Beiträge von Rapumo

    Wenn er bisher nur einen Zwinger kannte ist halt alles fremd.

    Stell dir mal vor du wirst entführt, eingesperrt und plötzlich in Mexiko wieder freigelassen. Du hättest doch auch Angst und wüsstest weder wo du bist, noch würdest du verstehen was du nun tun sollst. Und auch wenn sich ein oder zwei Leute finden die dich mitnehmen und versorgen, kannst du ihre Sprache immernoch nicht.

    Anders ausgedrückt: Ihr braucht beide Zeit. Derzeit ist noch kein wirkliches Vertrauen aufgebaut zwischen euch und euer Hund kennt die Außenwelt noch nicht. Da hilft wirklich nur Geduld. Eventuell mal beobachten ob sich dass einfrieren irgendwie ankündigt oder in bestimmten Situationen auftritt, sodass man diese Situationen anfangs eher meidet bis eine Vertrauensbasis existiert.

    Übergewicht beim Halter ebenso, weil der arme Hund dann nie bewegt wird.

    Die Ausschlussgründe sind so vielfältig wie der Tierschutz selbst.

    Aber es gibt bestimmt auch gute Vereine.

    Eine Bekannte bekam zum Beispiel ihren scheuen kleinen Rumänen vermittelt obwohl der auch mal ein oder zwei Stunden alleine sein muss, abundzu die Enkel zu Besuch sind und der Garten nicht eingezäunt ist, da es dort einfach einen Dialog gab und sie erklären konnte wie es funktionieren soll.

    Leider scheitert es hier in der Gegend oft an Vorurteilen und nicht zuhören wollen.

    Bei dem Ei Debakel war halt das Problem dass nunmal damit geworben wurde das alles Vegan ist was an Backwaren verkauft wird.

    Und statt dass man der älteren Dame mitteilt dass das nicht vegan ist, oder die sinnvollere Lösung nutzt, nämlich ein Schildchen mit „Achtung, Eier im Teig“ einfach bei den Waffeln zu haben, wurde die alte Dame rausgeworfen.

    Das sollte man natürlich nicht unterstützen, das hat nun aber nicht viel mit anderen Tierheimen und deren (zum Teil absurden) Vorstellungen zu tun.

    Kommt etwas dabei heraus, kann man in Zukunft nicht mehr sagen, man hätte es nicht gewusst. Muss man die Info an Interessenten weitergeben, wird man den Hund vielleicht nie mehr los.

    (Ist aber OT hier.)

    Je nach Krankheit würde ich zb den Hund dennoch wollen, allerdings dann wirklich eine Beteiligung an den Krankheitskosten wollen. Ich mag auch alte kranke Hunde, aber so ganz ohne Bindung würde ich nicht unbedingt gezielt nach einem kranken (und dadurch leider auch teuren) Hund suchen. Wenn ein Hund den man schon lange hat krank wird kümmert man sich natürlich.

    Ich mein, wer deshalb geht weil man sich davon was TechNick geschrieben hat angegriffen fühlt, dann bitte.. wie überlebt man dann, wenn einem im echten Leben mal was gesagt wird. Naja. Man kann schon überdramatisieren.

    Ich hätte mich zwar nicht deswegen gelöscht, aber es macht doch einen großen Unterschied ob man mir in meiner Freizeit sagt dass ich doch abhauen soll (leicht überspitzt ausgedrückt) bei einem Hobby das mir eigentlich wichtig war, oder ob ich auf der Straße blöd angemacht werde.

    Es traf höchstwahrscheinlich unvorbereitet.

    Naja nun ist es eh zu spät.