Beiträge von Karpatenköter

    Soo riesig finde ich die Erwartungen in diesem konkreten Fall nicht :ka: Aufgeschlossen und freundlich Menschen gegenüber, stabiles Wesen, unter Führung der Mutter dabei sein und - vielleicht - mal Stress anzeigen. Von massiven unkontrollierbaren und unerwarteten Zornesausbrüchen, die der Hund einschätzen und aushalten lernen müsste, habe ich hier nichts gelesen.

    Mit Hundeerfahrung und der Bereitschaft, sich weiter schlau zu machen und beraten zu lassen, sind das doch gar nicht so schlechte Vorbedingungen.

    Sehe ich auch so. Zumal Autismus wirklich extrem unterschiedlich ausfallen kann - bei mir streiten sich meine Ärzte nach wie vor darüber, ob ich Asperger-Autist bin oder nicht. :ugly:

    Autismus ist nicht gleich Autismus, das ist das "Problem" - manche Autisten fallen sehr deutlich auf, andere wiederum (mich eingeschlossen) ernten oft die Reaktion "Häh, du und Autist? Nie im Leben!".

    Dementsprechend kommt es wirklich auf die Ausprägung der Spektrumsstörung an. Beim "klasssischen" Autismus mit heftigen, spontanen Wutausbrüchen, dem bekannten "Leben in der eigenen Welt" usw. würde ich definitiv zu Nein tendieren, aber bei Aspergern sehe ich da pauschal keine großen Probleme. Insbesondere dann nicht, wenn die TE als Elternteil ohnehin die Kind-Hund-Interaktion beaufsichtigt.

    Die Erwartungen an den Hund empfinde ich auch als ganz normal, ich weiß nicht, wo hier einige das Problem sehen? :ka:

    Ich komm nicht aus Berlin, kenn aber auch ein paar nette Ecken (und Hunde). Mit my joschi und ihrer Hündin Ella war ich mal in Lübars auf dem Hundespielplatz, ich weiß nicht, ob das für euch gut erreichbar ist? Der ist auf jeden Fall recht übersichtlich, aber auch sicher umzäunt. Ansonsten fällt mir als schönes Freilaufgebiet noch die Döberitzer Heide ein, da waren wir auch mal.

    Ich hab eine ziemlich entspannte Hundeomi (13 Jahre alt, ca. 17 kg) und einen etwas aktiveren Rüden (4 Jahre alt, ca. 16 kg). Die Ella von my joschi ist eine ganz liebe und souveräne Hündin, vielleicht lässt sich da ja ein Spaziergang zu dritt organisieren? =)

    Hmm, Dino bleibt die ganze Nacht über bei mir im Bett, der wechselt nur ab und an mal den Schlafplatz.

    Ich wach um 6:30 also fast immer mit einem eingerollten Spackotier neben mir auf.

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    In den meisten Fällen lass ich ihn dann noch schlafen und les bis 7 Uhr im DF, beantworte vom Bett aus E-Mails und so gegen 7:15 Uhr ist der Dicke dann meistens auch wach und möchte raus. Dann kommt auch Bonny aus dem Wohnzimmer zu uns ins Schlafzimmer, streckt sich im Flur einmal genüsslich und holt sich dann ihre Guten Morgen-Krauler ab. Manchmal liegt sie auch schon vor dem Schlafzimmer rum, wenn ich wach werde.

    Spätestens um 7:25 Uhr machen wir uns dann für die morgendliche Gassirunde fertig, danach kriegen die Hunde ihr Frühstück und gegen 8:15 mach ich mich dann fertig für die Arbeit.

    Am Wochenende läuft das genauso ab, nur mit variablen Uhrzeiten. Da stehen wir dann auch oft etwas später auf oder gammeln länger im Bett rum. Aber sonst ist der Ablauf eigentlich gleich.

    Davon halte ich absolut nichts.

    Mal eine Mahlzeit erarbeiten - ok. Macht mein Rüde im Mantrailing, wenn wir mit dem Training durch sind, hat er idR 1,5 von 3 Mahlzeiten/Tag intus. Das find ich okay, zumal es auch nur 1-2x die Woche ist. Aber jeden Tag würde ich das definitiv nicht so machen.

    Zum einen würde mir der Rüde dann irgendwann durchknallen, zum anderen find ich's für den Hund auch nicht befriedigend. Und genau das soll eine Mahlzeit ja auch sein - befriedigend, besser noch zufriedenstellend... :ka:

    Jeder, der sich zB beim Chipsessen mal zusammenreißen musste, weiß bestimmt, was ich meine. Wenn man nur einen Kartoffelchip essen darf, ist das irgendwie ziemlich unbefriedigend. Geht zumindest mir so...

    Also nein, ich find das nicht super. In Ausnahmefällen (z. B. 1-2x wöchentlich beim Mantrailing) okay, aber eine Dauerlösung sollte es nicht sein.

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    Scheiße, jetzt hab ich n neuen Ohrwurm...

    Falls jemand den ESC vermisst: ein israelischer Künstler hat eine künstliche Intelligenz mit Melodien und Lyrics aus Eurovision-Songs "gefüttert" und aus den ausgespuckten Texten und Melodien wurde ein Song gebastelt, der sogar verdammt gut klingt - auch wenn die Lyrics stellenweise echt banane sind. Lustig und faszinierend gleichzeitig.