Ich schlage auch vor, dass du noch mal ausführlich mit deinem Freund darüber sprichst (sofern noch nicht geschehen). Ist doch schon mal was gutes, dass er dir die Arbeit in der ersten Zeit abnehmen möchte und dich unterstützt! ![]()
Ich hatte ähnliche Gefühle, als ich meinen ersten Hund geholt habe. Er war ein ~4 Jahre alter Mix aus Rumänien, unheimlich lieb und unkompliziert und trotzdem gingen mir ähnliche Gedanken durch den Kopf. Schaff ich das mit dem Hund? Kann ich mich dazu durchringen, 3x täglich mit dem Hund rauszugehen, auch wenn das Wetter scheisse ist und das Wasser auf der Straße steht? Was, wenn der Hund Probleme macht, wenn ich dann doch zu lange arbeite - hat der Hund überhaupt was von mir?
All sowas eben.
Ich bereue aber nichts. Rückblickend war mir Teki sogar etwas zu einfach ![]()
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Aber er war der perfekte erste Hund. War zwar nicht von Anfang an stubenrein, aber das war nach drei Tagen gegessen.
Rausgehen bei bescheidenem Wetter fand er übrigens blöd und hat sich maximal auf eine kurze Pinkelrunde um den Block eingelassen.
Alleinebleiben war kein Thema für ihn, er hat einfach geschlafen. Und kam verschlafen und wedelnd zur Tür gewatschelt, wenn ich heimkam. Gleiches Spiel, wenn ich dann doch mal länger unterwegs war, weil Stau oder sowas: war ihm egal, er wusste, sobald ich heimkomme, gehts sowieso immer nach draußen und danach wird erstmal gegessen.
Geh in dich. Hör auf dein Herz, dein Bauchgefühl und deinen Freund. Sprich vielleicht auch mit dem Züchter, erzähl ihm von deinen Ängsten - vielleicht kann er dir die Sorge(n) nehmen? Mir hats damals bei Tekis Übernahme geholfen, einen Notfallplan mit der Pflegestelle abgeklärt zu haben.
Und wenn du zu dem Schluss kommst, dass dir ein eigener Welpe zu viel ist, dann ist das okay. Vielleicht fühlst du dich mit einem Hund, auf den du regelmäßig aufpassen kannst, schlichtweg wohler - oder dir läuft per Zufall als Gassigeher im Tierheim der "perfekte" Hund für euch über den Weg.
Ich wünsch dir nur das Beste ![]()