Beiträge von *wuff*

    Insb. @ Osiris,


    ich kann das Feldmann Kreuzgeschirr wärmstens empfehlen ! :)


    Ich habe es bei futterfreund.de für Kimi (3,1 kg, 25cm) in der Größe 15mm / 30-50cm bestellt. Da drückt und rutscht nix und durch die verstellbare Schnalle an der Brust kann es optimal eingestellt werden. Ließ Dir mal die Beschreibung bei futterfreund.de durch, vielleicht ist das ja auch was für Dich.


    Für mich ist es jedenfalls mittlerweile DAS optimale Geschirr. :)



    "Untenansicht" :D




    Seitlich:









    Dieses hier:








    habe ich beim Fressnapf gekauft. Wobei:



    Zitat

    Das war auf Anhieb Liebe auf den ersten Blick (jepp, gibt es auch bei Geschirren). Das Geschirr ist vom Fressnapf und obwohl ich mir fast sicher war, dass die Größe S noch zu groß ist, kaufte ich es. Danach stiefelte ich in den nächsten Baumarkt und kaufte das neue Ultra-Gel von Pattex...


    Zuhause schnitt ich das Geschirr dann passend, verklebte die Enden mit dem Ultra-Gel, drückte die Stellen für ein paar Stunden mit Wäscheklammern zusammen und et vóila... das Ding sitzt perfekt, wie für Kimi gemacht ! *g* Auf dem Foto ist auch schon die geklebte Version zu sehen und, ja, das hält bombensicher (hab es so ziemlich jedem Belastungstest ausgesetzt den man sich vorstellen kann).



    :)




    Nicht jedermans Geschmack, aber mit diesem Geschirr (Care-Leader) vom Futterhaus war bzw. bin ich auch ganz zufrieden, eben weil es gut sitzt:







    Ansonsten finde ich die diversen Softgeschirre auch recht praktisch. Die sind super weich und mit einem Klettverschluss ausgestattet.


    Auf dem Foto die hinteren drei:






    Von "Sattelgeschirren" aller Art:




    bin ich mittlerweile gänzlich abgekommen. Ich fand die mal super, aber meiner Meinung nach gibt es bessere (im Sinne von bequemere) Geschirre für kleine Wauzis. :)




    Liebe Grüße,


    Karin

    *Mitgefiebert habe*


    Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die frischgebackene Hundemama und die zuckersüßen Welpis !!!! :)


    Die Bilder von der OP sind wirklich beeindruckend, dankeschön dafür !



    Ich darf gar nicht hinschauen....*aaaaargh*.... aber diese Kleine (Nr.2):




    ist mein Favorit.

    Was für ein bildhübscher und süßer Spatz ....*ohoh....verliebt guck*




    Liebe Grüße,


    Karin

    Klar darf man das erwähnen.


    Ich würde meine Zeit allerdings dann nicht damit verschwenden das so "aufzuklamüdeln".... Rütter erscheint mir als durchaus kooperativ, was das Feedback in jeglicher Hinsicht betrifft.


    Imho sollte manch einer hier anstelle Rütters mal vor die Kamera treten... und es besser machen. :)


    Mein Fazit:


    Er ist das Beste, was VOX jemals engagieren konnte. Natürlich kann man sich an Kleinigkeiten aufhängen, war ja auch nicht anders zu erwarten, dennoch hat er die Begabung, wichtige (!) Kriterien auch unerfahrenen HH zu vermitteln/ näher zu bringen. Und genau an diese Zielgruppe richtet sich die Sendung doch auch...


    Besser so, als manch eine Sendung zuvor bei VOX, oder gar die Prügeleien hier im Forum bei einem unwissenen HH (in jeglicher Hinsicht)....




    Liebe Grüße,


    Karin

    Ich spiele mit dem Gedanken mir diese Leine zuzulegen:


    http://www.dogsshop.de/visiglo-leine-sport-gruen-p-133.html


    Alles was man um den Hals legen kann wäre bei Kimi nicht sonderlich effektiv (25cm über dem Boden, langhaarig.... ). Bei der letzten Gassirunde gilt es ein paar dunkle Seitenstraßen mit vielen parkenden Autos, sowie eine recht stark befahrene Straße zu überqueren. Abgesehen von den Fahrradfahrern, die im Dunkeln irgendwie immer um Haaresbreite an einem vorbeiradeln (im Park z.B.). :/


    Gibt es Kleinhundhalter hier, die diese Leine nutzen ? Ich habe derzeit noch etwas Zweifel wegen der Größe (Gewicht) des Karabiners.



    Liebe Grüße,


    Karin

    Hi,


    erstmal SORRY für meine verspätete Antwort !


    @ Humama,


    Zitat

    kann es vielleichts ein dass sie einfach überfordert ist??? Im Park meine ich?
    Du hast geschrieben sie sei in geduckter Haltung gelaufen und so.
    Dass sie sich da einfach nicht wohlfühlt?


    Hmmmm, überfordert und nicht wohlfühlen dort... ich glaube nicht dass das so ist. Diese geduckte Haltung beim Laufen, wie beschreibe ich das jetzt....wenn sie sich nicht wohlfühlt, dann lässt sie ihren Schwanz immer hängen, sie wirkt dann unsicher und hektisch, macht sich "klein" (auch beim Laufen). Diese geduckte Haltung im Park sieht etwas anders aus: Sie trägt den Kopf ganz tief (als ob sie schnuppert), Schwanz hoch, von der Bewegung her fällt sie in einen super schnellen "Trab" (sie rennt also nicht).



    Zitat

    Läufst immer du mit dem Hund oder hatte ihn schon mal jemand anders zum Gassigehen dabei? Vielleicht war da mal was wo du gar nicht weißt?


    Nein, ich laufe mit ihr. Ausschließlich. Es sind zwar manchmal andere Leute dabei (die kennt sie), aber ohne mich war sie bisher noch nicht Gassi (also allein mit einer anderen Person).



    Zitat

    dass sie nicht auf die Wiese geht ist ja auch komisch .
    Versuch doch mal folgendes setz dich auf die Wiese streck dich aus und fang an zu gähnen richtig herzhaft und entspannt aber nicht den Hund anschauen . Das ist ein Beschwichtigungssignal dass der Hund merkt es ist alles OK.
    Es gibt auch ein Buch darüber "Die Beschwichtigungssignale der Hunde"
    ich hab schon einiges Versucht und es funktioniert!
    Gerade das mit dem Gähnen.



    Das habe ich heute mal ausprobiert. Nach 15 Minuten legte sie sich in den Kies, Kopf auf die Pfoten, frei nach dem Motto "ich warte dann hier mal bis du fertig bist mit der Gähnerei". Ich habe bewusst eine Stelle gewählt, wo ich einen anderen Hund schon von Weitem (!) hätte kommen sehen und ich saß nur ca. 5m weg von ihr. Dennoch habe ich das Experiment dann nach 15 Minuten abgebrochen, ich wollte kein Riskio mehr eingehen.


    Und jetzt kommt`s:


    Das gleiche nochmal an der Schleppleine: Sie marschiert fröhlich mit mir auf die Wiese, rennt sogar voraus. Dann anders: Ich lasse sie am Kiesweg absitzen, setze mich auf die Wiese (so weit die Schlepp es ermöglichte, sprich, ohne jeglichen Zug/ Spannung), ich rufe sie und sie hechtet freudestrahlend zu mir.


    Kaum ist die Schleppleine ab.... siehe oben.



    Zitat

    Ich hoffe ich konnte dir ein klein wenig weiterhelfen.



    Auf jeden Fall ! Dankeschön für Dein Feedback !





    @ Dana,


    Zitat

    Hm - es ist immer so verdammt schwer etwas zu beurteilen, was man selber nicht gesehen hat.


    Ich habe das nun so verstanden= Du leinst ab und gehst auf eine Wiese. Rufst sie dort, hampelst umher. Kasperst ein wenig - versteckst Dich. Lockst und der Hund bleibt auf dem Weg und schaut betröppelt - hab ich das so richtig verstanden?


    Ja, so sieht es aus. Wobei: Wenn ich sie angeleint mit auf die Wiese nehme, dann ist alles ok. Sie nimmt Lecker, will spielen etc. Sobald ich sie auf der Wiese dann aber ableine.... *uff*




    Zitat

    Wie reagiert sie denn, wenn Du sie auf der Wiese ableinst? also Du spielst an der Leine mit ihr irgendein Zerrspiel oder so und leinst sie währenddessen ab. Was denkst Du wäre ihre Reaktion?


    Das kann ich Dir sagen: Sie rennt wie von einer Tarantel gestochen zum Kiesweg.




    Zitat

    Ansonsten (ganz wichtig!) lass den Hund nicht zu weit aus Deinem Kontrollbereich entweichen. Du solltest eingreifen können, wenn unverhofft ein anderer Hund auftaucht. Sonst lieber an die Schleppleine nehmen. Evt gerät sie vielleicht einmal an den falschen Hund, der zurück beisst. Außerdem sollte sie mit dem Verhalten nicht durchkommen.


    Ja, das habe ich mir wirklich zu Herzen genommen, die Schleppleine ist Pflicht vorerst.



    Zitat

    Ich wünsche Dir viel Erfolg!



    Dankeschön !


    Nach dem Park heute bin ich dann noch in die Felder gefahren. Diesmal stand der Wagen auf gerader Strecke, also so, dass ich einen Traktor oder eben eine anderes Auto schon von Weitem (1-2 km gerade Strecke voraus, keine Seitenstraßen o.ä.) gesehen hätte. Kimi blieb die ganze Zeit (ca. 2 Stunden sind wir gelaufen) an der Schleppleine, 200m vor dem Auto leinte ich sie ab, sie rannte zum Wagen aaaaaaber: Sie ließ sich abrufen ! Sogar ohne Lecker (hatte leider keine mehr in der Jackentasche, waren zu knapp kalkuliert). Dann ein "Bleib" beim Auto, ich geh zurück, ca 50m, rufe sie und sie kommt angehechtet wie ein Flitzebogen. Das ich kein Lecker mehr hatte wusste sie, sie kennt das von klein auf, sprich, wenn ich ihr beide Handflächen zeige und sage "kein Lecker". Wäre ich in Begleitung gewesen, dann hätte sie sofort geschaut ob es dort noch ein Lecker gibt. Aber auch dann genügt ein leises "kein Lecker" mit gezeigten Handflächen und sie gibt sofort Ruhe.


    Ich habe sie stattdessen natürlich sofort mit hoher Stimme wie eine Bekloppte gelobt, das sind dann einfach auch die Momente, wo man wieder Kraft tankt. Eine kleine Runde noch perfekt bei Fuß ohne Leine (in der Nähe des Autos) mit schnellem Richtungswechsel, Platz, Sitz *nur auf Handzeichen hin*... hochkonzentriert, mit gespitzen Hängeöhrchen und strahlenden Augen strahlte mich die Maus total aufmerksam an. Ich dachte mir einfach nur "verdammt nochmal, es geht doch". Vor Freude gab es noch eine kleine Schlammschlacht auf dem Acker :-)) und das war dann erstmal unser Tag heute. :)




    @ Steffi,


    Zitat

    ...
    denn ich sehe auch die Gefahr, dass sie mal an den falschen Hund gerät und sie scheint ja auch ein bisschen größenwahnsinnig zu sein. Ist nicht negativ gemeint.



    Ich verstehe was Du meinst und ich fasse das auch nicht negativ auf. Du hast völlig Recht ! Ich hätte bei ihrem Problem mit dem Rasen betreten niemals außer Acht lassen dürfen, dass sie vor gar nicht so langer Zeit noch agressiv auf andere Hunde reagiert hat, und eben auch auch ihr fremde Menschen. Wo das herkommt kann ich nur vermuten, zumindest führe ich das auf ein paar unschöne Erlebnisse im fortgeschrittenen Welpenalter zurück. Das war meine Schuld (ich habe bis heute dran zu knacken) aber ich wusste es damals eben auch nicht besser. Dann war es ja auch lange Zeit wieder gut. Irgendwo habe ich dann wieder Fehler gemacht... unbewusst, gerade bei einem solch sensiblen Hund wie Kimi, und sowas darf einfach nicht sein. Wie ich mich jetzt so bescheuert verhalten und Kimi einer Situation aussetzen konnte (unangeleint in einem gut besuchten Park), die in keiner Relation zu der Lapalie mit dem Rasen steht (verdammt warum kommt sie nicht, wobei ich mich immer weiter entfernte)... ich weiß es nicht. Vielleicht haben mich die kleinen Erfolge in der letzten Zeit etwas blind gemacht. Ich fühle mich sauschlecht, ich hätte es wissen müssen.


    Kann mich mal bitte eben jemand in den Nacken fassen und für meine Dummheit laut zusammenschreien... ? :(




    Zitat

    Das mit dem Rasenbetreten bekommst Du bestimmt in den Griff. Wenn es erst seit kurzem ist, dann könnte es auch an der Feuchtigkeit des Rasens liegen. Manche Hunde mögen das nicht sonderlich und müssen sich erst an das Gefühl gewöhnen.


    Habe das hier schon öfter gelesen in verschiedenen Threads.



    Ja, es kann durchaus sein, dass sie ein Problem mit der Feuchtigkeit des Rasens hat. Andererseits: Warum macht ihr das dann an der Leine nichts aus ? Vielleicht sollte ich gewisse Dinge aber auch einfach mal so hinnehmen wie sie sind und es als "Spleen" abtun.



    Zitat

    Ich wünsche Dir viel Erfolg.



    Dankeschön !


    Die Hilfestellungen von euch allen hier in diesem Thread bringen mir wirklich sehr viel.





    @ Birgit,


    Zitat

    Kommst du an einen meiner Hunde vorbei und deine Hündin probiert so etwas, ist sie tot. Bei meiner Corgi Hündin hätte ihre Überlebenszeit Sekunden betragen!


    Ich hätte es Deiner Corgi Hündin nicht verübeln können. :-/


    Wenngleich es dadurch nicht richtiger wird, dass ein Hund zu Tode kommt der für eben diese Situation auch nichts kann. Bei gleichgroßen Hunden, respektive alles, was ihrer Größe entspricht, geht sie SO ja nicht zur Sache.


    Ach Mensch, es ist alles so verflixt.



    Es gab nie eine Situation, wo Kimi von einem anderen Hund zurechtgewiesen wurde (ohne das es gleich aufs Ganze geht). Also wo ihr einfach mal kommunikativ unter Gleichgesinnten ihre Grenzen gezeigt wurden, im Spiel, mit entsprechender Zeit, wie es normalerweise üblich ist. Ich lasse diesen Satz jetzt einfach mal so stehen, denn Kimis Leben war schon immer geprägt von Ausnahmesituationen...


    Ich war mit ihr damals in einer Welpengruppe, sie kam in eine bestehende Gruppe, alles Welpen, die mind. dreimal so groß waren wie sie. Hier hat man leider nicht viele Auswahlmöglichkeiten. Ich werde das nie vergessen. Sie tapste fröhlich und aufgeschlossen zu den anderen Hunden hin und da ging das ganze Rudel auf sie los. Die Trainerin meinte nur "lassen sie die Hunde das unter sich ausmachen". Kimi stand da, wedelte mit dem Schwanz, freute sich, winselte und dann packte sie der erste Welpe der bei ihr ankam am Rücken und biss ihr einen Büschel Fell raus. Kimi jaulte, lief weg, überschlug sich, die anderen hinter ihr her. Die Halter lachten sich kaputt, ich rief sie, sie hörte nichts mehr in ihre Panik. Dann suchte sie Schutz bei mir und die Trainerin meinte ich solle sie nicht hochnehmen sondern sanft mit den Füßen wegstoßen. Und wieder "das regeln die unter sich selbst". Ich nahm sie nicht hoch, nein, aber ich stieß sie auch nicht mit den Füßen weg !!! Statt dessen schob ich die Meute sanft beiseite (das meine ich so, ich habe die anderen wirklich nur mit den Füßen sanft ferngehalten), leinte Kimi an, ging erstmal raus aus der Situation, weg vom Platz. Dort bemerkte ich dann, dass Kimi am Rücken blutete und ihr Beinchen in die Höhe hielt, ich wollte zum TA mit ihr (das sie am Hinterbeinchen PL hat habe ich zuvor gesagt). Die Situation vergleiche ich heute so: Wenn ein Reiter vom Pferd fällt, dann sollte er sofort wieder aufsteigen. Kurzum, wäre Kimi nicht verletzt gewesen, dann hätte ich die Trainerin und die anderen HH darum gebeten, dass Ganze nochmal pro Kimi anzugehen, so dass sie den Platz mit einem positiven Erlebnis verlässt. Das dies aufgrund ihrer Verletzungen aber nicht mehr möglich war, versteht sich von selbst. Seit diesen Geschehnissen war Kimis Unbeschwertheit irgendwie weg, jedoch war da noch nichts von Agressionen zu sehen. Sie begegnete anderen Hunden stets reserviert und vorsichtig. Ich suchte auch den Kontakt zu anderen Hunden, diesmal jedoch so, dass Kimi einfach auch mal spielen kann. Als Welpi hier in der City waren dass dann meist nur angeleinte Hundebegegnungen, sie muste ihr Bein damals halt noch schonen. Die negativen Erfahrungen hingegen ziehen sich wie ein roter Faden durch Kimis Leben. Wir fahren nach Rhynern in die Felder, wo aufgrund der mir damals vorliegenden Infos ein beliebter Hundetreff ist (viele Kleinhunde) und was passiert ? Kimi steht 5 Minuten auf der Wiese, unangeleint, ca. 100m weg von mir, da kommen zwei Schäferhunde (Mixe) angerannt, ohne Herrchen in Sicht. Man hörte nur eine Trillerpfeife, die beide Hunde jedoch völlig ignorierten. Kimi rannte zu meinem Bekannten, dieser war näher bei ihr, aber dennoch waren beide Schäfis mittlerweile zwischen ihr und meinem Bekannten. Sie rannte völlig panisch auf den "Parkpkatz", überschlug sich, ich war mittlerweile am Parkplatz angekommen, auf gleicher Höhe mit den Hunden. Mein Bekannter stand wie versteinert noch da wo er vorher stand. Da lag meine Maus, auf dem Rücken, völlig unterwürfig, weil sie nicht mehr wusste wohin. Ich schrie nur "AAAAAAAAAAAAAAAAUS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" Ich rannte hin, schrie nur noch dieses eine Wort völlig außer mir im Sekundentakt und drückte die Hunde mit meinen Knien und Händen von ihr weg. Da kamen dessen Herrchen endlich um die Ecke angerannt, leinten die Hunde an und meinten: "Die tun nichts". Ich frag noch "aber hören tun sie auch nicht, oder" ???? Daraufhin der eine HH: "Na, ihrer ja auch nicht !" Ich sag "mit dem Unterschied, dass mein Hund noch ein Welpe ist" !!!!! Und dass sie das jetzt mal nicht runterspielen sollen, weil grundlos haben sie die (von den Hunden ignorierte) Pfeiffe ja nicht eingesetzt ! Und das sie stinksauer waren, dass die Hunde das ignorierten war auch nicht zu übersehen ! Kaum waren die Hunde angeleint (also Kimi und die beiden Schäfis), wollte Kimi zitternd zum Auto. In diesem Moment, alle Hunde waren angeleint, schnappte einer der beiden Schäfis zähnefletschend nach Kimi und der Halter, meinte allen Ernstes "das ist normal, sie nehmen ihm die Beute weg". Wobei er das mit der Beute sicherlich anders meinte als gesagt.


    So, nochmehr ?


    Solche Begegnungen ziehen sich durch Kimis Leben. Es gab auch schöne Momente mit anderen HH, einige wenige, aber Kimi musste leider schon sehr früh und wiederholt feststellen, dass es eben auch unschöne Situationen gibt, wo "Mama" nicht so reagiert hat, wie es hätte sein müssen. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch, ich will alles richtig machen und mache doch so oft Fehler.


    Kann sein, dass Kimi daher so geworden ist wie sie ist. Manch einer würde sagen "dominant", ein anderer würde das als unsicher bezeichnen. Sie wird wirklich auch warm mit anderen Hunden, wenn diese sie erstmal in Ruhe lassen, so dass sie eine Chance hat von selbst Kontakt aufzunehmen. Nur Kimi ohne Leine (oder auch mit) und dann ein größerer Hund... das geht nicht. Und, ja, es kann auch sein, bei netten Hundekontakten gleichgroßer Hunde, dass sie plötzlich irgendwas in den falschen Hals kriegt und ausrastet. Einem gleichgroßen Hund ist sie allerdings noch nie SO an die Kehle gegangen, schon gar nicht nur aufgrund dessen, dass er lediglich ahnungslos des Weges kommt.


    Und, wie gesagt, die letzten 2 Jahre ging es wirklich bergauf, in jeglicher Hinsicht.


    Ich bin stolz auf mein kleines Mädchen, das möchte ich an dieser Stelle auch nochmal erwähnen. Das liegt nicht nur daran, dass sie mich (seit dem ich hier tippe) so vorwurfsvoll anschaut, *g*.




    Zitat

    An die Kehle gehen und schütteln und zerren ist keine Kleinigkeit. Da du von ihrer "Unart" sprichst, weisst du um die Problematik. Trotzdem lässt du sie laufen?


    Was soll ich mich jetzt rausreden, kurz und knapp: Ja, ich habe sie laufen lassen und bitte glaub mir: Ich könnte mich ohrfeigen dafür !!!!!





    Zitat

    Dein Hund ist ein Lebewesen, da kann niemand einfach sagen "hat immer zu folgen!" Ist doch kein Bundeswehrsoldat, Sklave, oder Roboter ??



    Naja, auch ein Bundeswehrsoldat und ein Sklave sind Lebewesen. ;-)


    Das war vielleicht etwas überspitzt formuliert, aber dennoch stehe ich dazu: Wenn ich sage "HIER", dann hat sie zu kommen. Es spielt keine Rolle, wie sie die Situation einschätzt, ich entscheide das. Doch, ja, auch wenn ich über diesen Satz nochmal nachdenke.... sie hat zu kommen. Ohne wenn und aber. Zumal sie das ja auch schon verinnerlicht hat, es gibt keinen Grund, dass sie jetzt (also zum heutigen Zeitpunkt, in bestimmten Situationen) meint entscheiden zu müssen nicht zu kommen. Ich maße mir einfach an, Situationen zu ihrem und meinem Wohl einschätzen zu können. Welch fatale Folgen ein anderes Denken haben kann (!) hinsichtlich unvorhergesehener Situationen ---> siehe den Traktor aus meinem ersten Beitrag. Und noch viel Schlimmer: Der kleine Neufi...


    Insb. in den letzten 24 Monaten habe ich ihr gezeigt, dass sie mir vertrauen kann. Wenn sie mir nicht vetrauen würde, dann würde sie ja auch nicht blindlinks und unangeleint hinter mir durch einen langen Plastiktunnel kriechen (auf Anhieb), in laubbedeckte Teiche springen auf Kommando, oder durch bauchtiefen Schlamm waten.




    Nun erstmal ein dickes Dankeschön an alle, die in diesem Thread bisher geschrieben haben.


    Ich werde noch hart an gewissen Problemen (was mich betrifft) arbeiten müssen, aber ich kriege das hin !



    Liebe Grüße,


    Karin