Beiträge von HundLeo

    Was ich mich Frage: Wie kann ein manuell brauchbar untersuchen, wenn der Hund dermaßen dicht macht? Das geht doch gar nicht

    Ein berechtigter Einwand, das war aber da noch nicht so klar anscheinend. Das Hauptproblem war ja die Pfote, Hüfte bzw unterer Rücken wurden mit untersucht.

    Auch die Physio war für die Pfote gedacht, da wurde jetzt das Rückenproblem bzw die Empfindlichkeit dort entdeckt.

    LG

    Allerdings hat sie inzwischen so viele Hunde unter den Kunden, die im täglichen Leben routiniert mit den Zähnen klarstellen, wenn ihnen was nicht passt, deren Halter das aber völlig normal finden (das mag er halt nicht, hihihi

    Das ist bei meinem Gott sei dank nicht der Fall. Der grummelt mal, oder guckt komisch, wenn was aber wirklich weh tut, schnappt er. Beim TA gibt es mittlerweile routine mäßig eine Maulschlaufe, außer er braucht nur eine Spritze oder ähnliches, da geht's ohne.

    Man kann auch als Physio eine Art Kooperationstraining mit Patientenhunden machen, wo der Hund lernen darf, dass man ganz genau weiss, welche Stellen weh tun, dass er "sagen" darf, wenn etwas zu viel ist und dass darauf eingegangen wird

    Hi, ja das hat sie beim ersten Mal auch ganz toll gemacht. Da hat Leo bescheid gesagt und das hat gut geklappt. Beim zweiten Termin konnte sie am hinteren Teil des Rückens nicht so gut behandeln, da er es sich nicht gefallen lassen wollte. Dann wurde es mit MK versucht, das ging dann aber ja auch nicht.

    Regelmäßig über deutliche Anzeichen von Unwohlsein bis Schmerzen hinwegzuarbeiten, verhunzt die Kooperationsbereitschaft beim Hund schlimmstenfalls dauerhaft.

    Du triffst da auf jeden Fall einen Nerv bei mir, ich fühle mich damit gerade nicht so wohl...

    Das Knurren und Zähne zeigen bei meinen Freunden hat mich stutzig gemacht, da er so ein Verhalten bis jetzt nicht gezeigt hat. Ich würde mir da ungern was kaputt machen lassen ....

    Ihr Lieben,

    danke für die Antworten und den Input.

    Vom Orthopäden wurde er im April gesehen und gründlich untersucht, er hat keine Indikation für ein Röntgen der Hüfte gesehen, da sie unauffällig war, ein anderer TA (kein Orthopäde) hatte vorher einen Verdacht auf Arthrose geäußert (waren wegen einem anderen Thema dort).

    Laut Osteopathin und Physio hat er Verspannungen im unteren Rückenbereich, dort hat er bei der Physio auch geschnappt. Er ist da wohl komplett "fest". Er läuft super und zeigt im normalen Leben bei keiner Bewegung Schmerz, nun stellt sich mir trotzdem die Frage, ob ein Röntgen sinnvoll wäre, wenn er da so superempfindlich ist.

    Bei der Osteopathin hat er nicht geschnappt.

    Danke auf jeden Fall für eure Meinungen, die Physio ist wirklich sanft, ich werde dort mit Maulkorb wieder hingehen.

    Hi ihr Lieben,

    Ich eröffne hier ein neues Thema, da das Thema "Leo humpelt" abgehakt ist, er humpelt nicht mehr 😊

    Ich war mit Leo bei einer Physiotherapeutin/Osteopathin, sie war klasse, aber für uns nicht so gut erreichbar. Ich hatte sie auch wegen des Unterwasserlaufbandes ausgesucht, brauchen wir laut ihr aber nicht.

    Also habe ich zu einer Physiotherapeutin bei uns auf der Ecke gewechselt, die mir wärmstens empfohlen wurde.

    Ich finde ihre Art, mit Leo umzugehen super, sie ist auch unheimlich nett und von dem wie ich es einschätzen kann, versteht sie ihr Handwerk.

    Nun habe ich aber folgendes Problem: Leo schnappt, sobald ihm etwas weh tut. Sie ist sanft, trotzdem trifft sie Punkte, bei denen er durchdreht. Ich hatte einen Maulkorb mitgebracht, der, wie wir nun feststellen mussten, nicht richtig gut sitzt, er hat ihn beim Schnappversuch abgeschüttelt.

    Es ist nichts passiert und ich suche nun nach einem Passenden, das soll aber nicht das Thema hier sein.

    Was mich beschäftigt ist Folgendes: gehe ich da den richtigen Weg? Es kommt mir irgendwie "falsch" vor, den Hund mit einem Maulkorb sichern zu müssen bei der Physiotherapie. Zusätzlich hat er seit dem letzten Besuch (es war der zweite Besuch dort) bei einer Freundin von mir und seiner Hundesitterin, die er sehr liebt, bei Berührungen an bestimmten Stellen geknurrt und die Zähne gezeigt.

    Das habe ich so noch nicht erlebt bei ihm, klar gibt es mal eine Unmutsäusserung wie ein Brummeln, wenn es dem Herrn grad nicht genehm ist, aber das war kurz vor Zuschnappen.

    Was denkt ihr, soll ich da weiter hingehen? Ist es ein "da muss er dann durch" wie beim Tierarzt oder ist das eher kontraproduktiv?

    Wie sind da Eure Erfahrungen?

    LG

    Manchmal kann man auch etwas, was nicht funktioniert und frustet, akzeptieren und etwas suchen, was besser klappt.

    Als Beispiel: Leo und andere Hunde sind meistens schwierig. Anfangs war ich so frustriert, ich wollte auch einen Hund, der seelig mit anderen Hunden interagiert, nicht pöbelt und immer freundlich ist. Solche Hunde gibt es hier zu Genüge und das wollte ich auch! So!

    Aber Leo hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mag nur sehr selektiert andere Hunde und macht gern auf Parkwart. Dank einer tollen Stunde bei einer Trainerin haben wir eine Anleitung an die Hand bekommen, dass er einfach bei mir bleibt und die Klappe hält- anfangs mit Schleppleine, mittlerweile auch komplett ohne Leine. Das kann er gut, es entspricht seinem Gemüt an mir zu kleben, das hat uns in die Karten gespielt. Darüber freue ich mich jetzt immer noch und bin stolz auf uns. Also bin ich bei diesem Thema auch nicht mehr gefrustet.

    Er lernt zb auch recht schwer Dinge wie "um einen Baum laufen auf Kommando", dafür kann er super Leckerchen in Verstecken finden oder über kleine Hindernisse hüpfen.

    Mir bzw uns hilft das total, rauszufinden, was ihm und uns liegt und uns damit zu beschäftigen, statt nur gegen die Schwächen anzuarbeiten. Damit meine ich natürlich nicht, dass er nur das machen darf und kann, was ihm gefällt, er muss schon hören und sich nicht benehmen wie die Sau auf dem Sofa.

    Und Hund Hund sein lassen hilft mir auch. Nervt es wenn er sich im zigsten Hasenköttel wälzt? Eigentlich schon, weil er dann stinkt, mittlerweile steh ich daneben und amüsiere mich über den depperten Gesichtsausdruck, den er dann hat und zuhause geht's ab unter die Dusche, sein Pech und Frauchens kleine Rache 😈😁

    Hi, hier die neuesten News von Leo, für alle, die so nett waren, mit mir hier weiter zu bleiben.

    Ich bin mit ihm in die Niederlande gefahren (jajaja, von HH ne gute Strecke), da sitzt ein Röntgen Spezi, zu dem die Leute viele Sporthunde und co bringen.

    Als wir da waren hat er sein Pfötchen genau untersucht und meinte das Problem ist nicht das Sesambein. Klar, ist durch, er hat sich das CT ja angesehen, aber Leo hat dort nicht reagiert.

    Dann hat er ihm in den rechten Oberarm gedrückt und Leo wäre mir fast vom Tisch gesprungen, wollte beißen (hatte einen MK an) und hat geschrien wie am Spieß. Ganz schlimm klang das.

    Der Arzt sagt es ist eine muskuläre Überlastung. Damit sich das wieder beruhigt hat er nun 6-8 Wochen Leinenknast mit maximal 15 min gehen oder leichter Trab und ich gehe natürlich weiter zur Physio mit ihm.

    Ich soll mich bei dem Arzt melden wenn es innerhalb der Zeit nicht besser wird oder, wenn es besser wird, nach Ablauf der 6-8 Wochen.

    Er sagte er hat schon viele Sesambeinbrüche auf dem Tisch gehabt, er sieht das Problem eindeutig nicht dort.

    LG