Beiträge von Karpatenköter

    Ich durfte in der Kindheit keinen eigenen Hund haben und hatte nur durch Freunde Kontakt zu deren eigenen Hunden. Da ist man dann halt mal mit auf einen Spaziergang gegangen und hat im Garten mit den Hunden gespielt.

    Während der Schulzeit hab ich auch öfter Praktika in Tierheimen gemacht. Da hatte ich weniger Kontakt zu den Hunden, durfte aber beim Zwinger putzen und Futter vorbereiten helfen. Und die Tierpfleger haben mir unheimlich viel zu den Hunden erklärt.

    Ich hatte aber immer Tiere um mich herum, auch wenn meine Eltern viel Arbeit übernommen haben - ich war eigentlich immer nur fürs Kuscheln, Bespaßen und fürs Trösten der Tiere beim Tierarzt zuständig. Von allen Familienmitgliedern hatte ich irgendwie immer den besten Draht zu unseren Katzen, die lagen nachts alle bei mir im Bett und haben mich in den Schlaf geschnurrt |)

    Die ganze Zeit über hab ich mich aber belesen und als wir 2009 Internet bekommen haben, dann auch online über Hunde informiert. "Von außen" in Hundeforen mitgelesen, die Berichte von Tierschutzvereinen verschlungen und so weiter ... bis ich dann eben 2019 nach meinem Auszug die Chance dazu hatte, mir meinen ersten eigenen Hund zu kaufen. So richtig informiert hab ich mich eigentlich nur ein paar Wochen lang. Den Großteil meines damaligen Wissens hatte ich ohnehin schon durch den Kontakt zu Freunden angesammelt, den generellen Umgang mit Tieren hab ich ja eh von meinen Katzen gelernt. War jetzt also nicht so das Neuland für mich, was die Theorie betraf.

    Für mich war klar, dass es ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz werden sollte. Also grob geguckt - große Hunde sind rausgefallen, die hab ich mir als Anfänger nicht zugetraut. Und das, obwohl ich von kleinauf schon einen Schäferhund haben wollte. So ganz klein (Chihuahuagröße) sollte der Hund aber auch nicht sein ... ein gesundes Mittelmaß eben.

    Schlussendlich hab ich dann nach einigen Wochen über eBay Kleinanzeigen meinen ersten Hund gefunden. Einen ganz ganz lieben, unkomplizierten und etwas schüchternen Dackel-Mix aus Rumänien. Eigentlich war er schon vermittelt, er kam aber zurück zum Verein, weil er nach einer Woche im neuen Zuhause (er kam direkt aus Rumänien nach DE) nicht stubenrein war. :roll:

    Er saß dann noch 3-4 Wochen lang auf seiner Pflegestelle, bis ich zum Kennenlernen vorbeigekommen bin. Danach gings dann relativ schnell, nach einer positiven Vorkontrolle bei mir durfte er dann einziehen.

    Was Auslandstierschutz anging, hatte ich mich schon ein paar Wochen vorher über den Umgang mit Auslandshunden informiert. Nicht zu viel am Anfang machen, am besten in Ruhe lassen, nicht bedrängen - das übliche eben. Und das hab ich dann eben auch umgesetzt, mit meinem ersten Hund gabs nie wirklich Probleme.

    Und dann kam gut ein halbes Jahr später Dino dazu. Ich hab gedacht, dass ich - weil Teki ja so problemlos mitlief - seine Probleme schon in den Griff kriege... joa, ich war dann doch ein bisschen naiv gewesen und hab meine eigenen Fähigkeiten überschätzt.

    Über Leinenpöbler Bescheid wissen und selbst einen führen sind zwei Paar Schuhe :lol:

    Meiner Meinung nach sollte man zumindest theoretisches Wissen haben. Spezifisch über den generellen Umgang mit Hunden, was man tun und was man lassen sollte usw., das Basiswissen eben. Das ist für mich das absolute Minimum. Und wenns ein Rassehund werden soll, muss man sich unbedingt über die Rasse und ihre Anlagen informieren!

    Praktische Erfahrung ist ein Nice to Have, aber kein Muss.

    Noch eine Stimme für eine Doppelbox, auch wenn da effektiv nur ein Hund mitfährt.

    Hier lebt ja seit Freitag auch ein großer Hund (Schäferhundmix aus Italien, ca. 70 cm und 45 kg) und eine Einzelbox hätte für sie definitiv nicht gereicht. Die Doppelbox im Auto ist genau richtig für sie (ungefähr 90x100x80 cm, wenn ich mich nicht irre). Da kann sie sich bequem einrollen und umdrehen.

    Und wenn Hund mal nicht im Auto mitfährt, kann man die Einkäufe sicher unterbringen :pfeif:

    Ne Trennwand war bei meiner nicht dabei, aber mit etwas handwerklichem Geschick kann man sich sicher selbst eine einbauen. Oder man fragt den örtlichen Metallbauer, ob der helfen kann.

    Karpatenköter Wie es hier im Forum aussieht ka, aber du solltest definitiv was dazu finden wenn du "Schnauzer Krallen Krebs" suchst.

    Schwarze Schnauzer sind recht anfällig für bösartigen Krallen Krebs, und in der Regel wird dann die betroffene Zehe amputiert. Soweit ich weiß haben die Hunde keine Probleme damit, aber es kommt eben bei schwarzen Mittel und Riesenschnauzern vergleichsweise oft vor.

    Danke, ich such mal und les mich ein :smile:

    Masha kommt damit auch gut zurecht, sie leckt sich da nur gerne dran rum und dann wirds halt wund. Da darf demnächst noch unsere TÄ draufgucken und ich werds bis dahin mit Manukahonigsalbe behandeln... zum Glück lässt sie jegliche Verbände und Socken komplett in Ruhe.

    Gibt es hier irgendwo einen Thread für Hunde, denen Gliedmaßen (z. B. eine Zehe) amputiert wurden? Mein Neuzugang hat an einer Pfote nur drei Zehen, die vierte wurde wohl amputiert. Würd mich gern in das Thema weiter einlesen =)

    Weiß jemand ein robustes? Meinetwegen auch Wiko oder Huawei?

    Kein Wiko oder Huawei, aber ich bin mit meinem Moto G7 Plus ganz zufrieden. Das dürftest du jetzt über amazon für knapp 150 € bekommen, das hat eine recht gute Kamera (in meinem Pfototalkthread findest du Fotos) und glänzt auch mit langer Akkulaufzeit.

    Ist mir bisher schon oft runtergefallen, hat aber keinerlei Kratzer. Entspricht auch sonst deinen Anforderungen, der Speicher kann durch eine Micro-SD-Karte ergänzt werden.

    Erhol dich erstmal und lass das sacken. Du kannst deine Entscheidung ja immer noch revidieren - niemand wär dir böse, wenn du nach einem halben Jahr sagst "Ne Leute, ich kann nicht mehr, ich hab mich überschätzt". Das ist in meinen Augen vollkommen legitim.

    Ich hab ja auch ne ähnliche Erfahrung mit meiner Schäferhündin gemacht. Dachte erst "Jo, krieg ich hin" ... den Rest kennst du ja.

    Ich find es aber super, dass du trotz allem zum Behalten tendierst. Muss sagen, ein bisschen bewunder ich dich dafür ja schon, also für all die Arbeit und Mühe, die du in Nova investierst :gut:

    Leg jetzt erstmal die Füße hoch und lass den Tag auf dich wirken. Ihr zwei habt euch jetzt ein paar entspannte Tage mehr als verdient!

    Mal ganz blöd gefragt: wurde da überhaupt irgendwelche Diagnostik gefahren? Röntgen, Ultraschall, MRT, irgendwas?

    Ich hab keine Erfahrung mit Schlaganfällen beim Hund, daher die Frage. Auf mich klingt das nämlich so, als hätte die TÄ einfach per Blick auf den Hund irgendwas diagnostiziert :skeptisch:

    An deiner Stelle würde ich mit der Hündin schleunigst in einer vernünftigen Tierklinik auflaufen und sie von A bis Z komplett durchchecken lassen.

    Dino wollte vorhin beim Gassi wieder einen LKW anpöbeln und in die Leine springen. Ich hör den LKW schon ranrauschen, seh, dass Dino sich steif macht - und ruf ihn fröhlich. Prompt entspannt sich der ganze Hund, guckt mich an und strahlt förmlich, als es für ihn Lob regnet :mrgreen-dance: Da war der böse LKW dann auch vergessen und Hund konnte wieder entspannt mitlaufen.