Klar hat sie geschnüffelt, da lagen die letzten Tage ja auch ihre lebensnotwendigen Leckerlis drin. Zwanglos heißt wirklich den Hund in Ruhe zu lassen.
Für uns Menschen ist das Hinhocken vor dem Bett eines anderen keine Bedrohung, außer es ist ein Fremder der da plötzlich sitzt. Aber für einen Hund blockierst du in dem Moment den Fluchtweg und da sie dich nicht versteht was du willst du, birgt das zusätzlich Unsicherheit für sie. Damit wurden "unnötig" Gehirnzellen von ihr verbraucht.
Ich würde dein Auftauchen vor ihrer Box komplett unterlassen. Das kannst du später machen. Kann sie deinen Alltag von dort heimlich beobachten? Das hat hier geholfen.
Wenn du in einigen Tagen (je nach Hund auch mal Wochen) mit ihr in einem Raum sein willst, dann setzt dich z. B. irgendwo in die Mitte auf den Boden und lese ein Buch. Schaue sie nicht an und es rollend ein paar Leckerlis durch den Raum.
So klein sollten die Schritte sein. Wenn ihr später mal weiter seid oder der Hund angekommen, dann kann man auch mal ein anderes Tempo probieren.
Sich allerdings vor die Box zu hocken ist im hündischen unnormal, möglicherweise bedrohlich. Selbst wenn du im Abstand sitzt.
Jedenfalls wäre das bei meiner Hündin keine Möglichkeit des Vertrauensgewinn gewesen. Nach ca. 3 Monaten war meine Hündin mit dem Leben im Haus vertraut und rannte nur noch bei fremden Geräuschen weg.