Beiträge von Looking

    Ich verstehe die Idee „neu anfangen und richtig machen“ durchaus. Finde aber, dass ein 3 Jähriger Hund mit Problemen ganz sicher kein hoffnungsloser Fall ist. Die hatte ja nicht Sauerstoffmangel bei der Geburt oder lag monatelang in einem dunklen Keller. Kona ist noch jung und es gibt andere Trainer und Vereine und Sportarten und mit Anpassung der Haltung wie eben z.B. mehr geneinsame Stunden im Wintergarten kann auch Kona und dir noch ein prima Gespann werden. Wenn Kona und du dann mal „angekommen seid“ in ein paar Jahren wäre der Zeitpunkt um über einen Zweithund nachzudenken. (Ich persönlich seh das mit einem Partner der Hunde scheisse findet zwar sehr kritisch, aber nu.) Jetzt ist der Zeitpunkt da, um über die gemachten Fehler nachzudenken, sich neu zu sortieren, weiterzutrainieren und durchzuhalten. Krone richten. Ehrlich sein zu sich selber. Beim ersten Hund kann man erstmal nicht alles richtig machen. Aber man trägt die Verantwortung für seine Fehler geradezustehen. Nicht nur „neu starten“ mit einem anderen Hund. Aus den Erfahrungen die du noch mit der Arbeit mit Kona machen wirst, wirst du dann irgendwann mit einem neuen Hund profitieren. Zum jetzigen Zeitpunkt ist dir ja noch nicht mal wirklich klar, was alles genau schiefgelaufen ist.

    Ich hoffe für Kona und dich, dass du deine Energie nochmal bündeln und in DIESE beziehung stecken willst. Kona ist für dich nur ein Hund, ein Teilzeitgefährte. Für Kona bist du die ganze Welt und das ganze Leben.

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    Welches Modell ist das genau?

    Looking

    Danke für die Einschätzung. Bisher sitzt es gut, mal abwarten. Habe bisher ein Geschirr von Grossenbacher gehabt, das kann man super einstellen, aber das Rutsch wie du sagst am Rücken hin und her

    Das ohne Schnalle am Hals aber dafür mit geteiltem Bruststeg plus Ring an der Brust. Normales Gurtband. Hab dasselbe auch noch als Biothane Version und als reflektierendes Teil - für uns das erste und einzige angeschirrte welches kaum noch rutscht.

    Ich habe vorallem auch das Gefühl, dass man jetzt wo die noch so jung sind deutlich besser einen neuen passenden Halter für eine der beiden findet als wenn sie schon gross ist, eine ausgewachsene Artgenossenagression hat und „nur“ dein Leben kennengelernt hat.

    Verantwortung ist manchmal auch loslassen für ein besseres Leben.

    Gibt es ein Geschirr mit geteiltem Bruststeg, verstellbarem Halsbereich und zusätzlich ein Ring vorne an der Brust, an dem die Leine eingehangen werden kann?

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    Ich hab ganz vergessen: Vespa hat Autoeinbrecher verjagt. Wir waren zum

    Pinkeln draussen und mir sind zwei junge Männer mit Taschenlampe in einem Auto aufgefallen. Ich fand das sehr suspekt und hab mich dann gut sichtbar mit Vespa hingestellt - die hat nicht wie sonst kurz unsicher gewufft, sondern meine Stimmung perfekt aufgenommen, ist nach vorne in die Leine gehangen und hat die Kerle richtig laut und anhaltend verbellt. Bis sie Angst bekamen und abgehauen sind. Ich hab dann wieder oben die Polizei gerufen, hatte leider unten das Handy nicht dabei.

    Nicht um die Ecke gedacht, aber das perfekte Gespür für die Situation hatte sie. :smiling_face_with_hearts:

    Ich hätte dir genau das vorgeschlagen - funktioniert bei unserer sensiblen Hündin super: Mera Pure Sensitiv. Bei uns funktioniert Lamm am besten bisher, aber das ist sicher individuell!

    Hey, mir ging es lange Zeit ähnlich wie dir (bzw. hab ich auch immer noch manchmal solche Momente) und ich lese hier jetzt seit vielen, vielen Jahren mit, ohne einen Hund zu besitzen - nur, um mich vorzubereiten. Und bald ist es nun soweit, der passende Zeitpunkt ist da und ein Welpe zieht ein. :applaus:

    Besonders schlimm ist es, wenn du dann auch noch die ganzen Youtubevideos von Hundetrainer guckst, Podcasts, Bücher... und jeder sagt etwas anderes.

    Letzlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Hundehaltung kein "one approach fits all"-Ding ist und man Methoden, Regeln etc. für sich selber und den Hund bestimmt, die zu einem und dem jeweiligen Hund passen und funktionieren. Natürlich gibt es ein paar No-Gos, aber allein das Wissen um alle möglichen Trainingsmethoden etc. wird es m.M.n. schon sehr erleichtern, beispielweise eine gute Hundeschule zu finden und zu verstehen, wie Hunde lernen. Letztendlich sollte man sich wohl auch für einen Hund entscheiden, der WIRKLICH zu einem passt. :D

    Ich glaube es hilft, wenn man eine klare Haltung und Werte hat die man gut kennt und immer wieder befragt. So merkt man auch recht schnell, ob eine Methode zu einem passt oder nicht. Ansonsten ist man ja echt lost im Jungle der Hundeanleitungen.

    Ach - es ist wir bei allem: du wirst Fehler

    machen, dem Hund irgend einen Quatsch beibringen und mal falsch entscheiden. Aber: das ist, wenn du eine gute Grundhaltung hast, immer bereit bist dich zu reflektieren und was zu ändern kein Problem. Grundvoraussetzung: man sucht sich den Hund nicht grottenfalsch aus. Mit nem Malinois oder nem BC oder sowas kann man sich dann halt weniger Fehler und Unsicherheit erlauben.

    Von daher: nur Mut. Der Hund braucht keinen perfekten Halter. Nur jemanden mit Herzblut, Spass, Neugier und der Bereitschaft zu lernen. Und einigermassen passende Bedingungen (kein Herdenschutzhund in der WG oder wesensschwacher Malinois zu Baby Drillingen.