Beiträge von Looking



    Wir haben übrigens auch "Hinterfragen" und "Langsam machen vor Entscheidungen" geprüft, hat auch nicht funktioniert.

    Grüße Bernd

    Magst du dazu noch mehr schreiben?

    Mit Vespa war das der Weg bisher. Eine Weile engeres shapen an eher kurzer Leine, vor Entscheidungen etwas langsamer, auf Geraden ohne Entscheide darf sie auch mal bisschen schneller laufen weil ich sonst nur am hart bremsen bin.

    im Startgebiet wird doch nicht gepinkelt und geschnüffelt. Da wird gearbeitet. Wenn du mal unwissend arbeitest, pisst dir der Hund je nach dem über den Trail weil da noch anderspannend ist.

    Hund lösen passiert immer abseits des Arbeitsgebietes. Danach ist nix mehr mit schnüffeln und pissen. Dann ist nur noch raus aus dem Auto, aufwärmen und dann in die Arbeit.

    Also - wir reden da nicht davon, dass ich an den abgemachten Startpunkt gehe um zu pinkeln... ich meine, im Umfeld von vielleicht 50 Meter. Manchmal liegt bei uns der Start ja auch direkt auf dem PP.

    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Vespa Probleme hätte weil sie aus versehen „auf“ den Trail gepinkelt hat. Das kann ja in echt auch gut sein, dass andere Hunde da pinkeln.

    Du schreibst Hund lösen woanders, dann ins Auto zurück, dann raus und aufwärmen und dann starten. Ich kann mir das grad schlecht vorstellen. Würde ich meinen Hund ganz am Anfang zum lösen rausnehmen weiss ich ja noch gar nicht wo der Start sein wird. Und aufwärmen machst du dann wo? Du weisst ja wohl nicht, wo dein Trail durchgeht. Versteh ich etwas falsch?

    Perimeter testen :

    Eine dem Hund unbekannte Person läuft über einen Parkplatz, Man läuft eine Runde über den Parkplatz und kreuzt so die Spur zweimal. Dann setzt man in einem Gebiet ohne Geruch an (Also in Windrichtung). Der Hund erinnert sich NIE daran dass er die Person schon einmal gerochen hat.

    Das Schlimme am Perimeter ist ja dass der Hundeführer glaubt, der Hund könne sich an alle Gerüche erinnern und kann so falsche Schlüsse ziehen.

    Grüße Bernd

    Ok - das kann ich nachvollziehen. Mal sehen ob ich das ausprobiere. Aber im Prinzip glaub ich euch gern, dass das so nicht funktioniert.

    Wenn ich aber diese Erwartung nicht habe, sondern meinem Hund nur ermöglichen will, sich im Startgebiet anzuklimatisieren, interessantes zu erschnüffeln, pinkeln, aufwärmen. Spricht da was dagegen?

    Jein. Wach und Schutztrieb steckt in den Genen. Und wenn der da ist, braucht es einen sehr souveränen Führer der genau weiss was er macht und seinen Hund sehr sehr gut lesen kann. Sonst wirds ganz schnell heiss. Lies mal ein bisschen im Forum. Das will man nicht um mal rauszukommen, Kontakte zu knüpfen und ins Hundeleben einzusteigen.

    Mein „Vorschlag“ waren drei Rassen die ich bei SEHR engagiertem Anfänger mit breiter Unterstützung in Verein und mit hundeerfahrenem Freund mit Malinois sehen würde. Nicht bei jemandem der gerne Kontakte knüpfen will und sich sicher fühlen mag mit Hund. Ich habe relativiert, dass wir quasi nix wissen. Nun mit der Mehrinfo sehe ich tatsächlich auch einen möglichst unkomplizierten Hund.

    Lösungen: ja. Entweder du hast Familie/Freunde und einen verträglichen Hund. Oder du teilst dir den Hund mit jemandem. Oder du bezahlst eine Huta fürs hundesitten. Oder du nimmst ihn mit.

    In meinen Augen sind 4-5h regelmässig das maximum. Wenns mal 6 sind stirbt der Hund nicht. Aber auch wenn ein Hund dann schläft - es ist eben ein Rudeltier und nicht fürs den ganzen Tag alleine sein gemacht.

    Anderer Vorschlag: werde doch mal Gassigänger im Tierheim. Ev darfst du sogar ins Training mit einem Hund. Da sammelst du dann erstmal Erfahrungen und versuchst herauszufinden was dir liegt und was nicht. Die Hunde haben was davon. Du auch. Und keiner muss 8h in deiner Wohnung versauern.

    Wowwow...

    Okay. Ich schlag dir vor ein paar Dinge zu überdenken.

    Du willst nicht, dass dein Hund dich beschützt. Das hört sich romantisch an, aber ein Hund mit viel Schutztrieb richtet sich dann auch gern gegen Besucher, Hundesitter, Kinder deiner Geschwister usw. Ein Hund mit viel Schutztrieb braucht sehr viel klare und konsequente Führung. Es ist also nichts für jemanden der denkt er hat Schutz nötig. Im Gegenteil. Am Ende musst du die anderen vor deinem Hund schützen. Es reicht vollkommen wenn der Hund etwas Eindruck macht - das tut jeder dunkle nicht verzwergte Hund.

    Ich find die Idee einen Hund als Begleiter um sich rauszubegeben in die Welt nicht dumm. Nur solltest du dabei erst ganz genau herausfinden was passt. Ob ein Hund gefühlt häufig ist oder nicht (Schäfer sind übrigens garantiert häufiger als Boxer) ist wirklich schnurzpiepegal. Echt. Schmeiss die Optik und Vorurteile und Exklusivitätsfaktor am besten WEIT weg. Klar soll dir der Hund gefallen. Aber in erster Linie solltet ihr zusammenpassen und das für plusminus 15 Jahre!