Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Vespa recht schnell (in kleinen Schritten) gelernt hat auch oben zu suchen wenn unten nix ist. Entstanden ist das zuhause beim „Dinge“ verstecken. Ich habe diese langsam steigernd etwas höher versteckt und dann bemerkt, dass Vespa von alleine anfing, auch obere Etagen abzuklappern und auch auf zwei Beinen zu gehen um oben zu riechen. Ich denke, wenn das Konzept „kann auch oben sein“ klar ist, kann der Hund das auch auf einem Trail umsetzen.
Beiträge von Looking
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Ich wollt eigentlich grad schreiben, dass wir leider kaum „Nichtwald“ zum spazieren haben hier. Wirklich null Wald hab ich erst in 20min Entfernung. Mit Auto. Da fahr ich gern hin wenn wir einen ruhigeren Tag brauchen. Wobei es da je nach Reiher-, Milan und Krähendichte auch ziemlich spannend werden kann. Ca 10 Minuten von hier mit Auto gibts ne eher entspannte Runde am Waldrand und dann durchs Feld. Joa. Haben wir grad gemacht und prompt... kurz bevor wir beim Auto waren stürzen sich erneut zwei Rehe vom Feld links in den Raps rechts.


Mittags um halb 2. Die haben echt einen Knall hier.Vespa war super, nur verblüfft geguckt und zurückorientiert und Belohnung kassiert. Klasse. Das queren war dann schon aufregend.
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Vespa läuft momentan wieder mit der 20 Meter, darf aber weiter vor, solange sie sich nicht zu sehr hochfährt. Ich hab keine Ahnung was das Wild bei uns für Partys feiert, aber in den Wäldern ist abartig Bewegung. Und Vespa zeigt jede Spur an. Ohmmmm.
Dafür Highlight: Vespa an der 20 Meter, Leine schleppt ausser meiner Reichweite. Vespa steht plötzlich, ich reagiere, gehe vor und nehme das Ende der Leine in die Hand, ohne Zug. Zack, stürzen sich 2 Rehe ca 10 Meter vor Vespa über den Weg. Vespa steht, macht 3 Schritte vor, steht, ich lobe und lobe... Sie dreht sich um und rennt zu mir, ohne RR und ohne Leineneinwirkung. Damit hat sie sich definitiv den Katzenfutterjackpot verdient.


An der Überquerungsstelle hat sie dann ganz schön hochgespult. Da ruhiger bleiben kann sie noch nicht. Ich mach dann jeweils länger und immer wieder Futtersuchen bis sie ein kleines bisschen ruhiger ist. Ganz easy geht noch nicht.
Ich bin froh, wenn die Rehe sich mal wieder einkriegen. Vielleicht hat der Trieb auch einfach nur deutlich zugenommen kurz vor 3. Oder beides. Ich such mal mein Valium...
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Vespa sieht keinen Sinn im „raus“ button. Respektive, ich denke sie meidet ihn wegen dem Geschirr, welches danach angezogen werden muss. Auch ok. Hab ihn wieder entfernt. Mal sehen ob ich ihn wieder einführe.
Ansonsten haben wir „trainieren“, „spielen“ und „kraulen“ sowie „pause“ und „fertig“. Vespa versteht durchaus was die Buttons bedeuten und haut auch drauf, nur leider sehr enthusiastisch ungenau. Würde sie etwas ruhiger drangehen, würde sie auch den richtigen erwischen. Das Problem ist wohl, dass die drei mit Aktivitäten auf einem Pad sind und somit recht nahe. Nehm ich sie aber weit auseinander, sind die Aktivitäten nicht mehr zusammen und wenn ich mal mehr hinzufügen will, wirds doof. Hab mich noch nicht entschieden ob ich hoffe, dass sie ruhiger wird, oder ob ich die Buttons anpasse.
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Sei dir bewusst, dass deine Hirnchemie gerade spinnt. Da sind wir zu einem guten Teil ferngesteuert und so eine „kleine“ Depression (kennt man sehr gut bei frischgebackenen Müttern, da auch gerne mal in gross und dunkelschwarz) gibts echt oft. Ich glaube, wir überschätzen da unsere Kontrolle auch oft. Neurotransmitter und Hormone steuern uns wirklich extrem und nur mit wollen und Verstand kommt man nicht so leicht dagegen an.
Mein Tip wäre: gibt dir ein Zeitfenster und bis dahin denkst du möglichst nicht über Zukunft, Abgabe, wie soll das werden nach. Nicht zu kurz, lieber 3-6 Monate. Wenns dann immer noch scheisse ist, dann überlegt ihr, ob ne Trennung Sinn macht. Der Vorteil: du bekommst so Zeit in welcher kein Entscheidungsdruck da ist. Und Druck ist das letzte was hilft in solchen Situationen. Sei nett zu dir. Du musst gar nicht anders sein als du bist. Levi gehts gut, du brauchst Zuwendung und Selbstsorge.
Mir hilft bei sowas auch Training mit dem Tier. Je mehr ich Zusammenarbeit, Erfolg, Kommunikation erlebe mit einem Tier, desto mehr regen sich Verbundenheitsgefühle. Und Auszeiten helfen beim auch mal runterkommen.
Ich persönlich würde zusätzlich grundsätzlich gut, gesund und ausgewogen essen (Tryptophanhaltige Sachen wären super) und ein pflanzliches Adaptogen (hilft im Umgang mit Stress, balanciert die Neurotransmitter aus) nehmen. Sehr bewährt hat sich zum Beispiel Rhodiola über ca 3 Monate. Braucht aber einen Moment bis es voll wirkt. Ich denke, da lässt sich gut und nebenwirkungsarm unterstützen, das würde ich mir gönnen. Vielleicht bisschen Ruhiges Yoga (Yoga with Adriene auf YT) oder Vagusnerv Übungen, das hilft dem System auch aus dem Stressmodus zu kommen.
Wird schon! Die Babybluesmütter schaffen das mit Unterstützung(!) ja meistens auch ohne das Kind auf dem Spielplatz zu „vergessen“.
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Wie das wohl für uns Schweizer wird? EU Land sind wir ja nicht. Wir haben für Ende Sommer Camping und Ferienhaus gebucht. Ob ich geimpft werden kann steht noch aus. Mein Sohn sicher nicht bis dahin.
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Meine Vorsteherin würde kreuzunglücklich werden, ganz klar. Der Hund hat einen Radius den ich mit Schlepp in der Hand nicht bedienen kann und alles was kürzer ist, geht mal... ist aber wie Flying Paws beschrieben hat ein kämpfen auf beiden Seiten. Von daher: meine würde mit nur Leine (20m und erstrecht mit 8m Flexi) nicht glücklich werden. Denke, da spielt die Genetik und Individualität ne grosse Rolle. Ob ein Hund an kürzerer Leine glücklich ist, würde ich am natürlichen Radius festmachen.
Ich hätte das nicht so geplant und finde es auch ökologisch scheisse, aber ich fahr deswegen an den neuralgischen Tagen (WE und Sonne o.Ä.) wirklich weg an Orte wo kaum Menschen sind um normal spazieren zu können. Brut und Setzzeit ist hier keine Leinenpflicht - da wechsel ich halt zwischen Schlepp und frei an ausgesuchten möglichst sicheren Orten.
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So. Also 50 Meter PPM ergeben mir zu massiven Zug, auch wenn die Leine selber leicht ist. Auf Naturuntergrund (Wiesen- und Waldweg) war das nicht unerheblich und deutlich mehr als die 20m Biothane. Und helfen entlasten kann ich ja nicht. Schätze, ich werd mal 10m kürzen und dann weiterschauen obs noch kürzer muss. Da mein Hund eh schon Probleme mit dem Bewegungsapparat hat, kann das keine Lösung für länger sein.
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Danke euch... wenn PPM nicht gut funktioniert, werd ich noch Reep ausprobieren. Bin gespannt.
Hoffe, wir begegnen heute nicht allzuvielen Löwen und Tigern.


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Gut, ich hoffe ja, dass diese 50m nur eine kürzere Phase ist und nicht ewig gebraucht wird. Aber nach 5x spazieren sollte sie nicht kaputt sein.
Grundsätzlich hoffe ich darauf, drauftreten zu können bevor Vespa startet oder zumindest bevor sie Vollspeed hat. Da sie oft vorsteht und anzeigt, dass sie gleich geht, sollte das nicht völlig unrealistisch sein. Fliegen will ich nicht unbedingt. Mal sehen ob das in Realität klappt.
Kletterseil - Meinst du Reepschnur? Weil richtiges Kletterseil ja VIEL zu dick wäre.