Beiträge von Karpatenköter

    Garten nur dosiert, nicht ungeregelt dort sich selbst überlassen.

    Kann ich nur so unterschreiben.

    Hier gibts Gartenzeit auch nur dosiert und mit Grund - und selbstverständlich unter Aufsicht.

    Ich bin mit den Hunden aus einer Wohnung in ein Einfamilienhaus umgezogen, die kannten einen Garten vorher also nicht. Mein Rüde hatte nach dem Umzug Probleme mit dem Alleinebleiben - weil wir morgens nachm Gassi immer kurz in den Garten gegangen sind. Das war für ihn zu aufregend und es fiel ihm echt schwer, danach im Haus wieder runterzufahren. Entspannt alleine bleiben fiel ihm dann logischerweise auch schwer.

    Es kann also auch schon extrem viel ausmachen, wenn ihr den Gartenzugang stark beschränkt und auch darauf achtet, dass da gar nicht erst so viel Aufregung entsteht.

    In meinem Fall dürfen die Hunde morgens jetzt vorm Gassi kurz in den Garten, um evtl. ganz dringende Geschäfte schon mal zu erledigen. Und dann gehen wir halt vom Garten aus Gassi.

    Es kann also echt auch an vermeintlichen "Kleinigkeiten" liegen, besonders wenn der Hund z. B. im vorherigen Zuhause gar keinen Garten kannte.

    Genau aus dem Grund wird euch ja hier zu Minimalprogramm geraten. Neues könnt ihr schrittweise einführen, wenn der Hund sich eingewöhnt hat und auch gut zur Ruhe finden kann.

    Hier hat es auch ausgereicht, dass ich am Anfang dazwischen saß und die alte Dame zu ihrem Napf zurückgelotst habe. Nach einer Woche war das Thema durch. Hier isses wie bei Syrus auch: geht einer der Hunde vom Napf weg, darf der eine den leeren Napf vom anderen inspizieren. Sind da aber noch Futterbrocken drin, ist das Napf tabu und der jeweilige Hund wird noch mal zum Napf eingeladen, Bonny ist manchmal ein bisschen leicht ablenkbar und übersieht dann die letzten paar Bröckchen im Napf.

    Denke mal, wenn du das Füttern beaufsichtigst und das Kleinteil immer zum eigenen Napf zurückschiebst, ist das bald gegessen. Das spielt sich bestimmt schnell ein bei euch =)

    Sie meinte außerdem, hier kämpfen 2 Rüden ( Hund und Mann ) um eine Hündin ( ich ).

    Bitte wechselt den Trainer, was ist das denn für ein Quark?! :shocked:

    Das hab ich ja noch nie gehört - ich glaube eher, dass das Problem beim Tagesablauf (zu viel Aktivität) und u. A. auch bei der Kommunikation liegt; wenn der Hund keinen Körperkontakt möchte bzw. lieber die Flucht ergreift, würde ich ihm das zugestehen. Zwangsbekuscheln fänd ich nämlich auch nicht toll, erst recht dann nicht, wenn ich die Leute noch nicht kenne.

    Gibt es eigentlich auch Hunde bzw Welpen die faul sind und nicht gerne raus wollen bzw eine Rasse? Ich weis dumme Frage aber ich hab mal von ner faulen Hunderasse geträumt XD

    Eine Rasse, die per se eher faul ist und nicht gerne rausgeht, wirds wohl eher nicht geben - sowas ist mMn Charaktersache.

    Mein Rüde nimmt jede Gelegenheit wahr, um mit mir rausgehen zu können, meine Hündin (gut, die ist aber auch schon alt) denkt sich manchmal "Pfff, geht doch alleine Gassi, ich bleib im Garten" oder bleibt gleich in ihrem Körbchen liegen, wenn ich abends nochmal mit Dino rausgehe.

    Ich wusste auch ehrlich gesagt nicht, was ich mit einem Hund machen soll, der nicht gerne rausgeht. Das ist doch so ziemlich das, was das alltägliche Leben mit einem Hund mit am meisten ausmacht :???: Wenn ich selber nicht rausgehen, aber trotzdem einen tierischen Kumpel haben möchte, hol ich mir Katzen und halte die im Haus.

    Dino hieß schon im Shelter Dino und den Namen hat er bei seinen Vorbesitzern auch behalten dürfen. Eigentlich wollte ich ihn umbenennen, weil ich den Namen völlig bescheuert fand, aber mir ist nichts passendes eingefallen. Entweder hats charakterlich nicht zu ihm gepasst oder es ließ sich bescheiden rufen...also hab ich's bei Dino belassen. Es gibt auch keinen anderen Namen, der so gut zu ihm passt, denk ich. Na gut, Spacko vielleicht noch... :pfeif:

    Bei Bonny das gleiche. Sie hieß im polnischen und im deutschen Tierheim schon so, ihre verstorbene Vorbesitzerin hat sie auch weiterhin Bonny genannt und da ich einem alten Hund jetzt nicht unbedingt einen komplett neuen Namen geben wollte, blieb sie halt eine Bonny. Übersetzt heißt der Name u. A. "die Gute" - und das passt wie Arsch auf Eimer. Bonny ist einfach unheimlich lieb, höflich, niedlich und brav. Meistens. :hust:

    Der Name beschreibt sie einfach in ihrem gesamten Wesen. Noch dazu kann man aus ihrem Namen viele Spitznamen kreieren. Ganz oft ist sie die Bönnse, das Bönnchen, mein Bonbon oder das Gebönnsel. Oder halt einfach die Omi.

    Ich glaube, ich hab einfach Schwierigkeiten damit, einem bereits benannten Hund einen neuen Namen zu geben. Außer der Name ist wirklich schrecklich - Teki hieß im Shelter Tutu(retul), Lina hieß bei ihrem Vorbesitzer Senta ... da war das kein Problem, die Namen haben einfach nicht gepasst :ugly:

    Bei Dino und Bonny passt der Name aber einfach zum Hund. Aber ich glaube, das würde ich auch sagen, wenn Dino eigentlich ein Freddy oder Bonny eine Luna wäre :lol:

    OT

    @Das Rosilein Richtig, ich hab Dino nicht erst seit gestern. Spät dran - ja - weil mir sein Verhalten erst jetzt nach dem Umzug so zu denken gegeben hat, dass ich für mich eine Grenze ziehen musste. Unbewusst gabs die Grenze wohl schon immer, nur isses mMn etwas anderes, wenn man bewusst darüber nachdenkt. Vielleicht war ich davor schlicht zu blauäugig/naiv/gutgläubig und hab nicht damit gerechnet, dass Dinos Verhalten auch in die andere Richtung umschlagen kann. Grund dafür bin u. A. ich selbst - ich hab das Gefühl, Dino bisher nicht konsequent genug geführt zu haben. Unter anderem aus dem Grund hab ich einen Haustermin mit meiner Trainerin vereinbart. Das führt hier jetzt aber zu weit, ich wollte deinen Beitrag nur nicht unbeantwortet stehen lassen. Der Rest meines Beitrags ist tatsächlich etwas blöde formuliert. Aber ums kurz zu erklären: ich rechne bei fast allen Hunden grundsätzlich damit, dass sie einen anderen Menschen verletzen könnten; die Möglichkeit also besteht. Gänzlich unmöglich ist das Verhalten ja nicht, wird einem ja auch immer wieder erklärt, dass man niemals davon ausgehen sollte, dass der eigene Hund nicht vielleicht doch irgendwann mal zubeißen könnte (entsprechende, Anlass dazu gebende Situation vorausgesetzt). Je nach Hund ist das vielleicht sehr unwahrscheinlich, aber eben nicht zu 100% unmöglich. Verstehst du, was ich meine?

    Bei Dino halte ich es unter den "richtigen" blöden Umständen für durchaus möglich, dass er eine fremde Person beißt (nicht nur danach schnappt). Vielleicht denk ich da zu weitreichend, aber lieber bin ich für den worst case vorbereitet ... Dino hat (wenn auch in einer blöden Situation und definitiv nicht mit Absicht - ist auch nicht viel passiert) ja auch mal mich gebissen. Möglicherweise bin ich seitdem schlicht sensibler diesbezüglich.

    Aber wie gesagt, das führt hier jetzt zu weit und ich will den Thread eigentlich auch nicht derailen. Kann man gerne per PN fortsetzen, sollte noch etwas unklar sein.

    OT

    Bitte Elias vergleiche doch dein Dinochen nicht mit einem Hund, der zupackt und tötet.

    Das Dinochen ist weit entfernt von einem gefährlichem Hund.

    Gib ihn in ab, wenn du nicht klar kommst, aber mach keinen unerziehbaren Hund aus ihm. Damit verbaust du ihm die Chance auf ein geeignetes Zuhause.

    Ich vergleiche Dino keineswegs mit einem Hund, der bereits getötet hat - wie FreeSpirit schon schrieb, hab ich lediglich geschrieben, dass es mir geholfen hat, für mich persönlich eine Grenze zu ziehen, ab wann ich den Hund abgeben würde. Und darüber hab ich mir auch bei Dino Gedanken gemacht, um das worst case-Szenario für mich persönlich schon durchgespielt zu haben. Dino und ich sind noch sehr sehr weit entfernt von der Grenze ... eine Abgabe steht noch lange nicht im Raum.

    Aber der TE hilft der Ratschlag eventuell und genau darum hab ich das auch geschrieben. Nicht, weil ich meinen Hund auf eine Stufe mit einem tatsächlich gefährlichen Hund stellen möchte, das liegt mir fern.

    Zu der Sache mit Lina sag ich mal nix ... find das grad schon etwas daneben

    Karpatenköter

    Aber das ist doch nicht kuschlig genug für eine Prinzessin. Da würde sich Shira niemals drauf hinlegen :lol:

    Bisher habe ich sowas auch nicht glaube aber, das wäre nicht schlecht. Es muss nur eben trotzdem noch schön weich sein. Eigentlich lande ich da immer wieder bei einer dünnen, gefütterten Softshelldecke. Aber ich finde die für die geringe Größe echt (zu) teuer :ugly:

    Dann würd ich wirklich mal die billigen Fleecedecken ausprobieren, die werden hier heiß und innig geliebt. Mancher Tierfachmarkt hat auch günstige Microfaser-Decken.

    Die Decke auf den Foto hier ist z. B. aus einem "Megazoo" und hat nur ein paar € gekostet, die ist richtig schön weich.

    Was könnt ihr denn für Hundedecken für Körbchen und Co empfehlen die nicht so wärmen für den Sommer empfehlen? Außer Softshell...

    Hier gibt's ganz normale Fleece-Decken aus den berühmten 1€-Geschäften, ich kauf da eigentlich keine besonderen Decken. Hab die z. B. auch auf dem Sofa liegen, macht meines Empfindens nach keinen großen Temperaturunterschied aus.

    Alternativ vielleicht billige Bettlaken oder Deckenbezüge verwenden? Die sind ja meistens auch recht dünn.