Ich bin ja letztes Jahr im Sommer von einer Wohnung im Mehrfamilienhaus in ein freistehendes Einfamilienhaus mit riesengroßem Garten umgezogen. Vom dritten Stock ins Erdgeschoss ...
Hab das eigentlich auch so gemacht wie du: tagsüber immer rüber ins neue Zuhause, Hunde mitgenommen - aber denen hab ich da nicht mal viel Beachtung geschenkt, sondern mich ums Kisten schleppen, Garten herrichten usw. gekümmert. Die Hunde liefen in der Zeit echt nur nebenbei: es gab morgens und abends eine Löserunde, dazwischen waren wir ja dann eh am Haus und die Vierbeiner konnten sich im Garten austoben. Hat denen auch völlig gereicht, die waren mit Erkunden beschäftigt.
Bonny hat den Umzug völlig problemlos mitgemacht, die war auch dabei, als meine Mutter mit ihrem Freund hier war und der Boden verlegt wurde. Bonny (die ja sonst Angst vor Menschen hat) saß neugierig daneben oder im Weg und hat zugeguckt. Die fand das total faszinierend. Dino hab ich an dem Wochenende zu einer Freundin ausgelagert, weil der auf andere Menschen in seinem Territorium eher aggressiv reagiert.
Nach dem finalen Umzug hatte Dino dann leichte Probleme, sich anzupassen. Ich muss aber auch sagen, dass ich unsere gewohnte Routine nicht fortgeführt habe - das hat bei ihm dafür gesorgt, dass er geheult hat wie ein Schlosshund, wenn ich dann morgens zur Arbeit bin 
Als ich unser normales Morgenprogramm mit Gassirunde, "gemeinsamen Frühstück" (
) und dem bekannten "Bis später, ich geh arbeiten, seid lieb" wieder eingeführt habe, hat sich sein Problem mit dem Alleinebleiben in Luft aufgelöst. Inzwischen guckt er nicht mal mehr nach mir, wenn ich nach dem Frühstück vom Tisch weggehe und das Haus verlasse.
Vielleicht hilft es Suki auch, wenn du sie bei größeren Umzugsarbeiten "auslagerst"? Dino war sehr gestresst, als ich angefangen habe, in der Wohnung die Umzugskartons zu packen und ins Auto zu schleppen. Oder mein Hin- und Hergefahre (waren nur 4 km Distanz). Der fand das richtig doof und war in der Zeit auch deutlich anhänglicher als sonst. Wäre er beim "großen" Umzugswochenende anwesend gewesen, wäre er sicher völlig durchgedreht. Für ihn war es da tatsächlich deutlich entspannter, dass er den Tag bei einer Freundin und seiner geliebten Kangalmix-Freundin verbringen durfte und erst abends dann ins "neue" Zuhause mitgekommen ist.
Ansonsten hab ich bei unserem Umzug echt nur die Mentalität "Wir wohnen jetzt hier, punkt" gefahren. Hat gut geklappt und ausgerechnet der Hund, der sonst so super schissbuchsig ist und eigentlich schon alt ist, hat den Umzug mit am besten verkraftet 