Beiträge von BettiFromDaBlock

    Also zuerst mal Chapeau wieviel du / ihr schon geschafft habt. Da steht soviel Entwicklung zwischen den Zeilen.
    Ich kann mir entfernt vorstellen was für Energie du da reingesteckt hast. Mitten in der Nacht im Wald rumrennen, HighFive das kenne ich.

    Die Anderen haben es schon erwähnt, das klingt auch nach einem inneren Problem bei dir.
    Ich setze da mal etwas anders an. Du hast sehr viel in die Beziehung zum Hund gesteckt. Vielleicht fühlt es sich gerade an als hätte es dich leergesaugt. Es könnte sein, daß du vergessen hast deine Grenzen dort zu ziehen und das Leben nicht nur darum drehen zu lassen. (Das muss ich mir auch mal sagen)

    Du versuchst alles richtig zu machen. Aber was brauchst du gerade wirklich?
    Ich könnte mir auch vorstellen dass ein Trainer sehen könnte wie weit ihr jetzt wirklich seid, und dich das entlastet und du ein Leben mehr in deinem Rhythmus kreieren kannst.

    PS Andere Leute können so kacke sein. F*** it. Ich schreie auch alle an. Hab einen neongelben Pulli an damit alle gleich wissen, die schon wieder. Hund trägt ab und zu Maulkorb zur Abschreckung, das Los der niedlichen Angsthunde.

    Alles viel gerade. Das ist ok und du darfst dich so fühlen. Verurteile dich nicht für soetwas.

    Worauf ich hier hinaus will: Das klingt alles sehr hübsch, ist aber bei bestimmten Hunden undurchführbar oder sinnlos. Das hätte uns um Haaresbreite in die Katastrophe geführt. Wir haben damit kostbare und unwiederbringliche Monate in der Entwicklung verschwendet. Im menschlichen Bereich nennt man solche Tipps Sozialromantik.
    Unsere einzige Entschuldigung ist, dass wir es vor einem Jahr nicht besser wussten und geglaubt hatten, was wir in den Foren gelesen haben.

    Welche Technik hat denn bei euch gefruchtet?

    Man muss natürlich wissen was der Auslöser für das Problem ist. Und alles dann richtig aufbauen.

    Sozialromantik willkürlich in den Raum zu werfen ohne dich mit jeder Technik, die hier genannt wurde gezielt auseinanderzusetzen, zeugt von Ignoranz. Sorry.

    Wenn du deine Erfahrung teilen willst, dann beschreibe doch einfach deine Trainingsansätze. Die TE kann dann einschätzen, ob sie es bei ihren neuen Trainer anfragt...

    So sehr das Erlebnis gerade ihr Reizschwelle runtergesetzt hat, gabs anscheinend einen Schub in unserer Bindung.

    Es gibt jetzt liebevolles Kontaktliegen ihrerseits, das war ihr vorher noch zuviel. Und bei drohender Gefahr (zB Jogger 30m entfernt) wird um meine Unterstützung gefiepst und sie lässt mich "führen".

    Wahrscheinlich alles nur Momentaufnahmen. Aber ich fühle da etwas.. :tropf: :herzen1:

    Kann man jede Rasse und jeden Hund gleich erziehen?
    Auf der "Runde" vorhin blieb unser junger, nervöser, triebiger Schäferhund-Mischling kurz stehen. Ich wusste nicht warum. Dann gab es einen kurzen, heftigen Ruck und ich konnte mir unter einer Hecke hindurch 4 Schuhe und einen Ball betrachten. :( Für Kekse und andere Nettigkeiten ist da keine Gelegenheit.

    Mit gleich hat das ja nix zutun. Wenn man ein bisschen differenziert liest, sind es tatsächlich unterschiedliche Tipps. Schau mich an Befehl ist anders als Zeigen und Benennen. Das kommt dann auf den Hund an.

    Ich darf meine zum Beispiel nie so loben wie es im TV immer zu sehen ist, unser Markerwort muss ruhig sein, sonst steigere ich ihre Nervosität.

    Entweder machst du einen neuen Tread auf und beschreibt deinen Hund plus Problematik, dann können vielleicht die Leute hier einschätzen was das Problem ist. Verlieren kannst du da nix. Oder du liest dich mal in die Thematiken und hast vielleicht ein Gefühl was passen kann.

    Hoffe du hast keine Schramme. Blaue Flecken dank Hund, da schreie ich auch laut HIER :ugly:

    Hi,

    also den Vorschlag des Trainers finde ich auch unsinnig. Wenn du Pech hast und es ist zu spät, also die Erregung des Hundes ist zu hoch, wird dir ins Gesicht oder die Hand "gebellt".
    Erstmal top, dass du das für euch unpassend findest und dein Bauchgefühl sich eingeschalten hat.

    Ich hab ja auch ein solches Exemplar. Weiß wie es dir geht. Durchatmen. Dieses Akzeptieren, das der Hund in die Luft geht, ist wirklich wichtig für euch. Da bin ich selbst noch dabei. Der will das nicht böse. Der reagiert hündisch und kommuniziert. Was der andere Hundebesitzer denkt, who cares.
    Schritt eins.

    Und dann gibt es tatsächlich die Möglichkeit des "Schau mich an". Wie die anderen schon schrieben. Zuhause mit der tollsten Wurst üben. Ins Zimmer setzen, ganz langsam aufbauen.

    Ansonsten gibt's/gabs bei uns mit Zeigen und Benennen die besten Ergebnisse. Vielleicht auch etwas für euch? Mit Hilfe eines Trainingshundes später.

    Ich weiß, man will es nicht hören,(bzw ist man es ja schon) Geeeduuuld das dauert.
    Ihr seid nicht allein. Daumen sind gedrückt für euch.

    Ich finde es klüger, wenn der Hund auch mal für sich liegt. Wenn er das von sich aus tut, kannst du das prima fürs Alleinsein nutzen. Sehe ich also wie du.
    Für die Bindung ein wenig tricksen oder etwas gemeinsam lernen.

    Allerdings finde ich den Einwand von @Junimond nicht so ungering. Freude, Aufgeregtheit und Überforderung schließen sich nicht aus. Ich musste auch lernen es langsamer anzugehen, das hat bei uns viel verbessert. Ich würde das mal im Hinterkopf behalten. Stress zeigt sich bei jeden Hund anders. Die Umstellung ist gerade erst passiert für den Hund...

    Heute mal ausnahmsweise: was könnte die Katze meinen :D

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    Drück schon ab, ich seh gerade gut aus.

    Zu spät. Lass mal.

    Heeeey, ich sagte kein Foto!

    Das ist klar. Der Schock sitzt erstmal nach so einem Angriff bei Mensch und Hund. Hast Du die Chance, unabgesprochene Hundebegegnungen erstmal weitgehend zu meiden?

    Für eine Woche hier ja.

    Danach wieder in der Stadt, da treffe ich selbst nachts noch Hunde. Deshalb mal sehen wie das wird. Haben ja extra hier Urlaub gemacht, um Hunde meiden zu können...

    Hi,
    wie macht sich Betti denn? So was ist ja unnötig wie ein Furunkel am Allerwertesten.

    Es muss nicht so sein, dass Du bei -0 anfangen musst (außer, es geht „nur“ ums Thema Hundeverträglichkeit“), auch wenns jetzt erstmal wieder einen Knacks und Einbruch gibt. Aber wenn Ihr schon gute Grundlagen gelegt habt, dann kann sie da auch schnell wieder drauf zurückkommen.

    Wie gehts ihr denn?

    Hallo und danke der Nachfrage,

    ihr geht es verhältnismäßig gut. Sehr müde. Ich versuche alles weiter so normal wie möglich zu machen. Sie wackelt ständig mit ihrem Fledermausohr und hält es komisch, wahrscheinlich fühlt es sich doof an.
    Ich kratze ihr das Ohr, wenn ich sehe sie versucht es, das mag sie und akzeptiert meine Unterstützung. :streichel:

    Ansonsten haben wir einen Hund aus der Ferne gesehen, den sie sonst interessant fand und sie ist schreiend (ja, wie ein Kind klingenden) weggerannt. Auch Pferde, die waren ihr vorher egal, führen zu hoher Erregung.

    Andererseits sorgt die Unsicherheit auch dafür, dass sie sich mehr an mir orientiert! Sie dreht sich öfter um und "fragt" nach dem Weg, bleibt bei mir wenn es notwendig ist.

    Auf dem freien Feld ist sie also fast die Alte. Interessant wirds wenn wir wieder in der Stadt sind..

    Da muss ich jetzt auch viel Entspanntheit ausstrahlen, war in den ersten Runde voll schwierig für mich. :ops: