Beiträge von Looking

    Was ist eigentlich dein Ziel? IGP? Oder einen Kameraden für was auch immer? Reicht dir Gassi und Sofa kuscheln? Oder willst du dein Leben rund um den Hund aufbauen und zu 100% dich da reinknien? Kommen auch andere Sportarten in Frage? Käme eine Pensumsreduktion in Frage? Hund mitnehmen?

    Appenzeller ist ein guter Hund wenn du einen Bauernhof hast. Oder in einem Einzelhaus wohnst. Er neigt zum ernsthaft wachen, kläffen und Fersen tackern.

    Wir wohnst und lebst du? Wieviel Zeit pro Tag willst du dem Hund widmen? Was genau willst du von einem Hund und was kannst du ihm bieten?

    och, er lebt bei Sylvia? Im Prinzip hat er es ja nicht schlecht:ops:

    Hübscher Kerl, wobei ich die maremanno nicht ganz so fesch finde im Vergleich zum Italiano, ist aber auch nur Optik

    Schade das er nicht zu euch konnte

    Ich hab zumindest damals mit ihr gemailt und von ihr die Absage bekommen. Vielleicht hat sie Falchetto behalten? In der Suche taucht das Inserat auf jeden Fall noch auf.

    Mir gefallen sonst die pelo forte am besten - aber Falchetto ist schon sehr cool und die Grösse superhandlich. Uns gefiel aber vorallem die Beschreibung.

    Jänu. Ich fands schade dass man auf Grenzen beharrt wegen möglichem Kontrollverlust. Weil, sind wir mal ehrlich, auch in DE haben die nicht mehr viel Handhabe wenn der Hund mal verkauft/vermittelt ist. Ich hatte auch vorgeschlagen, dass sie jemanden von einem Sxhweizer Verein ihrer Wahl zu uns zum „kontrollieren“ schicken. Nope.

    Das hier ist übrigens der Segugio Maremmano (Mix) den wir vor zwei Jahren so gern haben wollten. Leider vermittelte der Verein partout nicht in die Schweiz - angeblich wegen fehlendem rechtlichem Zugriff. Resultat: Vespa die 40 Interessenten hatte ist nun bei uns. Und Falchetto sitzt seit 2 Jahren auf der Pflegestelle fest. Kann sich mal bitte jemand Co-verlieben??? :herzen1::( :

    Falchetto

    Was ich die letzten 13 Jahre gesehen habe: der Hund braucht es nicht wenn er korrekt starten gelernt hat. Es ist dann einfach überflüssig. Es ist mehr ein "Menschending". Ich glaube eher der Mensch ist dann konzentrierter.

    Allerdings lernen hier die Hundeführer, sich schon vor dem Start mental zu sammeln, so dass beide konzentriert in die Arbeit gehen. Ergo ist es überflüssig und braucht bloss Energie.

    Aber wie immer gibt es unterschiedliche Ansichten dazu. Daher ist dies einfach meine.

    Ich habe aber schon Hunde gesehen , die nicht korrekt ausgebildet oder geführt wurden. Und die haben die Runde vorher dankend angenommen und nach dem Start zielgenau die spannendsten Pissflecken angesteuert. Anstatt in die Arbeit zu gehen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ja, kann sein, dass das mehr ein Menschending ist. Ich sollte vermutlich mal abwechseln und Protokoll machen um zu sehen ob es für Vespas Arbeit einen Unterschied macht ob sie erst privatisieren darf oder nicht.

    Ich hab eher im Gegenteil den Eindruck, dass wenn Vespa die spannenden Stellen anriechen durfte, sie dann beim Start null Interesse an privatem Schnüffeln hat. In der Regel arbeitet sie sehr konzentriert mit recht wenig privat Interessen. Auf dem Rückweg sucht sie sich dann wieder die interessanten Pipiflecken.

    Gut, man könnte mein Vorgehen in dem Fall auch als „aufwärmen“ kategorisieren. Ich hab es tatsächlich hauptsächlich wegen dem ankommen, sich orientieren, schnüffeln und bisschen warm laufen angefangen.

    Ob sie dann die Trailrichtung etwas besser/schneller findet wegen dem Perimeter kann ich tatsächlich nicht beurteilen, da es auch genausogut an einer allgemeinen Verbesserung durch Training liegen kann. Gut möglich.

    Bei uns ist der Start häufig sehr nah beim Auto. Sinnvollerweise geh ich ja aber nun nicht absichtlich in eine bestimmte „nicht Trail Richtung“ sondern möglichst zufällig einfach ne Runde. Oder? Wenn ich nun absichtlich NICHT am Start und Trail vorbeigehe, gibt das dem Hund ja auch ne Info die ich so nicht geben will.

    Wenn ein Hund korrekt starten gelernt hat, braucht er keine Runde vorher.

    Geruch geben, denken lassen, starten.

    Da starten aber an sich bereits sehr viele Fehlerquellen beinhalten kann, passieren da auch oft grobe Fehler in der Ausbildung.

    Mh. Mein Hund startet recht gut. Sie kann es auch ohne Perimeter. Ich kann mir aber eben schon vorstellen, dass gerade ein interessierter eher reizoffener Hund davon profitieren kann, sich erst kurz anzuklimatisieren, sich die Umgebung „anzuschauen“. Ich kenn das von mir - wenn ich unterrichten muss an einem fremden Ort will ich auch bisschen vorher dasein um zu wissen wie es da ist. Reinkommen und sofort starten könnte ich. Aber würde mich gestresster fühlen als wenn ich vorher kurz ankommen kann.

    Vielleicht ist es auch Hundeabhängig ob gut oder nicht Was spricht denn DAGEGEN in deinen Augen?

    Ich les grad Kellers Buch, konnte es endlich ausleihen. Beim Perimeterlaufen stellen sich mir Fragen. Keller lehnt es ab und meint, dass die Idee, dass der Hund bereits eine Richtungsangabe macht bevor er den Job kennt Mist ist.

    Ich hab anfangs nie Perimeter gemacht weil meine Hündin eh schon aufgeregt war. Irgendwann bin ich dazu übergegangen das dich einzubauen, allerdings nicht um vorab eine Richtung abzuschätzen, sondern weil ich den Eindruck habe, dass wenn meine Hündin die privat spannenden Sachen in der Startregion bereits anschauen durfte der Start dann deutlich sauberer ist. Und ich hatte auch den Eindruck, dass sie nach dem Geruch anreichen schneller die Abgangsrichtung hat - hätte jetzt vermutet weil sie ja am Trail vorher schon vorbeikam.

    Wir macht ihr das? Perimeter laufen ja oder nein? Und mit welcher Begründung? Mit welchen Hunden? Gibt es Gründe die dagegen sprechen es so zu machen wie ich momentan?