Ich hab drei Auslandshunde, darunter ein Rumäne. Die drei reagieren doch recht unterschiedlich auf das Geböller. Da wir aber mittlerweile ziemlich am AdW leben, kriegen wir von Silvester nichts mit... auch nicht die Tage davor oder danach.
Dino - aus dem rumänischen TS und seit ~Ende 2016 in Deutschland, seit Anfang 2019 bei mir
Silvester findet er aufregend, aber nicht angsteinflößend. Er geht auch gemütlich mit mir spazieren, wenn ein paar Straßen weiter schon Böller fliegen. Im Haus verbellt er die Teile aber. Das nervt nur, mit Keksen etc. lässt er sich aber gut zum Schweigen bringen.
Bonny - aus dem polnischen TS, keine Ahnung wann sie nach DE kam, seit Ende 2019 bei mir
Sie findet Silvester scheiße und hat dann richtig, richtig Angst. Gassi mit ihr vermeide ich um die Hauptböllerzeiten herum, sie will zu den Zeiten aber auch nicht mal in den Garten und hält lieber dicht, bis wir dann gegen 3-4 Uhr morgens noch mal zum Lösen rausschleichen.
Im Haus reagiert sie immer noch sehr ängstlich und verkriecht sich dann entweder in ihre Stoffbox oder klebt bei mir und Dino auf dem Sofa. Sie nimmt dann noch Leckerchen, aber man merkt ihr deutlich an, dass sie einfach Angst hat.
Masha - aus dem italienischen TS, seit November 2020 in DE und bei mir
Silvester juckt sie nicht. Null. Letztes Jahr hatte sie ihr erstes deutsches Silvester erlebt und hat's einfach gleichgültig verschlafen. 
Sie lag bei uns aufm Sofa und hat genau wie die anderen beiden Leckerchen für jeden Knall bekommen. Von Dinos Gebell hat sie sich nicht anstecken lassen, von Bonnys Angst auch nicht. Sie fands einfach cool, dass wir zu viert auf dem Sofa chillen, einen Film gucken und sie geiles Zeug bekommt.
Unser Tagesablauf an Silvester zielt auf Vermeidung und Entspannung ab. Letztes Jahr hab ich den halben Tag in unserer Berliner Tierarztpraxis verbracht, weil Masha da noch mit ihrer kaputten Pfote zu tun hatte. Den Rest haben wir filmguckend auf'm Sofa verbracht und gegen 21-22 Uhr hab ich dann mit der Gabe von Eierlikör angefangen. Dadurch war Masha ziemlich dösig, Bonny war halbwegs entspannt und Dino hat nicht jeden Böller bellend kommentiert.
Den Alkohol mess ich für jeden Hund individuell ab, das geht nach Gewicht und bisher habens alle immer gut vertragen. 
Kurz zusammengefasst: an Silvester werden die Hunde etwas mehr gesichert als sonst, wir unternehmen tagsüber irgendwas im Nirgendwo, um eventuellem Geböller schon mal zu entgehen und sobald es dunkel wird, mummeln wir uns zuhause ein und gucken aufm Sofa Filme, bis die ganzen Schnapsleichen pennen gehen und wir dann unsere erste Gassirunde des neuen Jahres gehen können.
Für die Hunde gibt's Alkohol und tonnenweise Kekse, damit kommen wir immer gut über den Jahreswechsel.