Beiträge von BettiFromDaBlock

    Wie lange habt ihr die Hündin schon?

    Meiner Erfahrung nach ist es besser eher weniger zu unternehmen. Wie läuft sie ihm Wald? Ruhig? Oder unter Strom? Das Temperament kann auch Ausdruck ihrer Überforderung sein. Auch kann der Hund bei Stress in den Jagdtrieb fallen.

    Wenn ihr wissen wollt wie groß eure Chancen sind damit umzugehen, dann holt euch einen guten und ehrlichen Trainer. Was haben denn die Trainer bisher für Ansätze genannt? Wie lange seid ihr deren Ansatz gefolgt? Welche Entwicklung gab es da schon? Wie arbeitet ihr aktuell?

    Natürlich würde es einem solchen Hund besser gehen in ruhiger und reizarmer Umgebung. Die Sozialisation holt man nicht auf. Der Hund kann lernen mit diversen Reizen umzugehen, wenn man ihm das passende Leben dazu baut.

    Was bei meiner Hündin mit Deprivation (in der Großstadt lebend) wichtig ist, ist Routine, wenige Bezugspersonen, keine Erwartungen, lieber Schritt zurück als nach vorn, so viele stressfreie Tage wie möglich, gleiche Wege, wenig Veränderungen, viel Führung/Unterstützung meinerseits, Aufbau von Alternativverhalten, positive Erlebnisse ...

    Da platzt in mir alles. Allerdings ist das nicht untypisch im amerikanischen Raum.

    Das wird es auch in Deutschland geben, zwar wahrscheinlich nicht im Welpen Alter aber ist es nicht egal wie alt ein Hund ist ?

    Ich persönlich kenne in Deutschland keinen Fall. Kenne auch keine Tierärzte, die sowas so häufig machen.

    Eine Freundin hat zwei Jahre in Oklahoma im Tierheim ausgeholfen und da wurden Hunde aus recht "banalen" Gründen, wie in dem Beitrag, eingeschläfert.

    Kann nur von der Erfahrung berichten.

    Ich würde andere Grundkommandos als wichtiger empfinden. Bei meiner angstaggressiven Hündin war zum einen "Hier" und das Markerwort am wichtigsten. Dazu habe ich auch "Links" und "Rechts" beigebracht. Ihr half das sich an den Richtungswechselkommandos zu orientieren, wenn wir in gefährlichen Situationen liefen.

    Platz kann meine Hündin heute noch nicht, außer zuhause. Sitz hat sie von allein angeboten. Bringt mir im Alltag mit ihr aber weniger was. Das sage ich, wenn ich Leckerliparty für sie will. Also definitiver Erfolg.

    Es kommt wirklich darauf an wo genau eure Problemchen liegen. Was der Hund anbietet. Vielleicht fällt ihr ein "Hopp" ja leichter. Gemeinsam lernen ist super. Und es hilft dem Hund von dir Bestätigung und Orientierung zu bekommen.

    Ein Hund, der in eine fremde Umgebung kommt, muss man gar nicht übermäßig beschäftigen. Der hat mit der Umstellung genug zutun. Bisschen wie der Einzug eines Tierschutzhundes, der Hund weiß ja nicht was mit ihm passiert. Für eine kurzfristige Betreuung wäre mir das mit dem Alleinebleiben nix. (Würde einem Fremden auch nie einfach Vertrauen in seinen Aussagen)

    Wiederholende / dauerhafte / regelmäßige Tage in der Woche geht natürlich. Der Hund kennt den Betreuer, die Umgebung, den Tagesablauf usw. da kann man dann auch Arbeiten oder Einkaufen fahren.

    Einem Freund den Hund anzuvertrauen ist etwas ganz anderes als einem Fremden. Um kurzfristig für den Urlaub den Hund zu betreuen, wäre es bei mir keine fremde Privatperson. Selbst die Pensionen hier nehmen fast nur regelmäßige Kunden auf.

    Geht es Euch auch so? Wenn ich so wie hier in einem Forum lese, und wenn ich weiß, woher ein User kommt, stelle ich mir beim Lesen automatisch vor, in welchem Dialekt das Geschriebene gesprochen werden würde. So ein Thread mit vielen Teilnehmern klingt dann wundervoll bunt beim Lesen! Kennt Ihr das? =)

    Nee. Gar nicht. Aber wahrscheinlich bjn ich zu oft umgezogen. Ich kenne kaum jemanden der spricht wie er wohnt.

    Ich stelle mir eher das Alter vor von den Leuten hier ?

    Das klingt weniger nach Urlaubsbetreuung als nach einem Sharinghund.

    Alleinbleiben in fremder Umgebung baut man ja nicht auf, wenn man nur ein zwei Wochen weg ist.

    Artgenossenaggressivität usw. wäre mir auch wichtig, dass das einer händeln kann. Man weiß ja nie was auftritt, wenn die Besitzer weg sind.

    So wie du es schreibst habe ich den Hund meines Bruders betreut. Da gabs auch Sittergeld, aber das würde sich nie lohnen, wenn ich dafür noch Steuern, Versicherungen etc. zahlen müsste.

    Vielleicht gibt es jemanden in der Nähe der während der Arbeitszeit langfristig Unterstützung sucht. Oder es gibt bestimmt Leute, die mal Betreuung wegen Geschäftsreisen etc. suchen. Kommt wahrscheinlich darauf an wo man wohnt.

    Ich hab das Gefühl bei Kälte wollen die noch weniger aufheben, dabei hat man doch dann wenigstens etwas warmes in der Hand.

    Bäh, das hasse ich! Ich trage die Beutel am obersten Zipfel. Während des aufhebens halte ich die Luft an und ich finde die "abstrahlende Wärme" am schlimmsten. :ugly:

    Mich nervt eher das meine Hände zu steif sind die Tüte aufzukriegen, also bereite ich zuhause vor ?