich kenn ACD in Not... ich denke wenn es doch nochmal in die Richtung geht, dann werd ich ihm das nochmal empfehlen. Danke :)

    Es ging mir dabei nicht generell um Abgabe, sondern vielleicht können die auch mit Rat und Tat zu Seite stehen. Vielleicht Trainer in der Nähe etc.

    Aber ich merke schon, es ist hier eigentlich alles eigentlich unnütz zu schreiben, weil du eh nix machen kannst und wir hier für Katz schreiben. Vielleicht hättest du demjenigen mal empfehlen sollen sich selber an das Forum zu wenden, so bringt es ja Alles nix

    Da hast du natürlich Recht, allerdings wäre die Diskussion dann bei weitem nicht so "ruhig".

    Und ich kann ihm ja gerne empfehlen sich hier anzumelden, ob das aber mehr bringt

    Aber vielleicht kann man ihn helfen vielleicht doch zusammen zu finden?

    Ist das Deine Idee oder seine?

    Er sagt ja, dass er das mit ihm erarbeiten will, dass er mit ihm trainieren will. Also sollte es schon in seinem Interesse sein Wege zu finden mit dem Hund zusammen zu finden.

    Dein Bekannter soll sich an Cattle Dog in Not wenden. http://www.acdinnot.de/

    Denen Schonungslos seine Lage schildern und dann sehen, was die ihm raten.

    Naja, momentan ist Abgabe eben nicht... so im Vordergrund, nenn ich es mal. Er will es eben mit Training probieren :ka: Ich kenn ACD in Not... ich denke wenn es doch nochmal in die Richtung geht, dann werd ich ihm das nochmal empfehlen. Danke :)

    Es tut mir leid das so hart zu sagen, aber wenn er niemanden auftreiben kann, der bereit ist die TA Kosten seines Hundes zu übernehmen (Familie?), dann ist die einzige faire Lösung eine möglichst schnelle Abgabe.

    Die Verdauungsprobleme werden durch den Stress ja nur noch schlimmer. Und ein sinnvolles Training ist erst möglich, wenn der Hund behandelt wird. Das ist ein Teufelskreis. Plus, so verfahren wie die Situation ist, braucht es auch Trainerstunden, wenn überhaupt was machbar ist.


    Und evtl. braucht es auch zwingend ein Auto um dem Hund Gassigänge und andere Auslastung zu ermöglichen, ohne sein Stresslevel ins Endlose zu treiben.

    Hinzu kommt, dass eigene psychische Probleme und die Probleme des Hundes sich sicher auch gegenseitig befeuern.

    Das sehe ICH, ganz genauso. Die Familie kann da nur bedingt unterstützen, bzw tun das in anderen Bereichen schon, glaube ich.

    Und ich habe ihn, wie auch schon erwähnt, schon mehrmals den Denkanstoß in diese Richtung gegeben. Die Entscheidung liegt ja aber nicht bei mir.

    Das Problem bei psychischen Krankheiten ist allerdings - Die wirken sich auf all das aus.

    Konsequenz fällt evtl schwer, Aufmerksamkeit, man ist mit den Gedanken vielleicht nicht beim Hund weil einen irgendetwas beschäftigt.

    Die Reaktionszeit kann verlangsamt sein, und - wenn man entsprechend schlecht drauf ist - fehlt einem auch die Kraft um bestimmte Dinge überzeugend durchsetzen zu können ( bspw banale Dinge wie Lob - der Hund checkt ja, wenn man etwas nicht ernst meinen kann).

    Das sehe ich ähnlich und ich habe zb heute wieder gesehen... dass er eben irgendwann nur noch genervt ist und dann eben die Regeln bzw die Managementmassnahmen nicht mehr umsetzt und den Hund quasi "einfach machen lässt". Er meinte dann eben... er ist von ihm total genervt und... naja nicht enttäuscht aber eben auch wieder mutlos das sie das je zusammen hinbekommen. :verzweifelt: Und ich denke da sind die Probleme die eben da sind nicht gerade hilfreich.

    Du kannst Impulse geben, umsetzen muss er sie. Siehst Du das im Augenblick als realistisch an, dass er das auch tut und bei der Stange bleibt?

    Wenn nein, dann gäbs noch die Alternative, dass Du den Hund ausbildest und Grundlagen legst, mit denen er auch arbeiten kann. Möchtest Du das bzw. wärst Du im Notfall bereit dazu?

    Momentan... nein, aber das habe ich ihm auch schon so gesagt, bzw versucht ihm klar zu machen wie umfangreich so ein Training ist. Und das er danach auch immer noch an der Stange bleiben MUSS. Und dass er eben viel Arbeit und Energie in den Hund stecken muss. Keine Ahnung ob ihm das wirklich bewusst ist.

    Ehrlich gesagt, nein. Ich sehe es nicht für sinnvoll wenn ich das machen würde. Er soll ja mit seinem Herrchen arbeiten und zu ihm eine Bindung aufbauen, die Beiden sollen ja zusammen wachsen. Und nicht mit mir. Davon mal abgesehen, gehe ich Vollzeit arbeiten, habe ja selber auch noch einen Hund und nein... das würde viel zu viel werden. Würde er hier wohnen wäre das was anderes, aber so? Nein.

    Ich weiss nicht recht was Cali damit zu tun hat, muss ich gestehen :fear: Und ja, hatte sie.

    Er darf sich nicht ausleben nein, bzw er macht ja nichtmal Hundesport. Also eigentlich wird mit dem Hund aktuell gar nichts gemacht. Ab und an (wenn ich es zeitlich hinbekomme) nehm ich ihn mal mit auf eine Wanderung mit, oder wir gehen gemeinsam mit Beiden Hunden, aber das kommt eher selten vor - da ich ja auch arbeiten gehe und auch ein eigenes Leben habe. Ansonsten macht der Hund eben halt.... nichts. Leinenspaziergänge. Was sicherlich auch ein Grund ist warum er so reagiert - er wird auch schlicht und einfach unterfordert sein und Langeweile haben.

    Aber auch das habe ich bereits mehrfach angesprochen. Das er eben eine Aufgabe braucht... was und wie auch immer diese aussehen würde.

    Hört sich an als wäre der Hund beim falschen Halter. Das wird man wohl kaum ändern können.

    Aber vielleicht kann man ihn helfen vielleicht doch zusammen zu finden?

    Ich möchte nur kurz zu Bedenken geben dass die Verdauungsprobleme auch am Stress liegen können den der Hund hat wenn er bei jeder Hundesichtung austickt.

    Ich hab mit Hecci ja ne ähnliche Story, inklusive ASD und allem und sobald wir mit Hilfe einer Trainerin einen Cut geschafft haben und den Fuß in die Tür bekommen haben bzgl Verhalten verschwanden auch alle Probleme bzgl Verdauung und Allergien. Bei meinem Hund kann ich rückblickend wirklich sagen dass das alles vom Stress kam. Der fraß auch Unmengen von denen er heute nur träumen kann, war dabei sehr schlank, reagierte auf fast alles entweder mit Pusteln, mit Blähungen oder Durchfall.

    Ohne kompetenten Trainer der sich das alles Mal anschaut sehe ich da aber keinen Erfolg. Dann lieber per Rasse in Not Verein weitervermitteln an jemanden der Ahnung hat

    Das kann ich leider nicht beurteilen. Ich kenn die Beiden ja auch erst seit 5 Monaten.

    Ich weiss nur dass er letztes Jahr Giardien hatte, diese behandelt wurde. Dann kam es wohl Anfang des Jahres zur Trennung und seit April hatte er bis vlt Oktober immer wieder Durchfälle. Wo er dann eben meinte es wären Giardien. Also zig Tests gemacht, alle negativ. Dann wurde mehrmals Futter umgestellt, Schonkost und nun bekommt er so ein TA TroFu was er mittelmässig verträgt. Er hat zumindest nicht mehr dauernd Durchfall, sondern nur noch (meiner Meinung nach) in und nach Stresssituationen, wie auch immer diese dann gerade ausschauen.

    Vermittlung steht im Raum... so etwas im Schatten. Wie gesagt, er will erst "alles versuchen" - wo ich dann aber denke, kann er eigentlich nicht weil ihm die Mittel dazu fehlen. :ka:

    Natürlich sorgt ein schlechtes Allgemeinbefinden auch dafür, dass ein Hund weniger Impulskontrolle aufbringen kann.

    Was spricht dagegen, dass Herrchen sich einen Nebenjob sucht um Kohle für die tierärztliche Behandlung reinzubringen? Ich kenne viele Hundehalter mit knapper Kasse, aber die sind im Zweifelsfall absolut bereit, zum Vollzeitjob noch mehr zu arbeiten, wenn es um das Bezahlen von Trainer & Tierarztkosten geht.

    Aber auch dann wäre ein hoher Trainingsaufwand nötig und je nach Wohnort wird es vielleicht nichts ohne Auto zum Rausfahren in reizärmere Umgebung, zum Besuch von Trainingsstunden, Hundesport, etc... Jedenfalls braucht es finanzielle & mentale Ressourcen & viel Durchhaltevermögen.

    Er ist soweit ich weiss krank geschrieben aufgrund seiner Psychologischen Geschichten. Also ist ein Nebenjob keine Option, plus... die finanziellen Probleme und Geschichten lassen dies glaube ich nicht zu. Ich kenn mich da nicht so aus, muss ich gestehen.

    Ich empfinde ihn nicht als krank, also im Sinne von er hat ein schlechtes Allgemeinbefinden. Aber ich seh ihn ja auch immer nur paar Sunden, wenn überhaupt. Meine Vermutung ist einfach er hat es nicht gelernt als Welpe/Junghund und er hat eben gelernt mit Druck und Nervigkeit kommt man schneller ans Ziel. Denn wenn man neue Übungen mit ihm macht, versteht er diese schnell und setzt sie um... er merkt die sich auch gut und denkt dann weiter mit usw.

    noda_flake ja aber das ist der Punkt . Er müsste den Cut schaffen von der Hund ignoriert ihn und nimmt nichts für voll hin zu der Hund nimmt ihn für voll und hört auf ihn auszublenden.

    Wird halt tendentiell anstrengend nach fast 3 Jahren bzw könnte auch kurz unschön werden je nachdem wie der Hund drauf ist wenn dann doch mal was durchgesetzt wird aber es hilft ja nix.

    Frage ist halt... wie soll er diesen Cut mit ihm schaffen?

    Ich glaube er ist einfach auch total entmutigt und... müde irgendwie. Ich weiss nicht. Und ja, es wird schwer werden. Ich habe ihm schon gesagt dass Bacardi eigentlich keine Zeit hat darauf zu warten dass er sein Leben geordnet bekommt, er braucht JETZT Hilfe. Er ist kein Hund der gegen Menschen geht, er nimmt Korrekturen (gut angebracht) sehr sehr gut an, beschwichtigt schnell, nimmt sich zurück, nimmt teilweise auch angebotenes Alternativverhalten an. Bei mir... aber nicht bei Herrchen :verzweifelt: Weswegen ich eigentlich nicht so gerne so viel mit ihm machen will, weil ich auch nicht will das er sich auf mich einschiesst und dann seinen Besitzer noch mehr ignoriert.


    Am Ende dreht es sich alles, egal wie man es dreht und wendet, irgendwie immer wieder im Kreis und läuft auf die mangelnden finanziellen Möglichkeiten und die unpassenden Lebensumstände hinaus. :verzweifelt: