Als ich etwa 19 war im Gewerbeschule Sportunterricht: Volleyball. Ich habe Aufschlag. Und schaffe ihn übers Netz.
Mein Sportlehrer tanzt vor Freude:
„BRAAAAAVOOOOOO, Klasse, super, YESSSSSSS!“
Sagt alles, oder?
Als ich etwa 19 war im Gewerbeschule Sportunterricht: Volleyball. Ich habe Aufschlag. Und schaffe ihn übers Netz.
Mein Sportlehrer tanzt vor Freude:
„BRAAAAAVOOOOOO, Klasse, super, YESSSSSSS!“
Sagt alles, oder?
Hab ich das überlesen, oder wurde es noch nicht gefragt? Was denkst du (am besten mal Tagebuch führen), wieviele Stunden am Tag (inkl. Nacht) schläft und döst Nakama? Also Ruhe ohne Kauen und Co?
„Man kann alles aussprechen. Alles. Man muss nicht, aber man kann“
W. Rhis, Gestalttherapeut
Hört sich banal an, ist es aber nicht wirklich. Es ging darum, dass die meisten Menschen vieles nicht aussprechen und/oder nicht nachfragen. Heisst, man nimmt was war beim Gegenüber (z.B. komischer Blick, könnte heissen, dass das Gegenüber grad genervt ist oder mich doof findet oder...) und macht es dann meistens in sich selber aus. Sprich, interpretiert und liegt oft daneben. Das ansprechen und nachfragen tut fast keiner. Ich hab erst gemerkt wie „normal“ das ist als ich damit aufgehört habe und die anderen verwirrt waren. Ich halte den Satz für einen Game Changer.
Das wär für mich ein no go für einen Verein. Nicht dass jeder Jäger der beste HH für diese Hunde ist, aber PRINZIPIELL nicht an Jäger vermitteln... nein, einfach nein. Das fand ich bei Hands4paws wirklich super, da wird darauf geachtet was der Hund mitbringt und gegebenenfalls dann an Jäger, Hundesportler oder Familien abgegeben.
Looking meine Antwort bezog sich auf die Leistungszucht, nicht auf individuelle Hunde aus dem Tierschutz...... natürlich sind die supi
Da bin ich ganz bei dir. Sich extra einen DK/DD beim Züchter zu holen ohne jagdlichem Interesse finde ich auch absolut unnötig. Für mich wäre der Einsatz in einer Rettungsstaffel mit Einsätzen noch eine Ausnahme, für alles andere „reicht“ ein TS Hund oder ne andere Rasse allemal.
Ich wollte das nicht mal beim Vizsla. Weshalb sollte ein Gebrauchsjagdhund für mich produziert werden? Wobei meine jetzt ordentlich Trieb hat, weniger anspruchsvoll ist der Jäger aus dem TS also nicht generell.
Ungarn halt, die sind anscheinend öfters etwas triebiger als die Deutschen.
hasilein75 Du kannst ja mal von deiner Erfahrung diesbezüglich erzählen, wenn du magst... wenn nicht, ignorier den Tag.
Ja, muss er..... denn für den Hund bedeutet die "Herausforderung und Verliebtheit" im schlechtesten Fall ein völlig verkorkstes Leben an der Leine...... und für den Halter die fiepende Pest auf vier Beinen...... in den meisten Fällen geht es schief, weil die Hunde mit falschen Vorstellungen angeschafft werden.... ich empfehle den DK nicht mehr, die Hunde sind zu schade für ein ruiniertes Leben.
Ich kenne einige mit einem DK oder DD aus dem Tierschutz bei denen es super läuft. Aber jeder Hund wird über ernsthafte Fährte, Dummy oder Trailen ausgelastet 1-3x Woche. Bei mir wäre auch fast ein DK/Vizsla Mix gelandet. Aber die Leute hatten halt keine falsche Vorstellung und der vermittelnde Verein ist ein Verein, der sich explizit auf die Vermittlung von Jagdhunden spezialisiert hat und dementsprechend gut schaut, wo welcher Hund passen kann. Sie vermitteln auch gern an Jäger wenn sie einen Hund haben der das Potential hat. Ich würde das immer so empfehlen. Schwierig wirds halt, wenn Verein Hundeherzchen XY dann Jagdterrier und DKs an Familien ohne jegliche Ahnung oder Ambition vermittelt.
Ich finde - wer verliebt ist, muss sich genau überlegen, ob er*sie den Preis zum Glück für den Hund zahlen mag. Wenn nicht, gibts noch die Möglichkeit, einen genügsamen Senior zu adoptieren - es gibt genügend alte Jäger die ein Sofa, einen Garten und Leinenspaziergänge sehr schätzen würden.
Mir fällt einfach auf, dass oft auf die gehört wird, die einem sagen was man hören will. Die gibts ja immer. Bestes Beispiel: Bekannte von mir wollten einen Hund aus dem TS. Familie mit 3 Kindern und beide Eltern haben einen Job. Der Hund sollte: mitlaufen. Und keine Ansprüche haben. Klar, gibts! Sie haben mir dann den heissen Kandidaten aus dem Ausland gezeigt: ein junger Jagdterrier, ev Mix. Absolut klar. Ich hab versucht zu informieren, hab Artikel geschickt, den Jagdterrier beschrieben, andere Ideen und Hundevorschläge gebracht. Was ist passiert? Die Orga hat gesagt, er sei super mit Kids und man könne keinen Jagdtrieb feststellen. Zack, der Hund war da. Drin ein Herzchen, draussen null ansprechbar. Trainer wurde nur halbherzig versucht. Rassegerechte Auslastung gar nicht - klar, war ja nie eingeplant! Resultat? Der Hund wurde nun nach 2 Jahren abgegeben. ![]()
Nicht, dass ich der perfekte Terrierkenner bin. Aber ich versteh echt nicht, warum Leute in solchen Fällen dann denen glauben, die alles easy darstellen. ![]()
Auch im AL Thread - niemand hat direkt gesagt, dass das nicht geht und man sich da nicht reinfuchsen kann. Aber es wurde zum genauen Kennenlernen vom Sport und den Hunden (in jungen Jahren) geraten. Live. Viel glaubwürdiger warn dann die zwei Züchter die anscheinend eine AL uneingeschränkt empfohlen haben.
Das ist was, was ich nicht verstehe. Wenn ich Rat will, dann gehe ich allen Seiten nach. Lerne Hunde der Rasse in echt kennen. Und entscheide mich doch nicht aufgrund zwei Stimmen die null Probleme sehen nur am Bildschirm oder Telefon.
Ich seh bei Vespa einen grossen Unterschied ob wir ne Weile „nur“ selber bisschen trainieren und ich unterwegs Verlohrensuche mache oder den Dummy suchen lasse. Ja, sie liebt es. Ist immer begeistert dabei. Aber das fordert sie nicht wirklich nachhaltig. Was sie platt und glücklich macht ist das Trailen - und ich denke nicht, dass das am „Sport“ selber liegt, sondern am genauen Aufbau, dem sauberen anpassen der Aufgaben an ihr Können und der Steigerung. 1-2x/Woche reichen dann auch. Das ist einfach ne andere Hausnummer als selber was wursteln oder bisschen Hundeschule. Und der Vizsla ist noch ein gemässigter Arbeitshund.
Ja, es gibt Individuen der Rasse die das nicht brauchen. Und leider sind das z.B. auf FB die, die dann jedem Vizslaanwärter weis machen, es ginge auch ohne Jagdersatzarbeit.
Dogfellow hat Zwischengrössen und auf Wunsch geteilter Bruststeg. Bei uns funktioniert das prima und rutscht fast gar nicht - ganz im Gegenteil zu den letzten Versuchen! Auf Mass machen Sie nicht, aber mit den Zwischengrössen müsste das eigentlich ja hinhauen.
Ich habe hier vorallem rausgelesen, dass die Leute wollten, dass ihr AL Labbis in echt kennenlernt VOR einer Entscheidung da es eben nicht einfach nur schlankere und spritzigere Labbis sind. Und mehrfach haben Leute geantwortet, dass sie euch nicht für unfähig halten, es wäre nur gut, wenn ihr realistisch einschätzen könnt was ihr wollt und braucht.
Die Freude: sie ist klasse, aber kein guter Ratgeber beim Hundekauf. Meine Meinung nach macht es Sinn, diese erstmal zurückzustellen, viele Infos zu sammeln, alles anzuzweifeln, Hunde kennenzulernen und dann, ganz am Schluss wenn man weiss was man tut sich wieder den Gefühlen hinzugeben. Mir ging das ähnlich. Während dem Entscheidungsfindungsprozess hatte ich viel mehr Bedenken als Freude. Hat sich nicnt so gut angefühlt, aber am Ende war es besser als in der Euphorie aus dem Bauch raus was für mich falsches zu tun. Und: ich hab mich für eine der Wunschrassen entschieden. Durchaus auch nach Gegenwind. Und es passt.
Ich fand die Leute hier ehrlich gesagt sehr engagiert und nett - aber halt hinterfragend.