Beiträge von BettiFromDaBlock

    Hallo,

    welches Verhalten zeigt sie denn sonst vor der Läufigkeit? Wie alt ist sie denn? Ist sie sonst auch eher unsicher?

    Meine Hündin zeigt ähnliches Verhalten vor der Läufigkeit, ja. Aber hinzu kommen gefühlte 100 mehr Anzeichen. (Pippi lecken, markieren, anderes verhalten gegenüber Hunden, Heuligkeit...)

    Das Verhalten, dass du beschreibst könnte auf vieles Hinweisen. Krankheit, bei älteren Hunden Beeinträchtigungen der Sinneswahrnehmung, oder aber auch Überforderung (immer auf den Sprung, weil ständig was passiert), Unterforderung, es kann auch durch Veränderungen der Wohnlage/Lebenssituation, oder ganz einfach anerzogen weil man ihr dafür auch Aufmerksamkeit gibt, oder oder oder...

    Alles kann sein, nix davon muss es sein.

    Zeigst du ihr was du stattdessen von ihr möchtest? Falls es dich stört...

    Ich will auf Netflix die Serie Hunde weiterschauen und Staffel 2 startet mit Englischer Bulldogge als Maskottchen. Ich sehe echt nur Qual und kann mit das nicht angucken. Hund am Dauerhecheln, viel zu fett, bekommt trinken aus dem Wasserspender und aus dem Becher ins Maul gekippt - weil er das so gerne hat. Wahrscheinlich weil er so einfacher besser trinken kann.

    Warum fällt das so vielen Menschen nicht auf?

    Aus dem Grund habe ich die Staffel auch noch nicht gestartet 😶

    Gerade auch das Übergewicht scheint etwas zu sein, dass in amerikanischen Sendungen oftmals übersehen wird.

    Ich glaube man muss einmal richtig kapieren, dass das körperliches Leiden ist bei solchen Rassen und dann kann man es nie wieder unsehen.

    Aber andere können auch wirklich jedes Attribut in "Niedlichsein" verwandeln. Wir leben alle in unseren Bubbeln. Das Gehirn ordnet die Dinge, die wir sehen, der Einfachheit in vorhandende Strategien/Erfahrungen ein. Cognitive Load Theory etc. lässt grüßen.

    Hallo,

    ich empfehle mal hier der Läufigkeitsthread nachzulesen. Da findest du fast alles über das Thema Läufigkeit.

    Meine Hündin wird auch ca alle 5 bis 5,5 Monate läufig. Andere Hunde nur einmal im Jahr. Natürlich kann Wechselstress Verschiebungen erzeugen, muss aber nicht.

    Markieren ist auch normal. Schließlich sollen die Rüden ja bis zu euch nach Hause finden.

    Geruchlich ist es bei uns eher metallisch. Aber hier wird auch keine Windel getragen. Denke so ein FeuchtFeuchtes Klima riecht dann nochmal anders. Vielleicht hinterlässt deine Hündin beim Markieren noch ihre Visitenkarte mit Hilfe der Analdrüsen oder sie hat zusätzlich ein paar hormonelle Verdauungsprobleme.

    Vom Lesen klingt das wie eine normale Läufigkeit. Aber wenn du dir unsicher bist, kannst du jederzeit zum TA gehen.

    Wie trefft ihr solche Entscheidungen?

    Grundsätzlich in dem ich nicht zuviel drüber nachdenke und einfach aus dem Bauch raus entscheide. Aber meine Hündin würde mir auch nicht aufs Dach steigen, wenn ich plötzlich eine Woche bettlägrig wäre.

    Manchmal kann zwar eine Erwartungshaltung im Hund stecken abers dann zeigt man einfach was man am ruhigen Tag vom Tier erwartet.

    Bei zuviel wird meine Hündin fahrig, ängstlich und aggressiv. Ich versuche grundsätzlich nicht bis zu diesem Zustand abzuwarten. Also machen wir aus dem Bauch raus mal Tage nix. Oder drehe die Runde früher rum.

    Bißchen OT aber sowohl mein Hund als auch ich wurden von einem Labbi gebissen. 10 Jahre lagen dazwischen. Aber beides mal von hinten bzw oben ohne Vorwarnung und vorherige Ahnung, dass da irgendwo ein Hund ist.

    Labbis sind quasi auf meiner Terrorliste. |)

    Warum alle Jagdhunde Kinder beißen habe ich noch nicht so ganz verstanden. Darunter fallen ja einige Rassen. Ich gehe davon aus, dass die Aussage auch erläutert wurde und das nicht ins Video passte.

    Halli Hallo! Kennt sich hier jemand mit Physik und Tonübertragung aus?

    Ich wohne in der Nähe einer Hochstraße, die recht stark befahren ist. An manchen Tagen ist sie aber als stärkeres Rauschen wahrzunehmen als an anderen. Ich erkläre mir das mit Luftdruck, mein Mitbewohner auch, aber mit unterschiedlichen Ausgängen.

    Kann mir das wer erklären?

    Ähm liegt das nicht eher auch an der Windrichtung?

    Ich hatte das zwar in der Ausbildung aber hier wird es besser erklärt:

    https://www.bksv.com/de/knowledge/b…urement-weather

    (Und ich weiß, dass gerade solche Kommentare wie der Hund sollte bei jemanden anderen wohnen/woanders richtig pieksen können. Deshalb sowas annehmen, das positivste darüber denken, hinterfragen woher das pieksen kam, gucken was dran ist und dann loslassen)

    Das hat nichts mit Pieksen zu tun. Es ist eine reine Frage der Vernunft und Verantwortung dem Tier gegenüber. Man sollte zumindest so ehrlich mit sich sein, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass der Hund woanders zufriedener wäre.

    Es ist kein Verbrechen, ein geliebtes Tier abzugeben, wenn es das richtige für das Tier ist.

    Ob das hier der Fall ist, weiß ich nicht.

    Ich hab nur zu viele Hundebesitzer gesehen, die sich für ihren Hund "aufopfern" (O-Ton!), obwohl der Hund schlicht und einfach mit derem Leben inkompatibel war und woanders hätte glücklich werden können.

    Ich stimme euch doch zu. Pieksen heißt reinspüren und das erste Gefühl beiseite schieben, um rational drüber nachzudenken.

    Aber trotzdem kann sich hier niemand ein Urteil erlauben. In einem Thread mit dem Thema Frust werden natürlich die negativen Dinge aufgezählt. Das hat keinen Ausblick auf den allgemeinen Alltag. Dafür gibt es Leute vor Ort.

    Meine Hündin ist ja auch gesellschaftlich weniger genormt (angstaggressiv) und oft sind wir auf einem guten Weg. Nun hatten wir gestern einen TutDochWas Angriff und stehen wieder ganz weit weg. Und da möchte man doch manchmal laut schreien. ABER..

    Der eigene Frust ist die eigene Baustelle. Damit sollte der Hund nix zutun haben. Wenn man mal genau hinterfragt kommen da Ansprüche / Unsicherheiten oder ähnliches von einem selbst hervor. Die kann man aufschlüsseln. Bei mir war es z. B. der eigene Perfektionismus und die Unsicherheit, dass nur der eigene Hund so Terror macht usw. Alles natürlich nichts was in das Zusammenleben mit meinem Hund gehört. Also arbeite ich daran für mich selbst. Viel Mediation oder andere Mentaltrainings. (jeden Abend etwas aufschreiben was zwischen Hund und Halter gut geklappt hat)

    Und ganz wichtig, in Zeiten wie jetzt gerade, wenns wieder mehr brennt, weder den Hund noch mich selbst in den Frust laufen lassen. Wenn ich merke heute bin ich selbst drüber/wackelig, dann setzten wir uns ins Nirgendwo und machen Frieden bis wir ruhiger sind. Keine Strecken, weiter raus (wohnen in Großstadt). Oder ich gönne uns einen Tag zuhause mit Dingen, die funktionieren und geliebt werden. Und wenn ein Tag nicht reicht, dann noch einen. Das gute Bauchgefühl für zuviel und genau richtig gilt es sowohl für den Hund als auch für sich selbst einzusetzen.

    Man kann sich den eigenen Stress auch abschreien, abrennen, abkochen usw. Die Ursache dafür zu finden lässt einem den eigenen Frust vor dem Frust besser verstehen.

    Meine Hündin hat mich in den letzten beiden Jahren geistig millionen Jahre vorangebracht. Gerade die Lektion mich selbst nicht mehr in die Bedürfnisse der Gesellschaft zu quetschen, sondern meine eigenen zu beleben. Kommt nicht überall gut an, aber heia Seelenfrieden. Dankbarkeit und gegenseitiges Akzeptanz sind ein gutes Gefühl, auch wenn die K**** am Dampfen ist. Toi Toi euch!


    (Und ich weiß, dass gerade solche Kommentare wie der Hund sollte bei jemanden anderen wohnen/woanders richtig pieksen können. Deshalb sowas annehmen, das positivste darüber denken, hinterfragen woher das pieksen kam, gucken was dran ist und dann loslassen)