Beiträge von noda_flake

    Habt ihr euch dazu vor dem Kauf Gedanken gemacht?

    Ja, ich habe mir Gedanken gemacht. Habe Züchter besucht, Rassevertreter kennen gelernt, verschiedene Hunde, Alter, Geschlechter

    Habt ihr euch vlt sogar extra einen Hund mit bestimmten Rasseeigenschaften angeschafft, die sich perfekt in euren Alltag integrieren lassen?

    Ich wollte einen aktiven Hund mit dem ich potentiell Sport machen kann, bzw den ich auch mit in die Arbeit (Altenpflege) nehmen kann. Wobei nichts davon ein MUSS war.

    Habt ihr euch einen Hund passend zu einer zusätzlichen beruflichen, sportlichen oder auch einer Freizeitbeschäftigung angeschafft?

    Ich hatte Lust auf Dummy oder Mantrailing, Bike-Jöring/CaniCross war aber generell sehr offen. Mal sehen wozu der Hund so Lust hat und da der Cattle ja Recht flexibel ist.

    Wenn ich endlich meine Lappen hab, will ich gerne THS mit ihr probieren.


    Habt ihr evtl. euer Leben nach dem Hundekauf oder während der Hundehaltung neu ausgerichtet, sodass ihr die Bedürfnisse eures Hundes gestillt bekommt?

    Nein.

    Tut euer Hund das, wofür er ursprünglich gezüchtet wurde oder lastet ihr ihn mit einer Form der Ersatzbeschäftigung aus?

    Nein, sie wird nicht an Vieh gearbeitet. Wir machen regelmäßig 1-2x die Woche Mantrailing, Dummy und gehen wandern.

    Gibt es auch Rasseeigenschaften eures Hundes, die ihr in eurem Leben nicht brauchen könnt, die er nicht ausleben kann/darf? Eigenschaften eures Hundes, die euer Leben beschwerlich machen?

    Cali ist ein recht netter Cattle Dog. Sie mag Menschen generell gerne, oder ist neutral (wenn man sie nicht anspricht) bis ignorant.
    Andere Hund sind nicht wichtig - Hundebekannschaften dagegen schon.

    Sie fängt langsam mit Ressourcensachen, aber das ist super gut kontrollierbar und man muss einfach dran bleiben, ein Auge drauf haben und konsequent sein. Ich riskier da aber auch nichts. Bei fremden Hunden kommen Ressourcen weg, zb. Futter oder Spielzeug. Das würde ich aber auch so machen :pfeif: Menschen ggü hat sie damit aber null Probleme.

    Sie jagt, das nervt bisschen - aber wenn ich da etwas konsequenter wäre, wäre das auch besser :pfeif:

    Fremdhunde werden in den Läufigkeiten mittlerweile angebellt, aber auch da ist sie lenkbar und im Kontakt gibt es keine Probleme. Sie ist generell eher unsicher im Kontakt mit fremden Hunden und Hunde die auf die zugerannt kommen mag sie einfach nicht (doofe Erfahrungen). Wenn die Kontakte aber kontrolliert und geregelt sind, problemlos. KA, ob das wirklich rasse-spezifisch ist xD

    Ansonsten... hütet sie nicht, sie wacht nicht (würde es aber, wenn sie die Chance bekäme und dürfte. Bisher kam aber noch nix in die Richtung), meldet nicht (hier genauso wie beim wachen), will keine Menschen fressen.

    Sie ist ein guter Hund, man muss sie eben kennen, bisschen im Auge haben und ihr ggf mal auf die Finger klopfen und an die Regeln erinnern xD Ansonsten wirklich ein Herzchen mit viel Flusen und Blödsinn im Kopf die immer gefallen möchte :herzen1:

    Gerade Retriever sind übrigens glaube ich extrem oft Familienhunde ohne jede "rassetypische Auslastung", wenn man sich mal im realen Leben umschaut.

    Spoiler anzeigen

    Was schlimm genug ist, in meinen Augen :mute:

    Solche tollen Hunde, tolle Arbeitsfähigkeiten, so vielfältig und sie "vergammeln" einfach so, oder werden nur fett gefüttert (jetzt sehr pauschalisiert!)

    Deine Gründe für einen Hund sind in Ordnung und du suchst dir ja auch dementsprechend eine Rasse aus - nämlich eben KEINEN Aussie (obwohl er euch optisch gut gefällt).

    Retriever, Hütehunde und auch die SH sind aber spezielle Hunde, nicht zu vergleichen mit einem reinen Begleithund. Und ich denke das sollte man beim Kauf auch berücksichtigen und sich darauf einstellen. Und oft führt eine solche Haltung eben auch zu "Problemhunden". :ka: Sie suchen sich ihre Beschäftigung dann eben anderweitig.

    Gassi:

    Löserunden, wie du sie nennst, von 10/15 Minuten wären bei uns zusätzlich problemlos möglich (abgesehen von der Alleine-bleiben-Zeit). Die 2 Stunden Gassi waren wirklich im Sinne von einer auch nennenswerten Gassirunde gemeint.

    Ich bin ehrlicherweise aber verwundert, das muss ich schon zugeben. Die meisten Hunde, die ich kenne, werden von Berufstätigen gehalten, die "halt mal morgens eine kleine Runde gehen, nachmittags ein Stündchen und abends nochmal Pipi". Die Hunde sind zu Arbeitszeiten allein. Am Wochenende, im Urlaub oder ähnliches sind es dann auch mal größere Runden. Es kann doch nicht sein, dass das alles verkorkste Hunde sind, deren Bedürnisse völlig ignoriert werden? Das sind übrigens eher größere Hunde, also alles Richtung Schäferhund, Retriever und Hütehunde.

    Naja, was die Hunde nicht kennen, können sie auch nicht vermissen :mute:

    Aber ehrlich? Wofür hole ich mir einen DSH, Retriever oder Hüti wenn ich am Ende nichts mit ihnen mache? Ihre Fähigkeiten nicht nutze? Nichts mit ihnen unternehme?

    Wofür?

    Generell, wofür habe ich einen Hund wenn ich nichts mit ihm mache?

    Ich habe ja auch einen Hund aus einer ähnlichen Kategorie und ich liebe es mich mit ihr zu beschäftigen, zu sehen wofür sie brennt, woran sie Spaß hat, woran wir Beide Spaß haben.

    Nur schnöde spazieren gehen? Gibts auch, natürlich, aber es ist nicht die Regel. Ich will ja was mit ihr zusammen machen, mit ihr zusammen durchs Leben gehen und das geht eben nunmal nur wenn ich mich aktiv mit ihr beschäftige, sie fordere und fördere.

    Ich bin übrigens an diesen Tagen sehr früh weg (kurz nach 5 aus dem Haus) und daher vergleichsweise früh wieder zuhause (ca. 15 Uhr).


    Ich habe noch eine generelle Frage zum Thema Qualzuchten. Vorab: Ich bin Laie und möchte auf gar keinen Fall Qualzuchten unterstützen. Verstehen möchte ich es trotzdem.

    Wo fängt das Thema denn an und wo hört es auf? Beispielsweise habe ich noch nie jemanden bei einem Schäferhund (im "realen" Leben, da kenne ich nämlich einige von) von einer Qualzucht sprechen hören. Aber sind sie das nicht auch? Zumindest habe ich da oft gehört, dass die auch komplett "krank gezüchtet" seien...?

    Diesen Zeitraum bleibt meine regelmäßig alleine zu Hause und hat damit absolut keine Probleme. Aber das alleine-lassen ist eh ein heiß diskutiertes Thema und kommt auch bisschen auf die Hunde an. Meine ist bis sie knapp ein Jahr war mit mir zur Arbeit, dann hab ich sie angefangen stundenweise zu Hause zu lassen, bis sie gar nicht mehr mitgekommen ist. Sie könnte es aber immer noch jeder zeit. Ist für uns Beide aber so viel entspannter.

    Ich muss aber auch dazu sagen, meine hatte NIE Probleme mit dem alleine-bleiben. Sie musste das von Anfang an mehr oder weniger aufgrund meines Berufes. Auch wenn es erstmal nur Minuten waren. Wir haben da nicht viel "geübt", das war ein notwendiges Übel und sie hat's perfekt gemeistert. Beim Nächsten Hund wird da sicher anders XD

    Und... wenn der Hund so lange allein bleibt, gehört die restliche Zeit qausi ihm, bzw muss eben auch gewährleistet sein dass er dennoch spazieren geht, beschäftigt wird usw.

    Meine gesamte Freizeit gehört meinem Hund (mehr oder weniger). Dessen muss man sich dann auch bewusst sein.


    Zum Thema Qualzucht:

    Das kommt stark drauf an was man als Qualzucht definiert. Für mich sind nicht nur die Kurznase (wie mops etc) Qualzuchten, sondern auch die ganzen übergroßen/zu schweren Rassen (Ausnahmen gibt es natürlich). Bei den SH steck ich nicht so genau drin.

    Aber generell... jede Rasse die BEWUSST krank gezüchtet wird, nur um einen optischen Faktor hervorzuheben und die Funktionalität nicht mehr gegeben ist, ist irgendwann/irgendwie eine Qualzucht. Bsp: Wenn der Shi.Tzu soviel Fell hat das er nicht mehr laufen kann, oder Collie so viel Fell dass er im Sommer nicht weiß wohin, ein Neufundländer/Bernhadiner so groß und schwer ist das er mit 4/5 körperlich kaputt ist.

    Jetzt ist an der Stelle ein Knubbel unter der Haut zu spüren und wo die Zecke saß, ist etwas geronnenes Blut. Ist das normal? Sorry für die vielleicht blöde Frage, aber es ist unsere erste Zecke 🙈

    Das ist normal. Desinfizieren und beobachten :bindafür:


    Hab Cali gestern ne Auwaldzecke gezogen und hatte gleich mal richtig Panik :shocked:

    Heute gibts das Spot-On wieder drauf und ich überlege echt doch auf Tabletten umzustellen?

    Momentan hatte sie keinen Schutz drauf, weil wir seit Monaten keine mehr hatten aber.... urgh...

    Cali ist jetzt seit ein paar Tagen durch mit der Läufigkeit. War alles recht problemlos. Wir waren über das vergangene Wochenende ein paar Tage unterwegs und sind seit Dienstag wieder zu Hause. Seit dem ist sie eigentlich nur am Schlafen, total kaputt und müde. Ich weiß dass das normal ist aber irgendwie habe ich dennoch jedes Mal ein mulmiges Gefühl. #Übermutti :tropf:

    Schauen wir mal wie es weiter geht...

    Anfang Dezember geht es dann nochmal zum US - Kontrolle der Zyste.