Beiträge von noda_flake

    Irgendwo hast Du glaube ich geschrieben, dass er keine läufige Hündin getroffen haben kann. Ich glaube, das warst Du, oder?

    Mir sagte mal jemand, dass Triebe unabhängig von entsprechenden "Triggern" bestehen. Kann man als Mensch ja auch irgendwie nachvollziehen. Man hat ja auch Hunger, ohne dass was zu Essen vor einem steht, und unser Sexualtrieb ist ja auch nicht weg, nur weil man niemanden geeigneten um sich hat ;-)

    Sicherlich werden Triebe bzw. entsprechende Verhaltensweisen stärker, sobald es einen Auslöser gibt, aber weg sind sie eben nicht.

    Da ging es darum ob er läufige Hündinnen kennt, also auch mal mit denen Gassi gehen, sich nicht gleich wegschießen und sowas.

    Das die "Triebe" auch ohne läufige Hündin direkt vor der Nase zum Vorschein kommen ist ja klar, zumal der Hund viel viel mehr wahrnimmt als wir.

    Das mit dem anschwellen, ausschachten usw hat sich bei dem Hund meines Kumpels aber auch gegeben seit er den Chip hat. Auch die Hoden sind deutlich kleiner geworden und wie gesagt, sie Ergüsse haben auch merklich abgenommen.

    Das Ausschachten oder seine Erektionen kann ich nicht beeinflussen und wüsste nicht, wie ich ihm das aberziehen könnte.

    Darum geht es auch nicht, sondern eher darum ihm beizubringen das man sich wegen sowas nicht “aufregen” muss/sollte. Es geht um das Erregungslevel. Und da kann man erzieherisch schon einiges erreichen.

    Das wäre auch mein erster Weg und eben versuchen mit Mönchspfeffer oder so zu unterstützen. Mehr Beschäftigung, die nicht in Stress ausartet usw

    Was ich noch sagen kann... letztes Jahr, Cali und Bacardi Gassi im August (sie war im Mai/Juni läufig) - er nach 10 Sekunden die Augen quer stehen gehabt. Gassi abgebrochen weil... ging einfach nicht. Er wollte nur an sie ran, hat an ihr geschnuppert, geleckt, wollte drauf.


    Dieses Jahr? Ja, er brauchte die ein oder andere Ermahnung sie in Ruh zu lassen aber ansonsten ist er mega entspannt gelaufen, hat geschnüffelt usw.

    Ein Unterschied wie Tag/Nacht. Ja, da is erzieherisch auch bisschen was passiert in dem Jahr aber ich denke dass der Chip doch einen großen Teil dazu beiträgt

    Viel wichtiger erscheint mir aber in dem Zusammenhang das schlechte Fressverhalten und der Gewichtsverlust dabei. MMn ist das auch "Leiden unter Testosteron", ein leises ohne Gejammer, Gebell usw.

    Es gibt doch heute die Möglichkeit mittels Chip zu testen wie es dem Rüden geht, wenn das Testosteron gedrosselt wird. Und es ist keine endgültige Lösung

    Würd ich auch machen, wann und zu welchem Zeitpunkt können wir hier natürlich null einschätzen.

    Ich würde tatsächlich schauen ob man erstmal anders helfen kann. Vlt erziehungstechnisch nochmal schauen - ist ja nicht nur das verbieten vom markieren.

    Und dann vlt Sachen wie Mönchspfeffer oder sowas... halt schauen das man noch bisschen Zeit rumkriegt und ihn dann mit 2 oder 2,5 chippen lassen.

    Aber wie gesagt, ich kenne und sehe den Hund nicht, ich kenn auch deine Threads nicht.

    Der Hund meines Kumpels hat mit dem Chip und der eingestellten Schilddrüse super zugenommen. Fressen war nie ein Problem though.

    Naja 20 Monate ist für eine Kastration, wie du schon schriebst, eigentlich noch zu jung. Wenn du aber meinst du willst ihn mal chippen lassen um yu schauen, dann mach das doch. Mit fast 2 Jahren durchaus möglich. Finde das immer schwer zu beurteilen wenn man den Hund nicht kennt.


    Der Hund meines Kumpels hatte ja mehrmals wöchentlich Samenergüsse usw... das hat massiv nachgelassen durch den Chip.

    Ich vermute ihr habt schon versucht das markieren und Grashalm lecken zu unterbinden?

    Ich persönlich finde es schon wichtig das Rüden den Umgang mit läufigen Hündinnen kennen lernen usw.

    Ein Hund der lange intakt war und sehr großes Interesse an Hündinnen hat, vlt sogar schon gedeckt hat (wenn aus TS oder ehemaliger Zuchthund) wird auch kastriert Hündinnen interessant finden. Vielleicht nicht mehr ganz so heftig und krass, aber klar.


    Ein junger Rüde, der vlt nichtmal gecheck hat wozu seine Bällchen da sind, klar wenn du den kastrierst.. aus die Maus.,

    Der Rüde eines Freundes ist sehr sehr sehr sexuell, sehr stark motiviert und in der Läufigkeitshochzeit ist der einfach zum :flucht: Der hatte so viel Stress dass er nicht zugenommen hat, immer wieder Durchfälle usw. Markriert wurde alles, überall, immer und ständig. Das ist, auch durch Erziehung, viel besser geworden.

    Er ist seit April chemisch kastriert (erstmal) und es ist um vieles besser geworden. Er ist draußen ansprechbarer, er hat gut 4-5kg zugenommen (zusätzlich wurde seine Schilddrüse behandelt). Jetzt... geht die Läufigkeit los in der Nachbarschaft und man merkt ihm das sehr wohl an :pfeif: Bei weitem nicht mehr so extrem und kontrollierbar, aber er hat schon gut Interesse, trotz Chips. Ich vermute, das wird auch nach der Kastration so bleiben. Aber... das Verhalten jetzt ist über Gehorsam etc regelbar weil er kopf-technisch mehr da ist.

    Der Rüde aus der Familie meiner Freundin, wurde mit 5-6 kastriert... der deckt sogar :ka: Toller Schock letztes Jahr als ihre Hündin in den Stehtagen war und die plötzlich hingen (sie wusste nicht dass er das macht und hat es vorher auch noch nie versucht).

    Um was für Verhaltensweisen geht es denn bei deinem Hund?