Spannendes Thema, da reihe ich mich mal ein.
Nala hatte bis vor kurzem keinerlei Probleme, wenn andere Hunde/Menschen/Fahrradfahrer gekommen sind. Seit einiger Zeit meint sie aber, dass man das alles anpöbeln muss. Es führt zu einem riesigen Theater, keiner will mehr mit dem Hund Gassi gehen, weil sie eben neben manchen Hunden auch Menschen mit Taschen, Jogger und teilweise Radfahrer angehen will.
Ich weiß damit umzugehen, habe unter anderem die Erfahrung gemacht, dass wenn ich angespannt bin und die Leine ganz straff halte, dann geht sie "extra" noch los. So ist es bei meiner Mutter.
Mittlerweile nehme ich sie mir schon auf Entfernung an die abgewandte Seite, lasse sie Fuß gehen und sage ihr, sie soll still sein. Ist sie brav gibt es einen Keks, ist sie nicht brav, gibt es seit kurzem eine sehr klare Ansage. Zusätzlich versuche ich durch dieses "still sein" aufzubauen, dass sie weiß was ich will, die Klappe hält und sich ihren Keks abholt.
Außerdem versuche ich ihr Muster zu erkennen. Sie macht das lange nicht bei jedem Hund, nur bei manchen. Fahrradfahrer und Fußgänger sind in den letzten Tagen kein Problem, dafür merke ich jetzt, dass ihr manchmal irgendwann der Kragen platzt. Wir lassen 5 Kinder vorbei (rennen, springen, mit Roller) und das 6. Kind möchte sie dann angehen und führt sich auf. Zum Glück sehe ich wirklich (kleine) Fortschritte und kann sie hoffentlich bald wieder guten Gewissens wieder mit anderen mitgehen lassen.
Möglicherweise hängt das bei uns auch damit zusammen, dass ja jeder sie anfassen will und früher auch durfte. Sie will das nicht und bellt dann. Natürlich ist sie dann der böse Hund.