Beiträge von Looking

    Ich hab so einen Hund der mit sehr viel Zug arbeitet - das war anfangs mit dem Leinenhandling echt schwierig. Meines Erachtens kann es nicht das Ziel sein, einen schnellen Hund absichtlich langsam zu machen sofern er gut arbeitet und findet. Trotzdem gibt es Dinge, die einen Hund verlangsamen: wie Najira sagt, sobald der Hund denken muss, wird er auch genauer und oft etwas überlegter und langsamer. Wichtig ist meines Erachtens auch, dass man sich nicht anstecken lässt und selber ruhig bleibt. Was am Anfang nicht so einfach ist. Ein ruhiger Start ist wichtig und hilft. Atmen. Seine Sachen ordnen…

    Was man auf längeren Trails mit Abschnitten wo es keine Entscheidungen gibt machen kann, ist etwas Tempo aufnehmen und leicht mitjoggen. Ich mache das, um Vespa da Frust zu ersparen, sodass sie auch mal schneller laufen kann. Kommen wir in Richtung Entscheidung, werden wir wieder langsamer damit wir Zeit haben: sie zum arbeiten, ich zum lesen.

    Und sonst: Handschuhe, gute Schuhe mit Profil und eine griffige Leine wie z.B. die gummierte Grossenbacher sind sehr hilfreich.

    Viel Spass mit der Rakete!

    Schade für dich. Hier kann man enorm profitieren von vielen Menschen mit viel Wissen und Erfahrung - und die Bereitschaft zum lernen und sich mit der Materie Hund und Mensch auseinanderzusetzen macht einen guten Hundemenschen aus. Niemand hat bereits von Anfang an genug oder gar alles gewusst. Das erwartet auch niemand von dir. Du scheinst jedoch ums Verrecken nicht hören zu wollen, dass du noch Anfänger bis und viel lernen darfst und dass dein Havi perfekt ist um all dies zu tun ohne schon an zwei übermotorisierte Arbeitshunde zu denken.

    Ich wünsch dir viel Spass mit dem Havi und hoffe für dich und deine zukünftigen Hunde, dass du irgendwann etwas offener bist für Selbstreflektion und das sich eingestehen, dass man eigentlich doch recht wenig weiss - und das auch ok ist!

    Danke euch - wir haben vorallem ein Platzproblem im VW Bus zu viert mit Vorzelt und Pipapo. Die ersten 12-14 Tage haben wir nur den Mini Kühlschrank und sind auf einem eher abgelegenen Camping. Da sollte es wirklich nicht frisch/nass sein und möglichst platzsparend - Trocken wäre sicher gut. Danach sind wir eine Woche im AirBnB, mit Kühlschrank, da könnte ich auch Karkassen oder ähnliches kaufen und zumindest teilweise frisch füttern.

    Trockenfutter hab ich mir auch schon überlegt, aber das einzige was ich kenne was einigermassen gut aussieht in meinen Augen (ich kenn halt nicht viel) ist EdgardCooper (nutzen wir als Trainingsleckerli). Bisschen wenig Fett, aber das liesse sich ja ergänzen. Hier:

    EdgardCooper Lamm

    Ich hab nur bisschen Respekt, dass Vespa nach 14 Tagen Trofu vielleicht Barf nicht mehr vertragen könnte.

    Wir hatten im letzten Urlaub (Camping) BALF dabei. Hund verträgt es ok (bisschen weicher Kot und wir müssen mehr als angegeben füttern). Allerdings stinkt es abartig und das Einweichen war eher mühsam und vorallem hat es schlecht Wasser gezogen. Ich überleg nun, statt BALF Fresco zu geben. Wie sind eure Erfahrungen mit Fresco? Grad bei Rind und Lamm ist der Fettanteil hoch. Vertragen das eure Hunde?

    Ich würde Fresco mit KH ergänzen - ist das ein Problem in Kombination mit dem getrockneten Futter?

    Wir hatten im letzten Urlaub (Camping) BALF dabei. Hund verträgt es ok (bisschen weicher Kot und wir müssen mehr als angegeben füttern). Allerdings stinkt es abartig und das Einweichen war eher mühsam und vorallem hat es schlecht Wasser gezogen. Ich überleg nun, statt BALF Fresco zu geben. Wie sind eure Erfahrungen mit Fresco? Grad bei Rind und Lamm ist der Fettanteil hoch. Vertragen das eure Hunde?

    Ich würde Fresco mit KH ergänzen - ist das ein Problem in Kombination mit dem getrockneten Futter?

    Ich kann da nur beipflichten - die Labbis (Show) die bei uns trailen und bei der Physio im Turnen sind, sind alle fröhlich, schlank, motiviert und prima mitarbeitend. Da ist wirklich keiner ne Labratonne. Vergleichs mit einem normalen Kind. Es ist recht einfach, mit viel unpassendem Fastfood, wenig Sport und Ansprache und unlimitiertem Computerzugriff aus einem normal veranlagten Kind ein dickes, unmotiviertes Stubenhockerkind zu machen. Wäre es in einer anderen Familie aufgewachsen unf gefördert worden, wäre es normal sportlich, normalgewichtig und aufgeweckt.

    Mir hilft es bei solchen Sachen meine Werte und meine Grundhaltung zu befragen. Nur wenn ein Training mit meinen Werten übereinstimmt, macht es Sinn und wird es funktionieren für mich. Techniken und Feinheiten verändern sich rasch, Grundwerte bleiben meistens lange stabil. Ich überprüfe also auch, ob die Grundwerte eines Trainers in etwa mit meinen übereinstimmen. Ist man sich seiner Werte nicht wirklich bewusst, ist es sehr schwierig im Jungle der Trainingskonzepte etwas passendes zu finden - wie auch, auf den ersten Blick machen ja viele Konzept Sinn.

    Das zweite was mir hilft ist grundlegende Kenntnis über Lerntheorie - weiss ich wie Menschen und Hunde lernen, kann ich auch überprüfen ob etwas Sonn macht und ob es funktioniert.

    Ich hab mir das vom Kinder erziehen abgeleitet. Da richte ich mich auch nach meinen Werten und verfolge nicht ein „Konstrukt“.