Beiträge von Looking

    Ich unterteile grundsätzlich in Jobs und Hobbies. Job hat Regeln und ernsthafte Ziele, Hobby keine oder nur marginale. Unterwegs passiert oft nichts, aber für gutes Verhalten gibts Jagdersatzhobbies als Belohnung.

    Job:
    Mantrailing 1-2x die Woche
    (Physio Gymnastikkurs)

    Hobby:
    Jagdersatzsachen unterwegs wie
    - Dummy suchen
    - Rückspursuche
    - Tannenzapfen der nach mir riecht suchen
    - Dinge belauern und anschleichen
    - Futter suchen, fangen
    - eher selten mal einen Ball holen
    - Dinge aus dem Wasser apportieren
    – zergeln
    – etwas tragen

    Dinge die ich nach Hause bringe (oder trage) untersuchen und beschnüffeln
    Nachbarschaftswache auf dem Balkon
    Karton schreddern
    Skyr Becher auslecken
    Kong auslecken
    Stofftier schreddern
    Mal ne Objektsuche im Haus (z.B. einen Handschuh oder so)
    beim waschen helfen und mir die heruntergefallenen Socken bringen
    joggen oder canicrossen mit meiner Partnerin
    fangen spielen

    aktuell bauen wir noch die Suche nach Trüffeln auf

    Ich biete Vespa schon geistigen Input aller Art, aber auch nur, wenn der Tag sonst wirklich ruhig ist. Bei Vespa ist der Grat recht schmal zwischen zuviel und zuwenig, weswegen zuhause schon sehr viel nichts passiert. Sie schläft in der Regel 17h. Aber gerade weil bei mir zuhause oft nix passiert, brauchts da in den Wachstunden schon auch interessante Beschäftigung, auch wenn es nur was auslecken oder untersuchen ist.

    So, wir sind am üben, Tag 2 indoor, 5. Einheit. Ich mache grad 2-3 mal am Tag ne kleine Übungseinheit und dafür sonst nix. Damit der Trüffel nicht kaputtgemacht oder gefressen wird, hab ich ihn in ein bisschen Haushaltspapier gewickelt. Ich belohne Scharren als Anzeige. Ich finde, sie macht das super. Und sie findet das ist eindeutig ein gutes Spiel.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Es ging mir auch nicht darum zu moralaposteln oder persönlich zu bewerten wer hier wieviel sinnlos kauft und wer dafür woanders ökologischer lebt. Ich finde aber schon, dass zu diesem „jaaaa, kauf es nur, dein Kaufrausch ist voll ok, wir sind alle so und man darf und soll das ungeniert weils Spass macht“ auch noch was entgegenzusetzen. Etwas nicht zu kaufen oder zu konsumieren kann sich durchaus auch gut anfühlen. Etwas exakt passendes wunderschönes zu kaufen auch. Erwiesenermassen steigt das Glück ja nicht proportional zu den Dingen die man besitzt. Ob das nun den eigenen Schrank, das Zimmer des Kindes oder die Garderobe (oder Lagerhalle :rolling_on_the_floor_laughing:) des Hundes betrifft, ist ja erstmal egal.

    Ich persönlich schätze die Dinge die ich habe (und kaufe)deutlich mehr, seit ich genauer abwäge, gezielter hochwertig, langlebig und genau zu uns passend kaufe. Und seit ich nicht mehr passendes oder selten genutztes auch an andere weitergebe. Und ich liebe schöne Dinge!

    Nun ja. Ökologisch ist es halt definitiv nicht, wenn haben will die Devise für alles mögliche wird. Und das ist es ja durchaus. Global gesehen ist genau das der Grund warum die Ressourcen nicht für alle reichen und warum es 10 nach 12 ist. Von daher finde ich „hochwertig, möglichst nachhaltig und eher minimalistisch“ kaufen schon sehr sinnig und die Frage nach „wieviel noch“ nicht dumm.

    Wir haben auch ein paar Mäntel da Vespa halt null Unterwolle hat. Aber nicht wirklich überflüssiges, paar unterschiedliche Dicken für den Winter (1x Softshell mit Fleece, 1x Glacier Wool, 1x Hurrta Extreme Warmer, 1x Blest und Fleece zum Canicrossen und Trailen), einen engen Hachiko für mit Geschirr und einen weiten Kevin für Camping und sowas. Plus zwei Regenmäntel bei mir und einen alten ramponierten mit paar Löchern bei meiner Partnerin für den Notfall. Ein Fehlkauf von BoT sucht noch neuen Besitzer. Sieben Pullover und Mäntelnnur weil schön könnte ich ehrlicherweise nicht rechtfertigen - auch wenn ich es hübsch finde und es viel tolles gibt.

    Ganz ehrlich, es kommt halt mega drauf an wie das Baby drauf ist. Ich persönlich war mit meinem Schreikind sehr überfordert, da noch ein Welpe dazu und ich hätte mich direkt in der Babywanne ertränkt. Alleine ein etwas anstrengenderes Baby ist krass. Da kommt's dann halt auch noch draufan, ob man verlässliche familiäre Unterstützung hat oder nicht. Aber gewisse Sachen wie Schlafentzug und Hormone kann man sich vorher einfach nicht vorstellen.

    Andere haben so langweilige dauerschlafende Kinder, dass sie froh gewesen wären um einen Welpen.

    Ich kann Züchter schon verstehen, die da nicht blind einen Welpen abgeben wollen. Einfach weil so viel schiefgehen kann mit einem Baby - speziell wenn es das erste ist.

    Bei denen weiss ich das noch ganz genau, waren zu dem Zeitpunkt die größten, die Lurko bis dahin gefunden hat. Wobei ja eigentlich für den Hund die Leistung grösser ist, je kleiner die Trüffel ist die er findet (und die der Mensch im Dreck auch erkennt).

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Boaaaaah!

    Was macht eigentlich die Grösse aus? Sind die kleinen jünger oder hat das andere Gründe?

    Dann geselle ich mich mal dazu mit einem dicken Angeberbild :rolling_on_the_floor_laughing:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Mega! Aber… hast du ihn da eingebuddelt oder wo ist der Rest vom Hund???

    Ich hab auch gleich noch ne Frage: was sind denn Zeigerpflanzen für Burgunder? Woran erkenne ich geeigneten Boden?