Hier gabs mal eine Psychiaterin namens Dr. Fröhlich. Kann leider nichts über ihre Erfolgsquote sagen. Zahnarzt namens Killer war aber ganz nett.
Beiträge von Looking
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@Rübennase
Siehst du das etwa auch erst am 10. im regulären TV Programm? Du kannst dich gar nicht wappnen vorher?

Bin ja gespannt!
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Huhu,
es ist definitiv kein weiterer Hund in Planung, aber manchmal grüble ich natürlich trotzdem, was prinzipiell nach Ebby in Frage käme. Mich würde interessieren, welche Rassen euch in den Sinn kommen.
Prinzipiell kann es auch sein, dass Bones danach ein Einzelhund bleibt, der dann täglich mit in die Arbeit geht oder aber, dass noch ein zweiter Hound einzieht. Aber ich will mich auf nichts festfahren, auch gibt es natürlich die Option, dass ein passender Hund aus dem Tierschutz einzieht. Oder wie gesagt, gar kein Zweithund. Das hängt von vielen Faktoren ab.
Dann mal los:
Aktuell wohne ich in München, aber recht grün, dennoch muss der Hund eine gewisse Stressresistenz in Bezug auf Außenreize mitbringen und sollte rassebedingt jetzt eher nicht übermäßig zum A***-Hund neigen. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass ich einen ich-freue-mich-über-alle-Hund brauche, bevorzugen würde ich eine gewisse Ignoranz bei fremden Menschen und Hunden. Es gibt in beide Richtungen einen gewissen Toleranzbereich. Bones würde gerne Kleinhunde fressen und Ali fand jahrelang alles was atmet vernichtenswert - mit beidem komme ich klar, aber man muss sich das Leben nicht schwerer machen als nötig.
Ich arbeite Vollzeit. Mittags gehen die Hunde mit den Sittern raus, Auslastung erfolgt aber prinzipiell über mich.
Schon weil die Sitter selbst zwei Hunde haben, wäre ein gewisses Maß an sozialer Kompatibilität wünschenswert.
Teilweise nehme ich die Hunde auch mit in die Arbeit, auch dort braucht es eine gewisse Reiztoleranz. Ich arbeite in einer Einrichtung für Kinder mit Behinderung. Mein Büro ist weg vom größten Trubel, aber die Kids sind auch immer mal wieder da, um was zu bringen, was abzuholen, etc. Dabei kann es sein, dass Kinder wild mit den Armen wedeln, springen, rennen oder laut schreien. Es ist kein Kontakt zu den Kindern geplant. Sollte der Hund sich zufällig eignen, denke ich evtl. nochmal über eine Ausbildung in Richtung tiergestützte Pädagogik nach. In erster Linie geht es aber um einen Hund für mich.
Außerhalb von meinem Job bin ich viel unterwegs, wo der Hund jeweils natürlich dabei sein soll. Ich gehe leidenschaftlich gerne in die Berge (etwas, was ich durch Ebby's Krankheit und jetzt das Alter extrem zurückgestellt habe, eine Eignung des Hundes dafür ist ein Muss, denn darauf will ich nicht verzichten) fahre gerne Rad, mache mit Bones Zughundesport (kein Muss für einen eventuell nachfolgenden Hund, aber ein "nice to have"). Ich fahre mit den Hunden Canadier (ein offenes Boot) und bin gerne mit dem Wohnmobil unterwegs. Das bedeutet an den Wochenenden und im Urlaub sind wir viel an wechselnden Orten (keine Städtetrips, nur Outdoorabenteuer).
Worauf ich überhaupt keinen Wert lege, ist stundenlang auf einem Hundeplatz zu stehen. Ich integriere je nach Hund Spielchen in die Spaziergänge und mache auch in der Wohnung Sachen mit den Hunden nach Interesse.
Bei Ebby habe ich früher oft Sachen auf dem Spaziergang verloren, die sie dann du suchen musste oder unterwegs Sachen in Bäumen oder Gebüschen versteckt, auch Dummytrainig und dergleichen lässt sich gut in Spaziergänge integrieren.
Mit Ali habe ich früher auch longiert, auch das lässt sich einbauen.
Mit Bones mache ich Zughundesport und er lernt allerhand unnützen Blödsinn (Kuckuck, Teppich ausrollen, Slalom laufen etc) , weil er halt Spaß daran hat.
Was kann ich dem Hund bieten?
- massig Bewegung (ausgedehnte Spaziergänge, große und kleine Bergwanderungen, Radfahren, Inlinen)
- Nasenarbeit und Spielchen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen ("Dödel-Dummy", Suchspiele in der Wohnung und draußen,...)
- bei Interesse des Hundes: Tricks
- volle Integration des Hundes in mein restliches Leben, das heißt neben meinem Job bin ich natürlich nicht mehr ständig hier und da
- eine gewisse Toleranz im Bezug auf Wesenseigenschaften
- alles, was ich von dem Hund erwarte, über ich natürlich entsprechend
Was für Voraussetzungen braucht der Hund?
- hohe Bewegungsfreude (Priorität)
- Stressresistenz, keine Schwierigkeiten mit "heute hier, morgen dort)
- möglichst wenig Wachtrieb
- keine Rasse, die von vornherein tendenziell Schwierigkeiten mit dem Alleinebleiben hat (nach entsprechendem Aufbau)
- generell keine Extreme in Sachen Größe, Gewicht, Wesen
- eine gewisse Motivation zur Zusammenarbeit sollte vorhanden sein, aber ich brauche keinen Hund, der seine Kommandos ausführt, bevor sie mir in den Sinn kommen, also will to please ja, aber übermäßig muss er nicht vorhanden sein
- ohne Jadgtrieb wird es nicht gehen, ich sage mal: mittlerer Jadgtrieb ist ok, es wäre aber wünschenswert, wenn der Hund perspektivisch auch abgeleint laufen könnte
- Optik: Da bin ich recht offen, bei meinen Anforderungen fällt alles, was zu massig ist, von vornherein raus. Ich reisse mich nicht um Langhaar bzw. generell sehr pflegeintensives Fell, aber wenn es do ist, dann ist es so.
- keine Kleinhunde, die hält Bones für Häppchen

Egal was, hier wird kein Welpe einziehen.
Ein Vizsla könnte ganz gut mit Bones klarkommen. In vielem sind sich Hounds und Vizslas recht ähnlich. Dein Bewegungsplan inkl. ziehen würde dem Vizsla wahrscheinlich sehr gefallen. Auch das mitkommen zur Arbeit ist gebial für die Tesahunde. Finde aber, man muss einwerfen, dass der Vizsla (und DK) nasentechnisch schon unterfordert ist mit Dödeldummy. Wenn ich sehe wie meine Fortschritte gemacht hat beim Trailen und wie sie aufblüht bei ernsthafter Arbeit... klar, sie findet auch mal eine Verlorensuche oder einen im Wald versteckten Dummy gut. Aber mit lebenslang nur bisschen „dödeln“ ist der Vizsla (der DK noch weniger) nicht wirklich rassegerecht ausgelastet. Beispiel: verstecke ich ein Ding (z.B. Handschuh oder Teebeutel) irgendwo in der 4 Zimmerwohnung, findet sie das Ding in der Regel innert maximal 1 Minute.
Dk könnte etwas gross werden. Ein kleines Vizsla Mädel könnte passen. Machs einfach nicht wie ich. Wir wollten auch ein zierliches Mädchen und haben nun ein ungarisches Riesengulasch (O-Ton einer Ungarin auf der Strasse)
Stadt und Nerven: da müsstest du sehr sehr genau hinschauen. Vizslas sind reizoffen und es wird schnell zuviel. Ein gut gezüchteter Vizsla sollte nicht wesensschwach und hibbelig sein, aber es ist nicht so einfach gute Zuchten zu finden die an Nichtjäger abgeben wenn nicht wenigstens ernsthaft gearbeitet wird (Rettungarbeit o.Ä.). Von Hobbyzuchten rate ich ab.
Ist Tierschutz ein Thema? Hast du das erwähnt?
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Nach FCI Einteilung ist ein Viszla kein Gebrauchshund.. dazu gehören nur wenige Rassen und weder Pudel noch DK noch der Viszla zählen dazu.
Sondern Dobermann, Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Airedale Terrier, Hovawart, Riesenschnauzer, Malinois, Bouvier, Boxer und ich meine das der KH HH da seit einiger Zeit mit zu zählt .
Viszla und Mali zu vergleichen ist nicht mal mehr Äpfel und Birnen vergleichen sondern Äpfel und Rakete.
Alter Falter... habe ich Vizsla mit Mali verglichen? Ganz und gar nicht. Ich habe betont, dass man hier nicht HZ Schäfi und Co mit Mali vergleichen soll.
Ja, ich kenne diese Liste (die sehr wenig Sinn ergibt in meinen Augen). Es gibt auch andere Definitionen von Gebrauchshund die sich entweder an Gebrauchsprüfungen orientiert oder am speziellen gebrauchsorientierten Zuchtziel, sprich Gebrauch.
Und ja, am Ende bleibt, dass man sich als Halter einer auf spezifischen Gebrauch ausgerichteten Hunderasse mit dem Erbe auseinandersetzen muss und entsprechend Rassegerechte Arbeit und Haltungsbedingungen anbieten soll/muss. Dass die bei dem Mali bei weitem was anderes sind als bei einem Bloodhound oder einem Hovi sollte wohl klar sein.
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Leute, ehrlich...
ich hab auch einen Gebrauchshund mit einem Vizsla und ziehe hier keine obskuren Vergleiche mit einem Mali.
Und - ich fand den Ton hier bis auf wenige Ausnahmen hier echt ok. Klar und direkt, ja, aber nicht unter der Gürtellinie. Glaube, die TE kann sich über mangelnde Unterstützung und Denkanstösse nicht beschweren. Dass sie mal
Paar Tage Zeit und Raum braucht ist ja normal, ne?
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Nachher haben wir noch einen Steinadler gesehen... wenn man Glück hat, sieht man dort auch den Bartgeier. Mega schöner Ort.
Ein Steinadler sieht weder aus wie ein Häher noch hat er die Größe einer Krähe.

Äh? Ja?
Ich glaub du verstehst mich falsch. Wir haben erst einen Falken gesehen. Dann mehrfach den unbekannten Vogel mit dem
Weissen Band. Und am Ende der Wanderung einen Steinadler. Luxuriöserweise gibts da mehr als eine Vogelart.

Grad so ne Banause dass ich Steinadler und Tannenhäher verwechseln würde bin ich nun auch wieder nicht. 
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Den hab ich erst auch vermutet, aber ich meine, das
weisse Band war eben ein Band und nicht weisse Federspitzen. Also dunkler Vogel, dunkle Schwanzfedern mit weissem
Band und dann wieder dunklen Spitzen. Und ich hab den Vogel mehrfach gesehen da, kann also eigentlich kein Flüchtigkeitsfehler sein. Ich hab schon mega gegoogelt, aber finde echt nichts.
Komisch.
Nachher haben wir noch einen Steinadler gesehen... wenn man Glück hat, sieht man dort auch den Bartgeier. Mega schöner Ort.
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Hm. Ich denke, von unten und oben. Bin aber nicht 100% sicher. Wie ein Raubvogel sah es nicht aus. Kein Falke. Von der Form her eher so wie ein Häher.
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So einen Thread hab ich bisher noch nicht gefunden... ich hab mich letztens intensiv mit den einzelnen Sequenzen von Jagdverhalten auseinandergesetzt und versucht herauszufinden was bei meinem Hund in etwa wie stark ausgeprägt ist. Gar nicht einfach hier, meine zeigt quasi alles. Mich interessiert, welche Sequenzen bei euch (Bitte um Rassenangabe) wie ausgeprägt sind und wie ihr spezifisch trainiert und belohnt.
Lasst uns ne Skala von 0-4 machen, 0 ist null, 4 ist sehr stark ausgeprägt.
Hier, Vespa, Magyar Vizsla aus Ungarn:
2-3 Suche und Orientierungsverhalten
4 Fixieren/Schleichen
3 Hetzen
3 Packen
2 Töten
2 Fressen/Aufbrechen
Die letzten 2 Sequenzen sind bei uns noch nicht in echt vorgekommen. Vespa schüttelt aber Dinge ausgeprägt und nimmt auch alles auseinander was man auseinandernehmen kann (Karton, Stofftiere, Spielzeug). Mein Gefühl ist, wenn sie ihre Unsicherheit überwinden würde, würde sie auch lebendige Beute schütteln und fressen. Da sie aber schlecht aufgezogen wurde, bin ich nicht sicher, ob sie ev zögern würde ein Tier zu packen. Wenns wegrennt eher nicht. Wenns stehen bleibt oder sich wehrt, würde sie sicher den Rückzug antreten. Habe erst kürzlich gehört, dass bei den Vizslas aus Ungarn die letzten Sequenzen oft noch da sind, während die deutschen Vizslas dazu neigen, das töten auszulassen.
Ich versuche viel im Bereich Vorstehen zu traineren und habe das auch unter Kommando gestellt. Für vorstehen wird gelobt (bei Katzen und anderem unpassendem verlange ich schnelle Umorientierung), fürs umorientieren gibts Belohnung. Auch gemeinsam anschleichen üben wir viel. Oft darf sie als Belohnung auch ihren Minifelldummy tragen.
Hetzen findet sie geil - damit arbeite ich vorallem vom Auslöser weg. Und beim Zughundesport kommt die Sequenz auch zum tragen.
Neu habe ich einen Goodyball und Zergel. Der ist so aufgebaut, dass sowohl hetzen wie auch packen und auseinandernehmen und Fressen abgedeckt werden. Im Innern kann man ein Leckerchen verstecken. Der Hund bekommt also die Kette bis am Ende. Vespa war sofort begeistert von dem Ding.
Wie siehts bei euch aus?