Ich bin groß geworden mit einer depressiven Mutter und Hund.
Der Hund war eine Stütze für meine Mutter, hat ihr in vielen Situationen geholfen. Gleichzeitig war sie aber oft auch nicht in der Lage mit dem Hund raus zu gehen. Das mussten dann andere übernehmen. Auch ein mehrmonatiger stationärer Aufenthalt musste überbrückt werden. Ohne uns Kinder (damals schon im Teenager Alter) wäre das nicht möglich gewesen.
Daher braucht es auf jeden Fall einen Plan B was man mit dem Hund macht wenn man selbst nicht in der Lage ist sich um ihn zu kümmern.
Ganz ganz schlimm war es als der Hund gestorben ist. Da ist sie richtig tief in ein depressives Loch gefallen von dem sie sich nie wieder richtig erholt hat.
Darauf sollte man sich auch vorbereiten und eine Strategie dafür erarbeiten, am besten gemeinsam mit einem Therapeuten. Denn man weiß nie wie viel Zeit man mit dem Tier hat.