Beiträge von BettiFromDaBlock

    Dann dürften wir allerdings gar nicht mehr rausgehen.

    Allein die Wiese direkt vor der Eingangstür ist Hotspot.

    Ich passe nur auf nicht in den leinenfreien Gebieten zu gehen.

    Im großen StadtPark ist mir das glücklicherweise egal. Wir können uns ja nicht auflösen.

    Der Grünstreifen mitten auf dem Stadtring ist Standardweg für alle Hundebesitzer. Es gibt hier kein wenig Hunde crying-dog-face

    Und dafür dass ich während der Zeit freundlich Bescheid sage, können die anderen ja gegebenenfalls reagieren.

    Aber ich verlasse da nicht den Planeten. Meine Hündin ist in der Zeit eh überfordert mit der Welt und braucht ihre Routinen.

    Ich habe auch das Gefühlt die Hündin hat ihre Überlebensstrategie „Kuscheln“ gefunden. So bekommt sie Essen und Unterschlupf. Ihre zweite erlernte Strategie könnte das Bellen sein, aber auch einfach Überforderung wie die Welt nun funktioniert.

    Von der Vorerziehung des Schwiegervaters könnt ihr sie genauso ablösen wie vom Straßenleben, braucht allerdings Zeit und klare Regeln für euch. Die Anderen haben es ja schön formuliert. Und noch dazu hast du ja auch ein Bauchgefühl. Jetzt heißt es abgrenzen von den „anderen zwei Hunden“. Euer Hund, eure Erziehung.

    Und jetzt geht es darum den Alienplanet in kleinen Dosen bekannt zu machen. Positiv alles verstärken was du gut findest. Ruhig im Korb liegen, top. Auf einer Wiese im nirgendwo entspannen, juhu. Mit Abstand warten bis das Essen im Napf ist, juhu. Und was ihr sonst noch für einen Hund wichtig findet.

    Nähe kann nämlich auch eine tolle Möglichkeit sein den Menschenalien gut im Auge zu behalten.

    Ab zum Hundetraining. Das ist nämlich keine Bestrafung für den Hund, sondern die Möglichkeit für dich und ihn zu lernen und eine Bindung dabei aufzubauen, die andere nicht haben. Das ist nichts negatives.

    Ich würde sagen niemand ist fehlerfrei.

    Jedem kann der Hund mal abhauen. Erst wenn es öfter passiert also als normal hingenommen wird finde ich es verwerflich.

    Mit einer Läufigen Hündin geht man nicht in das Hundeauslaufgebit der Gegend. Die Hündin zwei mal im Jahr für ein paar Wochen läufig da kann man als Hündinhalter auch ruhig mal Rücksicht nehmen und wehrend der Zeit woanders gehen. Wenn man sich mit seiner läufigen Hündin in das Freilaufgebit schlecht hin schmeissst und auch wenn es nur ein inoffizielles ist sollte man sich nicht wundern wenn man belästigt wird.

    Ich finde Rücksichtnahme muss von beiden Seiten kommen. Rüdenhalter sollten schauen das ihr Rüde niemanden belästigt und Hündienhalter sollten schauen, das sie wehrend der Läufigkeit etwas abseits der Haubtgussistreken der Gegend unterwegs sind und ihre Hündin an der Leine behalten.

    Vielleicht meint Hundeauslaufgebiet der Stadt „nur“ dort wo alle spazieren immer gehen? Nicht offiziell thinking-dog-face

    Aber ja, wir müssen immer noch den gesamten Wald meiden. Selbst nachts im leinenpflichtigen Park würde ich mich nicht trauen, da kommt immer mal einer auf dich zugeschossen.

    Andererseits, sollte ein Hundehalter ja seinen Hund wenigstens im Sichtkontakt behalten. Und gelernt haben die Halter ja auch nicht. Wäre hier der Obergau.

    Erst Mal danke für die vielen Wortmeldungen!

    Zum Thema Reizoffenheit möchte ich noch sagen, dass ich damit meinte, dass er zwar sehr auf Geräusche, Lichter, Vibrationen von der Straßenbahn etc. reagiert, er aber zuhause dann doch auch Entspannung findet. Zusätzlich hat er die Möglichkeit, sich in eine Box zurück zu ziehen, sollte er das Bedürfnis danach haben. Oft liegt er unter meinem Couchtisch oder an der derzeit noch kalten Heizung. Da störe ich ihn dann auch nicht, beobachte ihn nicht usw.

    Und bzgl Adaptil und Zylkene: er hat - besonders beim Autofahren, aber eben auch in anderen, aufregenden Situationen - extremen Speichelfluss und Stress. Mein TA hat dann daraufhin eben das Halsband und Zylkene verordnet.

    Wenn ich einem Tier helfen kann, weniger Stress zu empfinden, ist es dann verkehrt, es zu tun? Ja, natürlich Zeit geben. Aber man kann ja auch auf Hilfsmittel zurückgreifen, wenn es diese gibt und dem Tier möglicherweise Leid ersparen können? Das heißt ja nicht, dass ich wirklich Vollgas gebe.

    Jetzt ist er eh heute und morgen bei meiner Mutter, da ich ihn noch nicht zur Arbeit mitnehmen möchte.

    Es geht ja nicht darum, kein Adaptil etc. zu benutzen. (Wir sind mittlerweile bei CBD, wegen Angst vor allem)

    Allerdings hast du ja damit quasi schon am ersten Tag angefangen, wenn ihr es jetzt einen Monat nehmt. So früh kann Unsicherheit bei einem kranken und neuen Hund nicht ungewöhnlich sein, um es sofort zu verordnen. Im Zusammenhang mit dem restlichen Programm, fühlt es sich eben beschleunigend an. Wir üben auch noch nach 9 Monaten Autofahren. Das geht eben manchmal nicht schnell.

    Einfach ein Jahr lang langsam angehen lassen. Der Hund muss gesund werden.

    Ich habe blöderweise immer bestimmte Sätze wie "Ein Hund muss jeden Tag mind. 2 Stunden spazieren gehen" und ähnliches im Kopf. Zusätzlich lebt meine Mutter, die seit 35 Jahren Hunde hat, ein für mich unerreichbares Ideal vor - sie hatte das Privileg, nicht arbeiten gehen zu müssen und konnte sich somit auf die Hunde (weniger auf uns Kinder ?) konzentrieren und die Tage für sie/mit ihnen gestalten. Dass ich dieses Ideal nicht erreichen kann und zusätzlich auch mein Hund natürlich auch individuelle Herausforderungen usw hat, muss ich für mich erst mal lernen.

    Ich versuche, geduldig zu sein und ihn (und mich) nicht zu überfordern... ist in der Theorie leichter als in der Praxis...

    Bevor ich Betti hatte, dachte ich Auslastung ist der Schlüssel für vieles. Hat bei den anderen ja geklappt. Nun gibt es Tage an denen ich nur 3x10min mit dem Hund raus kann, weil es ihr damit besser geht. Seitdem ich mich nach meinen Hund und nicht nach der Allgemeinheit oder meinen eigenen Vorstellungen richte, sind wir extrem vorangekommen.

    Versuch euren eigenen Weg zu finden.

    Viel Erfolg euch!

    Wenn ich das lese, habe ich ich eher die Befürchtung du machst zuviel mit ihm.

    Lass ihn seine 20h Schlafen und eher die Aufregung unten halten.

    Ich hatte zwei Monate frei, als ich merkte das ist nicht genug, musste ich halt mein Leben umbauen. Der Hund kann ja nichts für deine Erwartungen. Der Hund hat auch nicht die Aufgabe dich glücklich zu machen. Es gibt auch Hunde, die finden Nähe immer doof. Und das dürfen die. Jedes Lebewesen verdient es sich selbst zu sein.

    Hey,

    du hast den Hund erst 4 Wochen! Das ist alles normal. Mein Hund konnte nach 6 Monaten erstes Vertrauen zeigen und minimal spielen. "Frech werden" war sie vielleicht dreimal nach 8 Monaten. Umweltsicher hoffentlich in einem Jahr.

    Der Hund braucht von dir Geduld und Orientierung. Und zwar gaaaaaaanz viel. Dabei ist bekannt, dass dein Hund keine richtige Sozialisierung hatte. Also muss alles in minimalen Dosen erfahren werden. Er ist noch jung, also gibt es Möglichkeiten.

    Ist das dein erster Hund? Lass doch einen Trainer drauf gucken, der sich damit auskennt, um die Hilfe zu leisten. Von deinen Erwartungen wie ein Hund sein sollte/ oder andere Hunde sind, solltest du 100 Schritte zurück machen.

    Hier im Forum findest du viele solcher Fälle. Wir gehören auch dazu.

    Träume ich mir manchmal einen magischen tollen Ersthund hinzu? mh, ist dafür jetzt einfach zu spät. Nach 9 Monaten sind wir langsam ein Team, aber selbst das dauert noch.

    Dein Kleiner ist noch nicht mal mit deiner Couch vertraut, wie soll er dir da schon vertrauen? Und sei froh, dass er andere Menschen mag und Hunde, meine hat Angst vor allem außer mir, der Fall ist viel schwieriger. Würde deinen Hund aber nicht angewöhnen jeden zu begrüßen ohne genaue Anleitung zu geben.

    Frag einfach nach einer Probe/Kennenlernstunde beim lokalen guten Trainer. Das hilft dir einen Blick von Außen zu bekommen.

    Auf den Schoß sitzen oder auch nur die Vorderpfoten auf meinen Unterarm abstützen um stehen (und beobachten) zu können (also als würde man hinter einem einjährigen Kind knien und ihm helfen gerade zu stehen während es sich abstützt) funktioniert hier auch sehr gut. Gleichzeitig in kniffeligen Situationen ziehe ich leicht am Geschirr, der Geschirrgriff wurde als sehr positiv verknüpft. Allerdings ist das Galgöchen da ja ein paar Nummern zu groß für.

    Ich finde es schön hier mitzuverfolgen wie individuell solche Vorgehensweisen sind.

    Offenes Fenster heute nicht möglich. Sobald ein Rüde auf die Wiese vorm Haus geht (und das ist häufig) fängt Betti an zu heulen "Liiiiiiieeeeebbbbeeee miiiiiich"

    Ohje das klingt nervenaufreibend. Ich hoffe auch für Euch, dass das nicht zur Gewohnheit wird.
    Dagegen ist Dunja ein Lamm. Will natürlich trotzdem zu den Rüden hin und ist dann auch nicht sofort ansprechbar, aber obwohl sonst sehr lautfreudig hat sie bisher wenig Winseln oÄ von sich gegeben.

    Ich frag mich nur, wann es mal langsam vorbei ist! Am 17. hat sie dem ersten Rüden den Hintern hingehalten. Am 27. abends hat sie sich noch einem unkastrierten Rüden angeboten trotz braunem Ausfluss statt vorher klarem und ist schon seit dem 9. läufig. Seitdem sind wir keinem mehr begegnet. Sie markiert zwar weniger als vor ein paar Tagen und ist auch nicht mehr so im gehetzten/angetriebenem Schnüffelmodus, aber markiert halt immer noch relativ viel.

    Das scheint ja echt länger bei euch zu gehen. Hoffe ihr seid bald durch ✊

    Betti heult sonst nur bei Polizeieinsätzen, da wars noch niedlich. ?