Beiträge von Karpatenköter

    Warum mischst du denn Senior und Light? Die haben fast identische Werte.

    Ich hatte irgendwann mal versehentlich einen Sack Light statt Senior gekauft und in die Futtertonne gekippt - das ist mir erst aufgefallen, als die Brocken ganz unten in der Tonne anders aussahen :tropf:

    Seither hol ich halt immer je einen Sack Light und Senior; weil Zooplus aber keine kleinen Säcke hat, ist jetzt ein 12 kg-Sack Senior auf dem Weg zu uns.

    Und war deine Hündin nicht ohnehin etwas heikel, hatte Probleme mit Futter?

    Jaein. Nicht grundsätzlich.

    Sie hat vom TA das Hills j/d Joint Care verschrieben bekommen, als Leckerli hat sie das auch in der Praxis aufm UWL gut vertragen (und da gabs nicht wenig davon). Zwei Wochen nach der Umstellung auf das Futter hat sie es aber urplötzlich nicht mehr vertragen (so mein Empfinden), der Kot war auf einmal weich und an der Grenze zum Durchfall und sie wollte deutlich öfter raus.

    Ob das nun generell für Futter-Heikelkeit spricht, weiß ich nicht. Seit der Rückstellung auf Bosch Light/Senior ist jedenfalls wieder alles gut - aber wenn die eh so ziemlich identisch sind, gibt's demnächst eh nur Senior.

    Das Age & Weight ist mehr ChiChi, teurer und hat 1 % mehr Fett. Ich denke schon sowohl mit dem Light als auch mit dem Senior hast du nur marginal unterschiedliche Futter - mit dem Age & Weight hast du ne Menge Kräutlein und hippe Zutaten und im Grunde die dritte minimal-Variante.

    Genau das wollte ich wissen, danke!

    Hat hier jemand eigentlich schon Erfahrungen mit dem Bosch Senior Age & Weight sammeln können? Bin gerade auf Zooplus darüber gestoßen und frag mich, ob das bei Masha Sinn macht. Die bekommt schon Bosch Senior und Bosch Light gemischt - aber ich wunder mich, welchen Vorteil das Age & Weight gegenüber den beiden Sorten hat. :???:

    Unser Problem was noch ist ist das wenn sie weniger bekommt macht ihr Magen so dermaßen Geräusche sie neigt auch sehr schnell zu sotbrennen. Ich werde ihr jetzt weniger füttern und noch mehr Bewegung geben und hoffen das was passiert

    Wurde ja schon gesagt: kleinere Portionen und die mit Futterzellulose, Karotten oder Gurkenscheiben auffüllen.

    Da muss jetzt wirklich dringend und radikal was passieren. Geh runter auf 200 Gramm Futter, pack je Mahlzeit 30 g Futterzellulose/Karotten/Gurken dazu und zieh das wirklich mal für mindestens 2 Monate durch.

    Lass vorher ein aktuelles Blutbild erstellen, damit man vorher abklären kann, ob von den Werten her alles okay ist.

    Organisier dir bitte auch unbedingt einen guten Physiotherapeuten. Auch wegen der Spondylose...

    Idealerweise ist der in einer größeren Tierarztpraxis ansässig, sodass du auch da regelmäßig Orthopäden etc. auf den Hund draufschauen lassen kannst. Ja, das ist teuer, aber es geht um die Gesundheit deines Hundes und gerade bei einem stark übergewichtigen älteren Hund sollte man darauf setzen, dass durch ein kompetentes Praxisteam auch möglichst alle Bereiche, die einem potentiell Sorgen bereiten können, abgedeckt sind.

    Zwecks Bewegung: mehr ja, aber langsam und dosiert. Lieber viele kleine Runden als ein paar große. Auch mal verschiedene Untergründe, weiche Böden wie Moos, Sand etc. entlasten die Gelenke ein bisschen und helfen gleichzeitig auch beim Muskelbau.

    Futter reduzieren! Notfalls drastisch. Das betrifft auch die Leckerli, Essen vom Tisch und andere Schlemmereien.

    Wieviel bekommt sie momentan pro Tag?

    Und weil das Übergewicht auch eine massive Überbelastung für die Gelenke ist, würde ich trotzdem ein Schmerzmittel geben. Schaden kann es nicht.

    Meine 11,5-jährige Schäferhund-Mixdame Masha kam mit 46 oder 47 kg (bei 70 cm Schulterhöhe) zu mir. Das waren mindestens 10, eher 15 kg zu viel! So gabs dann wirklich Extremdiät: täglich nur 150 g Trockenfutter. Ja, das ist verdammt wenig für so einen großen Hund, aber es hilft ja nix!

    Anfangs noch das normale Bosch Senior, damit und durch die kleine Futtermenge hat sie dann in den ersten zwei Monaten 4-5 kg verloren. Zusätzlich haben wir im Dezember mit der Physiotherapie angefangen. Erst nur mobilisieren der Gelenke, Verspannungen lösen etc., seit März darf sie auch regelmäßig aufs Unterwasserlaufband.

    Später gab's dann Petbalance Medica Reduktion. Davon durfte sie auch mal 200 g am Tag haben.

    Aktuell steht sie bei schlanken 31-32 kg und hat damit endlich annähernd Optimalgewicht.

    In meinen Augen ist tierärztliche Betreuung inkl. regelmäßigen Blutbildern in dem Fall wirklich wichtig. Auch, wenn der Hund Medikamente bekommt.

    Regelmäßige, dem Hund angepasste Bewegung ist auch unheimlich wichtig. Da kam bei uns dann ab März das UWL ins Spiel. Durch das Wasser kann sich der Hund leichter wegen, da er im Wasser ja quasi schwerelos ist, die Gelenke werden dadurch auch entlastet. Zusätzlich ist das Wassertreten auch ein gutes Muskeltraining.

    Um die Gelenke zu schonen, bin ich in der Anfangszeit mit Masha viele kleine Runden gelaufen - sie kam aus dem italienischen Tierschutz und die Bemuskelung an der Hinterhand war alles andere als optimal. Da kämpfen wir auch heute noch und es wird leider unsere Dauerbaustelle bleiben, genauso wie ihre Futtermenge.

    Du kannst bei Bedarf mit Futterzellulose oder Karotten- und Gurkenstückchen das Volumen im Napf erhöhen. Oder statt fettigen Kausnacks etc. dann Karotten anbieten, Masha steht voll drauf.

    Ansonsten schau auch mal hier rein, da bekommst du sicher noch mehr Tipps: der Abspeck-Thread

    Wenn der Junghund dann beides verstanden hat, dass er nicht verfolgen muss und dass er auch mal über einen bestimmten Zeitraum allein bleiben kann - wie viel Zeit bei euch / "bei seinem Rudel" gesteht ihr ihm zu?


    Immer wenn ihr da seid - nach dem Motto "der Hund ist ein hoch soziales Tier"- also an freien Tagen von morgens bis abends bei immer offen Türen, er darf überall sein, so ihr seid? Ihr vertraut somit auch darauf,dass er genug Ruhephasen bekommt ,also sich diese selber sucht?

    Ich hab zwar keine Junghunde mehr und bin Mehrhundhalter, aber ich mach da ehrlich gesagt kein Gewese drum ...

    Wenn ich zuhause bin, dürfen die Hunde rumhängen, wo sie wollen. Dino und Bonny sind gerne bei mir im Wohnzimmer, Masha pennt dann lieber im Flur. Geh ich durchs Haus, folgen mir alle drei, ich könnte ja in die Küche gehen (da gibt's immer das Futter) ... geh ich aber stattdessen ins Bad, legt man sich gelangweilt im Flur ab.

    Bei meiner Bande kann ich mich darauf verlassen, dass sie sich ihre Ruhepausen dann neben, wenn sie sie brauchen - oder wenn halt eh nix los ist. Action gibt's hier eigentlich echt nur im Garten, beim Gassi oder beim Training, im Haus selbst herrscht Ruhe und Entspannung.

    Geh das nicht so verkopft an =) Wenn ihr eh zuhause seid, lasst den Zwerg doch einfach da sein, wo er möchte. Gibt ja auch Hunde wie Masha, die nicht soo sehr am Menschen hängen und lieber im anderen Zimmer pennen.

    Ich wüsste auch nicht, welchen Sinn und Zweck es haben soll, den Junghund ständig auf seinen Platz zu schicken, wenn man eigentlich eh entspannt zuhause rumsitzt. ...

    Bei einem Hund, der schlecht zur Ruhe kommt, ist das sicher nicht verkehrt.

    @-Ann- Super :D

    Zu spät bist du nicht, es ist ja noch gut eine Woche Zeit. Und der Zeitrahmen dient auch nur zur groben Orientierung.

    Ich war heute mit Bonny und Dino noch schweigeschlendern. Haben beide gut gemacht und erstaunlicherweise hatten beide einen deutlich größeren Radius als sonst, sicher so an die 30 m - später dann auch mal 50 m ...

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    Gerade Bonny hat aber immer aufmerksam geschaut, ob ich noch hinter ihr bin und kam auch öfter mal selbständig zu mir gelaufen - und ist dann auch wieder weiter gelaufen. Ich glaube, es hat sie ein bisschen irritiert, dass ich so still bin.

    Mal sehen, wann wir die große Aufgabe untergebracht kriegen.

    Edit:

    Haben wir "neben anderen bekannten/fremden Hunden an der Leine stehen und möglichst ruhig aushalten, ohne Kontakt zu haben, während die Halter sich unterhalten" auf der Liste?

    Aktuell festgestellt fällt das mit beiden Hunden außerhalb Komfortzone, hab es aber durchgezogen, bis Ruhe einkehrte.

    Nicht, dass ich wüsste. Ich übernehms mal auf die Liste für große Aufgaben - für manche Hunde hier ist das ja doch schon eine ziemliche Herausforderung und evtl. auch nur schwer umsetzbar.

    Stimmt das wirklich ?

    Ständig wird mir gesagt von diversen selbsternannten Hundeexperten (anderen Hundehaltern) , dass Alana wohl dominant ist, da sie auf 3 Beinen pinkelt und nachher noch scharrt. :thinking_face:

    Oder ist das ein Märchen?

    Ist ein Märchen.

    Bonny, die nun echt alles andere als "dominant" ist, pinkelt manchmal auch auf drei Beinen - die markiert halt. Und scharrt dann auch mal.

    Völlig normal in meinen Augen.

    Wenn's mein Hund wäre, würde ich ihr sogar verbieten zu markieren im Umkreis von mehreren 100 m vom Wohnort.

    Warum das denn?

    Territorial veranlagt ist der Hund (wenn er es denn ist) so oder so, ganz egal, ob man ihn im Umkreis des Wohnortes markieren lässt.

    Dino und Masha würden mich auslachen, wenn ich erwarten würde, dass sie ihr Territorialverhalten runterfahren, nur weil sie nicht im xhundert Meter Umkreis um unser Haus herum markieren dürften |)

    Hier wird halt auch gescharrt, wenn kein anderer Hund zu sehen ist. Wenn z. B. Dino mir aber zu enthusiastisch scharrt oder sich da reinsteigert, gibt's n Abbruch und ich zieh ihn weiter. Kommt halt auch immer auf den Hund, die Intensität und die Situation an.