Beiträge von Looking

    Das ist einer der Grundpfeiler unserer Ausbildung: das Shapen des Hundes auf dem Trail. Vor 10 Jahren ist man dafür auf Foren-Plattformen gekreuzigt worden....


    Da wird man heute immer noch in vielen Trailgruppen gesteinigt wenn man auf dem Trail mit dem Hund spricht. Auch dem Hund zu helfen ist oft verboten.

    Grüße Bernd

    blushing-dog-face

    Für mich macht das keinen Sinn. Ja, der Hund hat eine gute Nase. Aber die Technik und Taktik des Trailens kennt er nicht. Von wo soll er wissen was zu tun ist wenn die Situation schwierig ist? Woher weiss er, dass Hochwind nicht ideal ist? In keinem anderen „Sport“ wird meines Wissens vom Hund (oder Kind!) verlangt alles selber zu lernen. Für mich macht shapen absolut Sinn. Vespa wurde ebenfalls deutlicher bei Negativen seit ich wieder mehr so arbeite. Natürlich findet sie momentan nicht ganz allein. Das ist mir bewusst. Aber warum sollte ich auf dem Weg dahin dem Hund keine Rüvkmeldung geben? Vielleicht gibt es sorgfältige und ruhige Hunde die besser ohne klarkommen. Bei meiner wüsste ich nicht, wie ohne shapen aufbauen.

    Enger Weg, nebenan ein breiter Grasstreifen. Uns kommt eine Frau mit Hund an Schlepp entgegen, wir reagieren prompt und stellen uns ins Gras, Vespa kriegt Kekse fürs gucken und sitzen. Frau sieht uns, ruft: „Meiner ist liiiieeeeeeeb!“

    Ich: „meine auch“

    Sie: „Ja, aber, warum...???“

    Ich: „Vespa ist verletzt und kann nicht ruhig hallo sagen.“

    Sie: „Aber dann verhält sich meiner blöd wenn er nicht hindarf!“

    ...

    Ich hätte ihr fast einen Keks und das Markerwort an den Kopf geworfen fürs erfolgreiche und kontaktlose passieren. Ihr Hund war gar nicht so blöd. Aber loben fand sie überflüssig.

    Jepp, allerdings werden auch sehr SEHR viele Kinder sehr falsch ernährt und für einige würde ich mir einen Futterplan wünschen. Ausserdem gibt es durchaus Ernährungsempfehlungen. Und wenn man mal die Probleme mit Intoleranzen und Allergien und all den Wutoimmunerktankungen beim Mensch ansieht, finde ich die „gelungene“ Ernährung nach „Lust und Intuition“ beim Menschen in sehr vielen Fällen alles andere als nachahmenswert.

    Ich hab den Junghund nach Plan nach Swanie gefüttert. Inzwischen haben wir den etwas angepasst - Gemüse wird gekocht besser vertragen, KH wurden erhöht und Öl

    Ausgetauscht. streng genommen ist das aber auch nicht mehr BARF. Aber sicher gesunde Fütterung mit rohem Fleisch. Die Fleischkonponenten mixen wir nach Swanie bei den Anteilen.

    Bei dem Getreide - ich finde zwar auch, dass der Fleischanteil nicht 80% sein muss. Aber ich halte auch nichts von KH dominierter Fütterung. Es gibt auch beim Menschen mehr als genug Hinweise, dass viele mit den enormen Mengen an Getreide nicht klar kommen und eine ausgewogenere oder gar kh ärmere (oder auch nur schon Getreideärmere) Ernährung für viele bessef ist. Wir füttern derzeit wohl etwa 40% Gemüse/Süsskartoffel/Hafer.

    Ich denke, das braucht, nachdem es langsam und ruhig auftrainiert ist, schon weniger Löffel! Man kann ja die Aussensicht auch etwas einschränken. Und der Hund hat gar nicht die Möglichkeit, den Reizen nachzugehen. Du kannst auch versuchen den Anhänger explizit mit Entspannung zu verknüpfen - zum Beispiel als Ruheort wo es mal was zu kauen gibt in der Wohnung.

    Looking nee, ich hab nicht gesagt, dass das grundsätzlich blöd ist, glaube ich..ich hab sogar gesagt, dass ich denke, dass die Spaziergänge eher in ruhigen vierteln besser für sie sind. Dahin würde ich leider übrigens auch mindestens20 Minuten hinlaufen. Echt zum mäusemelken.

    Naja, muss mir wohl öfter autos leihen.

    Hm. Schon mal über einen Fahrradanhänger nachgedacht? Gibts auch für grosse Hunde und secondhand zu guten Preisen. Ich kenn das bei meiner gut. Die 500 Meter irgendwohin waren oft schon zuviel und alle Löffel waren aufgebraucht.

    Meine Hunde kennen schon im Alltag, im Kleinen, dass ne Ansprache bedeutet: Lass den Kack und fahr dich runter. Dadurch, dass sie das schon im Alltag kennen, können sie es da, wo es wichtig wird für sie gut annehmen.

    Aufgebaut hab ich da nix. Sind Korrekturen.

    Hab ich nen Hund, der mir schon viel besser zuhört und sich gar nicht erst wegballert im Kopf und der schon nicht mehr auf der Jagd ist, kann ich dem auch on top was Gutes tun und für zum Beispiel aktives Abwenden (nicht Anzeigen, das mag ich zB gar nicht) bestätigen.

    Mh - das kann ich drin oder punktuell auch über Körpersprache und dann klare Anweisung was zu tun ist anstelle hochfahren. Aber nur schlecht in bewegten Aussensituationen. Auch da kann ich sie punktuell korrigieren, aber nicht das geiern grundsätzlich. Sie würde sogar im Fuss gehen und dabei noch alles abchecken. Ich hab den Eindruck, sie kann dann mit der Korrektur nichts anfangen weil sie es auf eine Situation (dieser eine Ort/Katze) bezieht und nicht auf ihr generelles Verhalten.

    Anzeigen ist bei uns ok und erwünscht bei Wild und Co. Bei Katzen ist es ok, aber das Belohnen kommt nur beim Umorientieren zu mir. Und längeres anstarren/vorstehen toleriere ich nicht. Anschleichen auch nicht. Die direkten Katzenbegegnungen laufen schon recht gut. Das Problem ist momentan mehr das dauernd auf der Suche nach Katzen sein in besagtem Quartier. Ich guck mal, was passiert, wenn ich es eine Weile meide.

    Stinkewily

    Du hast irgendwo glaub erwähnt, dass Wuartierspaziergänge ja blöd für den Hund seinen... muss gar nicht sein! Wir haben, als im Wald noch alles viel zu viel Reiz war, täglich kleine Runden an der 10meter Leine im verkehrsberuhigten Quartier zu eher ruhigen Zeiten gemacht. Vespa war da ruhiger und konnte besser runterfahren. Trotzdem gab es genug spannendes. Probiers aus!

    Ich schließe mich an. Ich würde auch keinen Ersatz, keinen anderen Kick etc pp suchen lassen, sondern runterfahren aller Kanäle und damit runterfahren vom Dauerstress auf der Suche nach dem Kick.

    Kann sein, dass du es bei mir im Jagdthread gelesen hast. Ich glaub ich hab da geschrieben, dass Zacki gern perma jagen würde. Und ich hatte das Video, wo man es drauf gesehen hat.

    Da kann ich übrigens auch noch mal ein Video zeigen - das lässt er jetzt und ist entspannt. Übrigens: Ja, ich verbiete ihm das, wobei Verbot bei mir nicht nur bedeutet, lass was du tust. Sondern eben auch: Fahr runter.

    Darf ich fragen wie du das machst? Und wie aufgebaut?

    Vespa hat derzeit glaub ein bisschen Hormonchaos. Im Wald, wo es früher sehr stressig war, gehts momentan sehr entspannt und sie macht meistens superschön Hundedinge. Sie zeigt mir Wild an und wird nur hibbelig bei ganz frischen Spuren. Dafür hat sie im Quartier, welches wir lange als Entspannungsspaziergänge hatten nun das Katzengeiern ausgebaut. Ich kann es punktuell an den neuralgischen Stellen (wo oft eine ist) verbieten, aber das dauernd on und auf dem

    Auge sein ist schwierig, ich hab das Gefühl, sie weiss nicht wirklich was ich da jeweils abbrechen will. Einzig ablenken und anderes einfordern hilft.

    Ich dachte mir, dass ich das Quartier mal ne Weile meide und Industriegebiet und Wald bevorzuge um diese Katzengeierei etwas in Vergessenheit geraten zu lassen. Das hiesse aber, dass ich immer das Auto für zum Wald nehmen muss. Was machbar, aber eher blöd ist.