Wenn ich das so lese, find ich da meinen Rüden wieder ...
Der hat in der Anfangszeit auch alles und jeden angekläfft und auf Außenstehende auch mal aggressiv gewirkt, weil er sich dabei in die Leine schmeißt.
Aber auch nur, weil er einfach verdammt unsicher war. Inzwischen ist er cooler und ruhiger geworden, er bellt jetzt nur noch, wenn er fremde Hunde sieht, die ihm nicht in den Kram passen (= Leinenpöbeln) oder wenn ihm Menschen zu nahe kommen, sich komisch bewegen oder weils dunkel ist und er da grundsätzlich wachsamer ist.
Das macht ihn jetzt nicht aggressiv und ich zieh ihm deshalb auch keinen Maulkorb auf ![]()
Bei uns in der Straße gibts auch ein paar Kläffer, die wegen jedem Pups kläffen und schimpfen. Aber mein Gott, damit muss man nunmal leben...
Da würde ich mir insbesondere von Hundehaltern mehr Rücksicht wünschen. Nicht jeder Hund ist so cool, dass ihn andere Hunde und Menschen völlig am Arsch vorbeigehen...
Natürlich nerven mich die Kläffer auch, keine Frage. Aber ich hab ja selbst n Kläffer und Pöbler an der Leine, ich weiß, wie ich das weitestgehend managen und für den Moment abstellen kann. Bis man aber überhaupt mal einen Fuß in die Tür kriegt, um an dem Verhalten wirklich zu arbeiten, dauerts oft lange. Dino hat erst nach einem halben Jahr bei mir aufgehört, fremde Menschen schon auf Sicht zu verbellen... und ja, mich hats auch gestört und ich hab mich immer in Grund und Boden geschämt, wenn Dino ausgerastet ist. Die dummen, genervten Blicke, das oft unausgesprochene oder leise zur Begleitung gezischte "Der hat seinen Köter ja gar nicht im Griff" ... Das hilft null bei solchen Problemen. Absolut gar nicht. Statt HH mit "solchen" Hunden genervt zu begegnen, weiche ich einfach großzügig aus oder dreh auch mal um - wenn sich trotz allem eine direkte Begegnung nicht vermeiden lässt, dann lächel ich halt freundlich.
Bissl mehr Toleranz und "Fünfe gerade sein lassen" täte da ganz gut.