Beiträge von usostus

    Jody ist mal ner Gruppe Rehe hinterher, die direkt vor uns aus dem Wald gesprungen kamen....über nen kleinen Hügel und außer Sichtweite. Bevor ich nen Superpfiff abgeben konnte, was das Collietier weg. Rundrum Felder und selbst vom Hügel aus war nix zu sehen.....nicht mal die Rehe. Nach einigen Minuten sehe ich am Horizont, aus Richtung Nachbardorf ne Staubwolke....Jody kam im gestreckten Galopp zurück. Ende vom Lied war, dass der Heimweg sehr schleppend verlief, weil das Colliekind kaum noch laufen konnte und ich nahe dran war, Jody nach Hause zu tragen....die war komplett erledigt. Seitdem hat sich das mit dem Jagen erledigt. Mal ein halbherziges Rennen zu ner Gruppe Schwäne, die hier zur Zeit die Felder bevölkern, aber immer zuverlässig abrufbar.

    Luna ist zwar neugierig und aufmerksam, wenn wir Rehe auf den Feldern sehen, aber macht keine Anstalten, da hinzudüsen.

    Und der Collie meiner Tochter ist der Hit....da steht ein Reh mitten auf dem Waldweg, nur ein paar Meter entfernt von ihm....Leo guckt nur kurz hin und schnüffelt weiter über den Waldboden, der ignoriert solches Getier vollkommen.

    Das HB ist hier nicht das eigentliche Problem, sondern der TE mit seiner allwissenden Sturheit.

    TE fragt fragt zwecks Erziehung seines Welpen/Junghundes nach, wie er was wie händeln soll. Für einen Ersthundebesitzer ohne Erfahrung sinnvoll und lobenswert. Tips, Anregungen und Hinweise werden aber zerpflückt, angezweifelt, abgelehnt und immer kommt ein großes "aber". Natürlich kann und soll man auch hinterfragen. Zum besseren Verständnis ist das unerläßlich, aber ab und an kann man sich auch mal eingestehen, dass der eigene Gedanke nicht unbedingt der Richtige ist. Heli hat junghundtypisch noch die eine oder andere Baustelle. Da macht es doch einfach mehr Sinn, diese erst einmal grundlegend in Angriff zu nehmen, als experimentell diverse "Hilfsmittel" einzusetzen. Zumal es hier ja nicht um einen Handtaschenhund geht, sonden um einen weißen Schäfi.

    In anderen Threads wir endlos darüber debattiert, dass wir als Hundebesitzer eine Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen haben, besonders gegenüber den Ängstlichen, Kindern und Phobikern....speziell geht es darum, den Hund in Menschenansammlungen, bei Joggern, Radfahrern, Kindern, immer anzuleinen und zu sichern. Bei einem Hund ohne sicheren Rückruf und mangelndeer Aufmerksamkeit gegenüber dem Besitzer ist ein Vibrationshalsband ohne Leine aber ok?

    Mich beschleicht bei dem Beispiel mit dem Cafe das Gefühl, dass du einfach nur einen auf "coole Socke" machen willst.

    Du sitzt im Cafe und futterst was, Hund liegt entspannt unterm Tisch, du gehst, um zu bezahlen, Hund liegt entspannt unterm Tisch, du verläßt das Cafe und aktivierst heimlich das HB, Hund kommt freudig zu dir....und plötzlich steht die Welt still und alle Anwesenden bewundern dich und deinen Hund ob des eingespielten Teams.

    Am Beispiel des Cafes würde ich es als einfacher empfinden, nach dem bezahlen wieder an den Tisch zu gehen, sich kurz runterzubeugen, Hund anzustupsen und zu gehen.

    Na grundsätzlich schlecht sind Hundekissen jetzt auch nicht. Die beiden mittlerweile durchgelegenen Teile sind ganz toll, um da das Kauholz, geklaute Knochen oder andere Teile drin zu vergraben. Auch kann man abends die müde alte Frau ganz toll ärgern und Aufmerksamkeit beanspruchen, indem man ewig und lautstark auf den Kissen kratzt, die Dinger zurechtschiebt, sich laut grummelnd draufwirft, wieder schiebt und kratzt und darauf wartet, dass die alte Frau das arme Hundekind endlich zum Kampfschmusen ranruft.:klugscheisser::lachtot: