Beiträge von Looking

    Gibts bei dir in der Nähe ein Reparatur Cafe?

    Vielleicht geht ja doch noch eine Reparatur zu akzeptalem Preis?

    Hab ich mir auch schon überlegt - allerdings löst das das Problem des wischens und der verstopften Düsen (passiert sehr schnell) nicht. Meinen Recherchen zufolge ist aber ne Reparatur sehr teuer weil man so viel relevantes ersetzen muss. Ich wollte ihn eigentlich trotzdem zeigen im Cafe, musste dann aber arbeiten.

    dagmarjung Die Beschäftigung mit einem Nasenhobby war ja auch nicht als zeitsparender Spazierersatz gedacht. Aber wenn einem Spazieren keinen Spass macht, kann man mit sowas unter Umständen was finden, was den einen und anderen Tag mit Spass und Beschäftigung anfüllt, sodass man spazieren runterschrauben kann.

    Einen Vizsla haben und den dauernd abgeben oder möglichst wenig Zeit mit gemeinsamen Hobbys verbringen wird nicht aufgehen. Kein Hund läuft nur nebenher, aber ein Jagdhund ganz sicher nicht. Entweder man findet gemeinsame Spassbeschäftigungen oder ich seh da keine befriedigende Partnerschaft.

    Helft mir bitte mal. Ich hatte bisher einen Roborock Mi 2 und einen Dyson mit Kabel. Ich HASSE putzen und möchte Energie sparen, will also möglichst wenig tun. Meine Wohnung besteht aus einem schwarzen Glitzerkunstoffboden in Flur, Bad, Küche, einem empfindlichen, hellen und geölten Holzboden in Büro, Stube und den Schlafzimmern und einem flachen Kelim Teppich. Bad und Küche haben einen Absatz, ein Roboter muss da also einzeln angesetzt werden. Insgesamt hab ich einige Möbel die nicht so viel Platz drunter haben. Hund ist kurzhaarig und haart halt normal. Bringt aber vorallem viel Dreckstaub auf den schwarzen Boden. Ich hab starke Pollenallergie und reagiere auch auf Hausstaubmilben.

    Meinen Robo hatte ich zweimal die Woche im Einsatz - so musste ich nur ab und zu mal von Hand nachbessern. Wischfunktion war anfangs recht ok aber nicht blendend, dann liess es nach bis zu gar nicht mehr funktionieren. Ersatzteile vom

    Hersteller nicht verfügbar und blöd zu bestellen. Nun hat er ganz den Geist aufgegeben - irgendwas am Sensor. Garantie ist weg. Was mach ich nun? Reparieren laut Internet sehr teuer da man wohl meistens auch den Motor austauschen müsste.

    Robo s7? Ich hab aber echt keine Lust soviel Geld auszugeben wenn der dann in 2-3 Jahren abkackt. Und wischt der wirklich so deutlich besser? Und länger als halbes Jahr? Wie siehts mit Ersatzteilen aus?

    Alternative ein Handsauger der auch gleich wischt? Wäre mühsamer, aber wohl sauberer? Beim Bissel wird aber immer nur versiegeltes Holz erwähnt. Meins ist nur geölt.

    Andere Ideen? Putzkraft kann ich mir leider nicht leisten. Danke!

    Ich kann das schon nachfühlen - ein Hund nimmt einfach viel Raum ein. Was mir auffällt: du nennst Freizeit und gehst dabei von Zeit ohne Hund aus. Ich denke, wenn du Freizeit nicht mit Hund kombinieren kannst (bei mir Mantrailing, Trüffel suchen, Feuer machen und draussen kochen oder Kaffee trinken, Schlitteln, Schwimmen, MTB fahren, spazieren), wird es ewig ein Gefühl von Verzicht sein. Vielleicht findest du etwas, was für beide toll und Freizeit ist?

    Deine täglichen Laufzeiten sind auch eher hoch finde ich. Du könntest gut einiges davon ersetzen durch qualitativ hochwertige Arbeit (Dummy, Fährte, Mantrailing, ZOS, Artenspürhund usw.). Das braucht dein Vizsla ja eh. Müsste dann halt was sein, was dir wirklich auch Spass macht. An einem Trainingstag hat Vespa oft nicht so viel Auslauf - dann reicht ne 40min Waldrunde oder bisschen durchs Quartier stromern. Mal einen Tag nix ausser Quartier ist gar nicht schlecht wenns sonst stimmt. Dazu könntest du sowas wie Schwimmen, Canicross, Bikejöring (erst wenn ausgewachsen richtig anfangen), Standuppaddeln, Kajak, Langlaufen oder was auch immer in Betracht ziehen. Das wäre dann ja Hobby und Freizeit MIT Hund.

    „Gehen Sie woanders spazieren wenn Ihr Hund an die Leine gehört.“

    „Dann sollten Sie keinen Hund haben! Kaufen Sie sich einen Goldfisch!“

    Sagte der Mann, der heute einen randalierenden Hund an der Leine hatte und seinen Mini in uns reinrennen liess (Weg in der Wildnis am Fluss) und dann voll aggressiv wurde, weil ich seinen Hund wegscheuchte. Der will nur spielen. Und wenn mein Hund das nicht will… siehe oben. Fun Fact: mein Hund lief 3 Stunden ohne Leine, kam auf meinen RR bei Hundesichtung direkt zu mir und stand während dem ganzen Bullshit direkt neben mir. Und hat sich anmotzen lassen und dabei nur geguckt.

    Und ich ärgere mich so, dass ich mich auf diese Diskussion eingelassen habe statt ENDLICH mal meinen Verwirrspruch: „ein Spatz macht noch keinen Düsenjäger“ zu bringen.

    Es würde ja schon gehen. Vespa als Vorsteher hat ne super Rute, obwohl die immer wogegen schlägt hat sie null Probleme, wirklich noch nie. Gute Substanz und offenbar reicht das Haarkleid. Man müsste halt in der Zucht auch wollen. Alles andere hat man ja auch dem Gebrauch anpassen können.

    Ich versteh hier den DD Wunsch eh nicht. Noch dreimal nicht, wenn man dafür auch noch ne kupierte Rute zusätzlich zu möglicher Mannschärfe, Probleme mit der Mehrhundehaltung und der Präferenz Wild in Kauf nehmen muss. Plus eventuell noch Defizite wegen Zwingeraufzucht? @BurisHand Gibts da mittlerweile auch Hausaufzucht wo die Welpen gut sozialisiert und geprägt werden? Oder ist die Mehrheit immer noch Zwinger?

    Genau darum kommt mir kein aufgeregter Hund ans Haldband. Vespa kriegt ein Geschirr im Auto an, also muss sie auch nicht zwingend an lockerer Leine zum Start. Da will ich ja eh keinen mega Gehorsam verlangen. Da sie anfangs auch nach dem Trail nicht so gut aus dem Suchmodus kam, hat sie ne Kenndecke und als akustisches Signal ne Bärenwarnglocke welche ich am Start anziehe und am Ziel wieder aus. Mittlerweile bräuchte sie das nicht mehr - aber ich behalte es gerne bei weil es auch angenehm ist und die Menschen früh warnt. Die machen uns besser platz, tatschen den Hund weniger an und erschrecken weniger.

    Hast du ein Markerwort? Eventuell könntest du damit auch Ruhemomente am Start belohnen. Wenn er dann das Futter trotzdem nicht nimmt, einfach verbal ruhig loben. Irgendwann gehen die Leckerchen dann bei uns immer.

    Ich denk aber, anstatt tausend Dinge gleichzeitig ändern zu wollen, wird dir deine innere Haltung plus ein klarer Ablauf plus sinnvoller (T) Start mehr bringen. Das Ziel muss ja auch kein gähnender Hund sein. Bloss einer, der noch Hirn hat und sich konzentrieren kann.

    Kommt vermutlich drauf an was man als Ziel hat. Ich habe den Eindruck, dass hochgefahrene Hunde den Beginn schlechter arbeiten. Setzt man den Hund eh immer in Spurrichtung direkt auf der Spur an, "stört" das nicht. Ich persönlich möchte aber auch, dass der Hund ohne Hinweise wo es lang geht sich den Anfang ordentlich erarbeitet.

    Aber das muss ja jemand anders nicht genauso sehen!

    (Bei meinen wäre ein Antrailen auf Sicht schon ein großes Problem. Aber das ist natürlich ein Hütehundding und bei vielen anderen Rassen ist das total unproblematisch.)

    Das seh ich auch so. Unsere Hütis hier hätte ich auch nicht auf Sicht antrailen wollen.

    Beim Start setzen wir sobald der Hund das Prinzip verstanden hat gerne als T an. Sehr selten in die richtige Richtung. Bei sehr schnellen Hunden macht auch sowas wie in meinem Video mit Vespa Sinn: in einen Eingang oder so ne Sackgasse. Häufig kommt der Hund raus und geht dann aber nochmal rein und hat dann die Richtung. Bei Vespa waren später auch schwierige knifflige und ungewöhnliche Starts hilfreich. Die Ts waren offenbar oft „jaja, alles klar und weg…“. Mit Starts z.B. unten bei Rampen oder sowas musste sie plötzlich wirklich überlegen und nahm selber Tempo raus.

    Ich finds auch einfacher (und spassiger) einen sehr motivierten und aufgeregten Hund zu trainieren als umgekehrt.

    Das Anriechen habe ich zuhause als Einzelschritt aufgebaut indem ich Vespa angefangen habe Gegenstände (Handschuh, Spielzeug, Minidummy…anfangs nur eins, später verschiedene) zu verstecken. Sie kam ins Bad, ich hab ihr den Gegenstand als Referenzgeruch mit „riechen“ vorgehalten, Tür zu, Gegenstand (am Anfang einfach im Flur) versteckt, Tür auf, Hund ins Sitz und dann erst auf mein „such“ losgeschickt und die Tür freigegeben.

    Ich sag aber auch sonst „riechen“ wenn ich ihr was interessantes zum riechen geben will. Das Kommando meint also wirklich nicht suchen, sondern nur riechen.

    Beim Trailen konnte ich das „riechen“ dann einfach übernehmen. Da wusste sie schon, dass es nicht sofort losgehen wird. Der Rest kam fast von alleine mit meinem ganz ruhig sein und dem klaren Ritual. Wenn ich mal gewartet habe weil aufgeregt, kam Vespa runter und wurde nicht frustriert. Aber da ist sicher nicht jeder Hund gleich.

    Heute kann ich sie am Start sogar ein kleines bisschen pushen und den GG interessant machen. Mehr als dass sie dann auf die Hinterbeine steht und zum Geruch will, passiert nicht mehr. Auf dem Trail selber haben wir das irre und aufgeregte mit kürzerer Leine, engerem Shapen und dementsprechend kürzeren Negativen gut in den Griff bekommen. Das hat auch für den Start viel gebracht. Vespa will UNBEDINGT, hat aber gelernt strukturierter zu arbeiten. Rumflippern ist nicht erlaubt. Ich mache auch Pausen unterwegs wenns Sinn ergibt und hab da jetzt einen recht ruhig abwartenden Hund.