Ich verstehe die Idee „neu anfangen und richtig machen“ durchaus. Finde aber, dass ein 3 Jähriger Hund mit Problemen ganz sicher kein hoffnungsloser Fall ist. Die hatte ja nicht Sauerstoffmangel bei der Geburt oder lag monatelang in einem dunklen Keller. Kona ist noch jung und es gibt andere Trainer und Vereine und Sportarten und mit Anpassung der Haltung wie eben z.B. mehr geneinsame Stunden im Wintergarten kann auch Kona und dir noch ein prima Gespann werden. Wenn Kona und du dann mal „angekommen seid“ in ein paar Jahren wäre der Zeitpunkt um über einen Zweithund nachzudenken. (Ich persönlich seh das mit einem Partner der Hunde scheisse findet zwar sehr kritisch, aber nu.) Jetzt ist der Zeitpunkt da, um über die gemachten Fehler nachzudenken, sich neu zu sortieren, weiterzutrainieren und durchzuhalten. Krone richten. Ehrlich sein zu sich selber. Beim ersten Hund kann man erstmal nicht alles richtig machen. Aber man trägt die Verantwortung für seine Fehler geradezustehen. Nicht nur „neu starten“ mit einem anderen Hund. Aus den Erfahrungen die du noch mit der Arbeit mit Kona machen wirst, wirst du dann irgendwann mit einem neuen Hund profitieren. Zum jetzigen Zeitpunkt ist dir ja noch nicht mal wirklich klar, was alles genau schiefgelaufen ist.
Ich hoffe für Kona und dich, dass du deine Energie nochmal bündeln und in DIESE beziehung stecken willst. Kona ist für dich nur ein Hund, ein Teilzeitgefährte. Für Kona bist du die ganze Welt und das ganze Leben.