Beiträge von noda_flake

    • Aussies finde ich auch wunderschön, aber nachdem was ich hier lese nehme ich die glaube ich auch eher aus dem Rennen. Das hört sich ehrlich gesagt nicht viel anders an als beim Border Collie und ich denke ich würde mit der geistigen Auslastung beide nicht glücklich machen. Ne Stunde am Tag irgendwie Agility und verschiedene Spiele zur geistigen Auslastung wird es bei mir nicht geben ehrlich gesagt. Für mich steht der sportliche Aspekt voll im Vordergrund.

    Die Frage ist halt, ob der Hund bei so einem Pensum dann noch viel geistige Auslastung braucht. Da bin ich bei den Rassen wie BC und Aussie nicht drin.

    Meine Hündin bräuchte es definitiv nicht. Dieser Alltag würde ihr in allem alles abverlangen und sie würde es lieben!!! Von daher kann ich mir einen wesensfesten Cattle aus einer guten Linie durchaus vorstellen. Aber man muss eben mit gewissen Dingen leben/umgehen können - aber das ist beim Aussie genauso der Fall.

    Jagen, Wachsamkeit wäre ein Thema...

    Und sie sind halt Hunde die ihren eigenen Kopf haben, bis einen gewissen Grad, und durchaus auch eigene Entscheidungen treffen. Und sie sind halt schon kernig...

    Gewicht und Größe würde auch passen, mit ner Hündin auf jeden Fall. Müsste man halt in die Linien schauen...

    Menschen und andere Hunde sind (ggf) nicht sooo gern gesehen bzw werden eben ignoriert/nicht beachtet - wobei letzteres ja durchaus wünschenswert ist.

    Australian Cattle Dog

    Zitat

    Er ist von herrlicher Natürlichkeit, dabei ein Freigeist und auch ein bisschen derb

    Ja!

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    Nervosität oder gar Aggressivität

    Cali ist weder nervös noch aggressiv.

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    starkes Wesen und ein großes Selbstbewusstsein

    Geht so... ist ist nicht so mega selbstbewusst, wobei... warten wir mal noch etwas xD

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    Fremden gegenüber ist der Cattle Dog misstrauisch

    Gar nicht. Sie liegt nicht unbedingt Wert auf Fremde, ist im Kontakt aber immer offen und freundlich.

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    Das Wachen liegt ihm ebenso im Blut wie das Treiben von Rindern.

    Sie wacht gar nicht. Hat es auch bisher noch nicht versucht, kann mir aber gut vorstellen dass sie es tun würde wenn sie es mal rausbekommt.

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    Eine gute Erziehung ist wichtig, wenn der Australian Cattle Dog nicht maßlos viel Bellen und unerlaubt zur Jagd losziehen sollen

    Bellen ist hier kein Problem. Sie bellt tatsächlich sehr wenig für einen Cattle. Jagt aber allerdings ziemlich doll.

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    Dabei kennt er keine Geduld.

    :pfeif: :pfeif:

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    Eine gerechte, konsequente Führung belohnt er mit einer starken Bindung und Führigkeit ohne dabei seinen eigenen Willen aufzugeben.

    Ja!!


    Generell war meine größte Angst das Misstrauen ggü Menschen, das hat sie gar nicht. Aber da hab ich von klein auf "gegen gewirkt" und die Artgenossenaggression - da kommt momentan bisschen was. Es sind lange nicht mehr alle Hunde toll und Klasse, und Interesse an Fremdhunden hat sie schon lang keins mehr. Sie will ihre Ruhe. Befreundete Hunde sind immer willkommen :herzen1:

    Jagen war auch etwas - das haben wir ganz gut im Griff, aber es ist noch Luft nach oben.

    Ansonsten finde ich sie, im Vergleich zu manch anderem Cattle und auch dem Cattle meines Bekannten (der grad unter meinem Tisch liegt) schon eher untypisch und ein sehr netter Hund. Sie will halt gefallen und ist IMMER bereit zusammen zu arbeiten und etwas zu tun. Sie hinterfragt zwar auch mal, aber sie ist nicht stur.

    Sie ist recht genügsam, aber ich denke das ist eher Erziehung als wie Genetik. Sie ist sehr sehr ungeduldig, und Bacardi noch mehr.

    Alles in allem ist sie bei weitem nicht so wie mir der Cattle beschrieben wurde, aber ich kann die Warnungen verstehen die oft gesprochen werden.

    Sie sind def keine Hunde für Jedermann.... merk ich immer wieder mit jedem neuen Cattle den ich kennen lerne. Und vermutlich ist mein Hund eh nur ein Glücksgriff. xD