Soo riesig finde ich die Erwartungen in diesem konkreten Fall nicht
Aufgeschlossen und freundlich Menschen gegenüber, stabiles Wesen, unter Führung der Mutter dabei sein und - vielleicht - mal Stress anzeigen. Von massiven unkontrollierbaren und unerwarteten Zornesausbrüchen, die der Hund einschätzen und aushalten lernen müsste, habe ich hier nichts gelesen.
Mit Hundeerfahrung und der Bereitschaft, sich weiter schlau zu machen und beraten zu lassen, sind das doch gar nicht so schlechte Vorbedingungen.
Sehe ich auch so. Zumal Autismus wirklich extrem unterschiedlich ausfallen kann - bei mir streiten sich meine Ärzte nach wie vor darüber, ob ich Asperger-Autist bin oder nicht. ![]()
Autismus ist nicht gleich Autismus, das ist das "Problem" - manche Autisten fallen sehr deutlich auf, andere wiederum (mich eingeschlossen) ernten oft die Reaktion "Häh, du und Autist? Nie im Leben!".
Dementsprechend kommt es wirklich auf die Ausprägung der Spektrumsstörung an. Beim "klasssischen" Autismus mit heftigen, spontanen Wutausbrüchen, dem bekannten "Leben in der eigenen Welt" usw. würde ich definitiv zu Nein tendieren, aber bei Aspergern sehe ich da pauschal keine großen Probleme. Insbesondere dann nicht, wenn die TE als Elternteil ohnehin die Kind-Hund-Interaktion beaufsichtigt.
Die Erwartungen an den Hund empfinde ich auch als ganz normal, ich weiß nicht, wo hier einige das Problem sehen? ![]()