Auch von mir erstmal mein herzlichstes Beileid und ich möchte dir in dieser schweren Zeit sehr viel Kraft wünschen.
Dem hier:
Die Hunde haben dich eventuell eher als netter Kumpel erlebt bisher, und nicht als Führungnsperson.
Da ihnen die Führung und Grenzen fehlen, und die geliebte Bezugsperson, sind sie sozusagen wie ein Schiff ohne Kapitän und treiben vor sich hin.
Das wird so nicht funktionieren. Weder für dich, noch für die Hunde, das gibt Stress und Zoff.
Wahrscheinlich ist es ziemlich aufwändig, die beiden Kerle zu managen und es wird dir viel Zeit abverlangen. Die Teilnahme im Hundeverein (nein, nicht da wo dein Mann war, das wäre zu vorbelastet) würde wahrscheinlich schon sehr viel bringen. Auch für das Verständnis, wie diese Hunde arbeiten wollen.
Kann ich nur vollkommen zu stimmen.
Ich habe selber zwar keine SH aber auch eine Rasse die sehr viel Anleitung und Führung braucht. Wenn diese plötzlich wegbricht, warum auch immer, gerät alles aus dem Ruder. Und ich denke das ist bei euch gerade auch der Fall.
Die Hunde vermissen sicher deiner Mann und trauern auch aber Hunde leben im HIER und JETZT! Klar, sie merken dass er weg ist und das jetzt alles anders ist.
Ihnen fehlt vermutlich aber eben genau diese Struktur, Führung, Auslastung die dein Mann ihnen geboten hat. Wie Wildsurf schrieb... das Schiff hat plötzlich keinen Kapitän mehr und alle machen was sie wollen, bzw machen das was sie für richtig halten damit das Schiff nicht untergeht.
Ob das so richtig und produktiv ist, steht auf einem anderen Blatt Papier.
Wenn du die Beiden wirklich behalten willst, wirst du nicht drum herum kommen dich mit dieser Rasse intensiv auseinander zu setzen, dich einzulesen was es heißt einen SH zu führen, was alles dazu gehört. Wie der Sport funktioniert den dein Mann betrieben hast - denn auch das wird ihnen fehlen. Vielleicht findet ihr auch eine Alternative die zu dir besser passt, das muss man dann sehen.
Aber erstmal muss dir Jemand mit Ahnung diese Hund erklären, dir zeigen und sagen warum sie wie reagieren und wie man das wieder in den Griff bekommt. Und das wird ein gutes Stück Arbeit werden. Wie genau das aussieht, können Andere an der Stelle besser erklären/beurteilen.
Hast du deinen Mann denn früher mal auf den Platz begleitet, sodass du etwas Einblick haben konntest in das Vereinsleben?