Oh Gott ... das tut mir so furchtbar leid ![]()
Fühl dich gedrückt. Mein Beileid ... ![]()
Run free, Tara
Oh Gott ... das tut mir so furchtbar leid ![]()
Fühl dich gedrückt. Mein Beileid ... ![]()
Run free, Tara
Haben natürlich gleich die Tierklinik angerufen welche uns abgewimmelt hat. Haben danach den Tierarzt angerufen und wir sollen alles Trinken weg stellen und heute 18:45 Uhr vorbei kommen.
Boah ... das geht ja mal gar nicht
Wo lebt ihr denn, dass ihr solche Tierärzte habt?! 18.45 wäre mir viel, viel zu spät und den Rat mit "Trinken wegstellen" find ich auch höchst bescheuert.
Gibt's bei euch in der Gegend keine andere Tierklinik?
Wo kommt ihr denn her, vielleicht kann euch jemand aus dem DF eine Klinik empfehlen (und euch ggf. sogar hinfahren)?
Gestern noch kurz vorm Sonnenuntergang mit den Hunden Richtung Wald losgeschlappt. Auf dem Weg zum Waldeingang seh ich, dass uns auf dem Bürgersteig (gibt den leider nur auf einer Seite der Straße) ein Pärchen mit einem Sennenhund entgegen kommt. Der Senne wird kurzgenommen, weil ich Dino auch kurz führe. Das Pärchen und ich schielen immer wieder zur anderen Straßenseite rüber, auf der Suche nach Ausweichmöglichkeiten. Der Eingang zum Wald ist von mir noch ein paar Dutzend Meter entfernt, schräg über die Straße ausweichen wäre allmählich ein Plan ... aber da kommen mir die Sennenhalter zuvor, gehen über die Straße und zum Waldeingang. Da setzen sie ihren Sennen mit dem Rücken zu mir und den Hunden ab und sorgen dafür, dass sich ihrer nicht aufregt. Dino tänzelt schon unruhig an der Leine. Als ich gerade auf Höhe der Halter bin, rufe ich ein lautes "Vielen Dank fürs Ausweichen!" und mir wird fröhlich zurückgewinkt, das sei ja gar kein Problem, "als Halter von Leinenmotzern muss man zusammenhalten" ![]()
Das war toll, ich hatte die ganze Gassirunde über ein richtig dickes Grinsen im Gesicht ![]()
Ich bin auch dafür, den Hund in einer ganz anderen Klinik vorzustellen. Sicher ist sicher.
Meinst Du für Bonny?
Nee, Bonny gehts gut. Die ist quietschfidel und hüpft fröhlich durch den Garten ![]()
Bis bei Bonny der Körper nicht mehr mitmacht, dauert das noch eine ganze Weile. Die ist mit ihren 13 Jahren noch fitter als so mancher 0815-Familienhund hier im Ort ![]()
Ums kurz zu machen, ich hab die Tage eine Vermittlungsanzeige für eine 17 Jahre alte Auslandshündin gesehen. Sie sitzt seit 2011 im Canile, weil ihre Familie sie nicht mehr haben wollte. Ist auch ungefähr im Dinoformat angesiedelt, grob 50 cm Schulterhöhe und vermutlich auch so zwischen 15 und 17 kg Gewicht.
Ansich ist sie gesundheitlich noch gut beinander (dem Alter entsprechend eben), aber normale Gassirunden sind nicht mehr drin. Daher verbringt sie inzwischen viel Zeit im Liegen, schlurft im Canile mal ganz langsam durch den Freilauf und legt sich woanders hin. Da wäre dann schon die erste Frage, ob man da noch mit Schmerzmitteln, den üblichen Senioren-Medis und Futtermittelzusätzen ein bisschen mehr Lebensqualität rausholen kann.
Zeit ist der eine Faktor, das stimmt. Den hat man früher oder später bei jedem Hund; dass Demenz, Inkontinenz usw. irgendwann in den Vordergrund rücken, ist klar. Dito für die Finanzen.
Passenden Bodenbelag hab ich hier sowieso schon - entweder ist der Boden gefliest (da müssen dann eben Läufer her) oder eh mit Klickvinyl ausgelegt. Darauf hab ich bei Einzug geachtet, dass hier hundegeeigneter Bodenbelag liegt.
Rampe steht auch auf der Liste. Ich hab im Eingangsbereich 4 geflieste Stufen, die Treppe ist aber breit genug, um da eine großzügige Rampe anzulegen und den Hund mittels Supportgeschirr nach oben zu bugsieren.
Mit einem Buggy liebäugel ich auch. Für Bonny wird der früher oder später auch irgendwann notwendig, für die gängigen Hunderucksäcke ist sie ja zu schwer und zu groß
Ob ich den dann jetzt schon hole und bei Nichtgebrauch im Vorraum oder im Schuppen stehen lasse, kommt im Endeffekt aufs gleiche hinaus.
Den Tipp mit den Mikrofaserhandtüchern merk ich mir. Ich hab hier als Hundedecke fürs Sofa schon eine Mikrofaserdecke, die wird von Dino und Bonny heiß und innig geliebt und auch Dinos hartnäckiges Stockhaar lässt sich da einfach rausbürsten, das Material ist ein Traum ![]()
Ob Inkontinenz ein Thema ist, weiß ich noch nicht. Ich setz mich - neben dem üblichen "Kann ich dem Hund einen guten Platz bieten, reichen Finanzen, Zeit und Co. aus?" - auch damit auseinander, ob es aus ethischer Sicht vertretbar ist, einem sehr alten, gebrechlichen Hund noch einen Transport von Norditalien über Mitteldeutschland nach Ostbrandenburg zuzumuten. Der Transport aus IT beläuft sich auf ungefähr 10 h und fährt über Nacht, vom Endstopp an der nordbayrischen Grenze aus zu meinem Wohnort wären es je nach Verkehrsaufkommen noch mal 5-6 h Fahrt ... die alte Dame wäre mit Pause beim Übergabeort mindestens 17 h unterwegs. Und ob man das einem so alten Hund überhaupt noch zumuten kann und möchte ... ist die große Hauptfrage.
Der Tierschutzverein, über den sie vermittelt wird, hat gar nicht mit einer Anfrage für sie gerechnet und so ist die Frage, ob sie transportfähig ist, noch nicht geklärt.
Noch ist es kein "Ich möchte dem Hund einen Hospizplatz bieten", sondern ein "Kann ich das grundsätzlich leisten und ist es ethisch/moralisch/tiermedizinisch vertret- bzw. zumutbar?".
Ich hab auch einen Rumänen (Kangal-DSH-Senfhundmix) hier, der sowohl rassemixbedingt als auch aus Unsicherheit zu ähnlichem Verhalten wie dein Samson neigt.
Vorweg: Unsicherheit muss nicht immer mit schlechten Erfahrungen oder schlechter Sozialisation zusammenhängen, sondern kann auch schlicht durch fehlende konsequente Führung entstehen. Das ist bei Dino der Fall. Weder sein Vorbesitzer noch ich haben ihm bisher "sauber" vermitteln können, wie er sich bei Besuch zu verhalten hat, also hat Dino das einfach selbst für sich entschieden - indem er bei Besuch grundsätzlich nach vorne geht und auch beißen würde.
Mein erster Schritt war, mir eine gute Trainerin ins Haus zu holen, die sich das genauer anschaut, guckt, wie der Umgang zwischen Dino und mir so ist und so weiter. Das würde ich euch auch empfehlen, dabei erfährt man echt unheimlich viel über sich selbst und den Hund.
Unser Trainingsplan sieht nun so aus, dass ich im Alltag mit Dino definitiv konsequenter werden muss. Das betrifft auch "Kleinigkeiten" wie Sitz, Platz und Co., aber auch unsere Gassiroutine wurde ein bisschen umgestellt, so darf Dino z. B. nicht mehr an der Straße schnüffeln oder markieren, sondern muss bei mir an der kurzen Leine laufen und darf dann erst im Wald seinen Hundehobbies nachgehen. Klappt prima bei uns und Dino ist so schon um Welten entspannter geworden, selbst Menschen, die auf dem Bürgersteig an uns vorbei gehen, werden inzwischen völlig ignoriert.
Das ist aber noch nicht alles. Ich habe Dino im Hauptzimmer einen Platz eingerichtet, an den ich ihn auch tagsüber im völlig normalen Alltagstrott immer mal hinschicke und ihn körpersprachlich so lange da "halte", bis er sich von selbst entspannt (z. B. hinlegt). An diesen Platz soll er später auch geschickt werden und/oder selbst gehen, wenn Besuch kommt - um das zu unterstützen und die zarten Anfänge bei Besuchen zu sichern, befestige ich an der Wand dieses Platzes demnächst eine stabile Wandöse zum Anleinen. Zusätzlich muss Dino bei Besuch einen Drahtbeißkorb tragen - damit fühl ich mich sicherer und der Besuch auch.
Hier hilft es, dass Dinos neuer Platz eigentlich nur aus seinem eh heiß geliebten Kissen besteht. Das ist ein stinknormales 80x80 cm-Daunenkopfkissen, das ich ihm irgendwann überlassen habe, weil er in meinem Bett eh permanent am liebsten auf diesem Kissen lag. Das Ding lag ne ganze Zeit lang aufm Sofa rum und riecht für Dino auch sehr nach "ich bin entspannt, das ist mein Schlafkissen, ich chill hier mal" - dadurch ist er dann auch schon wieder entspannter, weil er sein Kissen eh schon mit Entspannung und Schlafen verbindet. Vielleicht habt ihr ja auch so ein Kissen oder eine Decke, die Samson eh schon mit Ruhe in Verbindung bringt? Das hilft ungemein beim Platz-/Deckentraining, finde ich.
Edit: BieBoss hat dir auch schon viiiieele hilfreiche Dinge geschildert, ihre Tipps sind super! ![]()
An welches Zubehör sollte man unbedingt denken, wenn man einem sehr alten, körperlich eingeschränkten Hund einen Hospizplatz bieten möchte?
Orthopädische Matratzen, Supportgeschirr wie zB Ruffwear Flagline oder Webmaster sind klar. Rutschfeste Läufer für glatte Böden und Inkontinenz-Unterlagen für den Fall der Fälle auch. Noch was? ![]()
Alles Gute euch, wir drücken die Daumen!
Ochje, das ist wirklich heftig, was ihr da gerade durchmacht ![]()
Zwecks Futter - kann sein, dass ihr schlichtweg schlecht ist oder dass sie Bauchweh hat, weil sie nichts fressen durfte/konnte, das kenn ich z. B. auch - hab ich Bauchweh, weil ich krank bin/werde oder weil ich einfach Hunger habe?
Ist das Trocken- oder Nassfutter?
Beim Kotabsatz bin ich mir gar nicht so sicher, ich bin da aber auch eher auf Seiten deines TAs - wenn nichts festes oben reinkommt, kann ja auch nix festes verdaut und ausgeschieden werden.
Wenn du die Sorge hast, dass sie einen Darmverschluss hat, würde ich den Tierarzt um eine Röntgenaufnahme bitten. Sag ihm, dass du wirklich sehr besorgt bist und einfach nur sicher gehen möchtest, ein Röntgenbild würde dich beruhigen.
Eigentlich hat heute fast jeder Tierarzt ein Röntgengerät, ich würde vorher vielleicht einfach kurz telefonisch nachfragen.
Ich drück euch ganz ganz feste die Daumen für eine baldige Genesung ohne weitere Komplikationen ![]()
Garantiert. ![]()
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