Ganz am Anfang, wo er ein hohes Aufregungslevel hatte, hab ich mit ihm gearbeitet, dass er dies auf mich übergibt bzw auf mich richtet. War das Level zb sehr hoch, hab ich mit ihm geübt das er per Berührung dies an mich übergibt und ich ihm weitere Anweisungen gebe. Für den Freilauf haben wir dann später ein Geräusch dazu aufgebaut.
Wenn da zb ein Hase direkt seinen Weg kreuzt, gibt es von mir die Berührung oder den marker, er gibt an mich ab und erwartet die Reaktion von mir. Bekommt er von mir das Signal das alles gut ist, fährt er runter.
Das ganze haben wir dann einfach gegenstandsbezogen aufgebaut (unterscheidung halsband und halti)
Hat er sein halti an und ihn kreuzt ein Hase, Erregung ist im ersten Moment hoch, fährt er selber runter da er weiss das er im halti immer die gleiche Reaktion erhält - er reguliert sich dann selbst
Hat er ein Halsband an (arbeitsmodus), kennt er die abläufe ebenfalls. Da mussten wir dann daran arbeiten das er sich in der Erregung nicht selbst abschließt sondern so weit runter fährt das er dem task noch nachgeht aber ansprechbar bleibt
Hört sich imteressant an, aber mamches verstehe ich nicht ganz.
1. Wie hast du dem Hund gezeigt, dass er sein Aufregungslevel durch Berührung an dich übergibt?
2. Warum regelt er sich mit dem Halti selber bzw. anders runter? Wie?
3. Wird Lennox jagdlich geführt? Oder welcher Arbeit geht der Hund nach? (Das rein aus Neugier).
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1. Ich habe mit ihm geübt (wie bei Fremdhunden etc) das ich die Situation regel. Das war zb als welpe das wenn er aufgeregt war, ich mich über ihn gehockt habe und die hand auf ihm hatte (Zeichen für ich bin da), danach dann das er seine Aufmerksamkeit auf mich richtet und zum Schluss dann, das wenn es unsere Zeichen gibt und ich zeige, sage, marker, er mit der Erregung runterfährt. Er war dann mit der Aufmerksamkeit bei mir, die Erregung lag dann auf mir und das was ich als nächstes mache (zb ein Mauseloch zeige). So ist es dann heute wenn ich ihn marker, die Erregung zu mir kommt und ich es dann entsprechend leiten kann
2. Ich habe es mit ihm so konditioniert. Wenn wir im halti spazieren gehen, möchte ich nicht solche jagdtendenzen sehen wie im Training. Gewisse Sachen darf er (fährten bis zu einem gewissen grad folgen, Nase mal ins Loch stecken,...), alles andere möchte ich bei einem Spaziergang nicht sehen. Er weiss wenn wir losgehen und er bekommt ein halti angezogen, dann sind wir im bummelmodus, mit Halsband im arbeitsmodus. Dadurch weiss er, wenn er im halti unterwegs ist und so ein erregungslevel kommt (was bei ihm hauptsächlich jagdlich motiviert ist) das er diesem zum einen eh nicht nachgehen darf und ich die umorierntierung einforder.
Wir sind mittlerweile auf dem Stand, dass wenn besagter hase, Eichhörnchen, fuchs etc vor ihm auftaucht, er wenn es im halti ist, nichts machen darf. Er sieht es, ist auch durchaus interessiert (gespannt wie ein flitzebogen) aber nach ein paar Sekunden richtet er mich zu mir, ist entspannt und bummelt weiter
3. Jein. Er wird jagdlich trainiert und darf auch mit ins Revier, aber er ist kein "vollständiger" jagdhund