Beiträge von Looking

    Ich war früher sehr sportlich, muskulös und wog zwischen 50 und 60 Kilo. Leider bin ich nun chronisch krank und kann keinen Sport mehr machen. Gar nicht. Spazieren 1-1.5h geht. Sanftes Yoga auch. Daneben hab ich gröbere Nebennierenprobleme mit Cortisolmangel, beginnende Wechseljahre, nicht ganz ideale SD Werte, Allergien, eine Mastzellaktivierungsstörung (streng histaminarm essen wichtig) plus eine Fructose- und Sorbitintoleranz. Vollkorn vertrage ich auch schlecht. Habe aber schon eine Insulinresistenz. So, und nun steh ich da mit 76 Kilo, also leichtem Übergewicht und drohenden weiteren gesundheitlichen Problemen. Ich muss etwas abnehmen und Ernährung ändern, aber ich vertrage fast nichts. Das was am besten verträglich ist, ist scheisse für meine Insulinresistenz. Durch die dauernde Erschöpfung bin ich oft hungrig. Blutzucker ist nicht stabil. Fasten kann ich wegen der NN nicht. Sehr KH arm essen geht auch nicht.

    Mein Plan ist, eher KH reduzierter essen, mehr Hafer, Zucker möglichst vermeiden/reduzieren. Mehr Protein und Milchprodukte. Wobei die auch nicht ohne sind bei MCAS. I dont know. Ich finde es gerade extrem schwierig da einen guten, nachhaltigen und nicht radikalen Weg zu finden ohne Sport und mit dem angeschlagenen System. Die gängigen Empfehlungen wie Low Carb, intermittierendes Fasten oder mehr Vollkorn und Gemüse gehen bei mit nicht. Xylit oder so geht auch nicht. Maximal Stevia. Ich hab jetzt nur eine Mahlzeit auf Müesli mit ungekochten Haferflocken umgestellt und hab schon wieder mehr Darmprobleme. Ohmmmm.

    Könnte ich grad in den Nervthread tun. :rolleyes:

    Für Ideen bin ich offen.

    Vielleicht kann man ja daraus auch ein bisschen die Lehre mitnehmen, dass lebensentscheidende Urteile anhand ein paar Videos und Berichten online nicht die beste Idee sind. Meiner Meinung nach kann man zwar Gedanken einbringen, aber letztendlich gerade ohne klare Diagnose keine vernünftigen Apelle pro und contra Euthanasie geben sollte.

    Kein Arzt würde je solche Entscheide wegen paar Videos treffen. Also würde ich vorschlagen, dass man da als Forumsuser und Hundehalter auch paar Gänge zurückschaltet und vorsichtiger ist mit sowas. Gedankenanstösse sind halt nicht dasselbe wie Urteile und handfeste Vorwürfe vonwegen Tierquälerei und Ego polieren.

    Tierärzte sind einfach auch nur Menschen. Ich hab das vor vielen Jahren sehr eindrucksvoll erlebt, als meine junge Airedalehündin nach einem Giftköder acht Wochen schwerstkrank war, wir dann dachten ,wir haben sie durch - und sie plötzlich einen Rückfall erlitt, aus dem sie nicht mehr zu retten war und dann auch total aufgab.

    Da hatte ich beim Einschläferungstermin zuhause plötzlich zwei weinende Tierärztinnen im Zimmer, die es nicht schafften, das Tier, um das sie so lange gekämpft hatten, gehen zu lassen, und denen ich dann deutlich sagen mußte: "Sehen Sie sie doch bitte an ,als sähen Sie sie zum ersten Mal..." Das ist in so einem Moment schon hart, wenn einem selbst der Abschied so schwer fällt. Aber es ist wohl der bitterste Teil aller Verantwortung. Wir haben dann gemeinsam geweint, als der Hund tot war, und übelgenommen habe ich es nicht. Wie gesagt: Auch Tierärzte sind nur Menschen, und leicht ist so eine Entscheidung nun mal nie.

    Oje…

    Ich hatte auch schon den umgekehrten Fall. Eine Tierärztin hatte zwei Katzen, eine davon diabetisch plötzlich. Spritzen war nicht sicher möglich, da tagsüber niemand zuhause war. Die TA fragte ihre Kollegen und die rieten zum erlösen. Sie selber war sehr unsicher und fragte mich (damals praktizierende THP und Homöopathin. Ich war sehr vorsichtig optimistisch, wir stellten das Futter komplett um und ich unterstützte. Was ist passiert - die Katze hatte das Jahr ihres Lebens. Glänzendes Fell, war munter wie noch nie, keine Anfälle

    mehr. Nach einem Jahr ging es schnell steil bergab und wir erlösten sie. Manchmal braucht es halt andere Vorgehensweisen und manchmal ist eine Zweitmeinung sinnvoll. Gerade wenn der TA persönlich involviert ist.

    Auch bei meinen diversen Praktikas erzählten die TA öfters von Kunden, die ihre Tiere beim ersten Anzeichen von Leid oder Unpässlichkeit einschläfern lassen wollen. Oft konnte man das Leid effektiv verringern oder sogar beseitigen.

    Am Ende wird es nie ein richtig und falsch geben. Jedes Tier und jeder Fall ist individuell. Man sieht es ja auch beim

    Menschen. Was der eine als unzumutbar empfindet, ist für den anderen noch längstens lebenswert. Vespa beispielsweise würde wohl recht ok sein damit nicht mehr gut gehen zu können im Alter, wenn sie dabei dauerhaft bei uns sein kann mit viel Körperkontakt. Hingegen wäre sie sicher eine, die alleine zuhause mit Demenz massiv leiden würde. Das sit sicher anders für einen anderen Typ Hund.

    Ich persönlich werde bei Vespa sicher auch Trainerin, TA und Zweitmeinung befragen wenn es nicht völlig eindeutig sein sollte.

    Theoretisch könntest du übrigens künstliche Magensäure substituieren. Wird beim Menschen oft gemacht und funktioniert gut. Aber es ist halt reine Symptombekämpfung.

    Persönlich würde ich eher versuchen mit Kräutern mit Bitterstoffen kurz vor dem Essen zu arbeiten. Die helfen der Magenschleimhaut auch besser zu durchbluten und das wiederum regt die Peristaltik an.

    (Löwenzahn und Tausendgüldenkraut sind super. Wermut, Kümmel, Anis, Andorn und Schafgarbe sind blähungsvermindernd. Frag aber sicher noch deine TA ob es Gegenanzeigen gibt).


    17.7. Wie kannst du helfen?

    Ich bin eine gute Ratgeberin und kann gut analysieren, Probleme auseinandernehmen und neue Lösungen generieren. Also so gar nicht die angeblich typisch weiblich emotional intelligente Zuhörerin. Zu mir kommt man besser, wenn man Analyse oder Lösungsideen braucht.

    18.7. Zutaten für einen perfekten Tag?

    Sofa mit Hund und Frühstück, Mountainbiketour mit Partnerin, mehr Kaffee, Bad im See bei Sonnenuntergang und Sushi. Leider so nicht mehr machbar.

    Ähm… vielleicht können wir da noch bisschen was handeln, hier alles Penntüten und Frühstück im Busli dauert bisschen bei drei Menschen plus Hund.. Aber wir finden uns sicher vernünftig bevor die Massen ausschwärmen. :bindafür:  @BurisHand Vormittag auch gut für dich?

    Freu mich mega euch kennenzulernen. Und dein Gassigebiet ShaCo find ich ja schon lange sooooo schön.

    14.7. Hast du ein Geheimnis? Mehr als eines?

    Jein. Es gibt Dinge über mich, die nicht alle wissen. Aber mindestens eine oder zwei Menschen wissen alles wissenswerte über mich. Ich habs nicht mit verstecken.

    15.7. Was wäre dein heldenhafter Niedergang? Deine Achillesferse?

    Phu. Ich hab mich durchgerungen mich eng an zwei Menschen und einen Hund zu binden. Die dadurch entstehende Vulnerabilität finde ich gruselig. Wenn denen was passiert, ist das mein Niedergang. Heldenhaft… ne. Höchstens einigermassen mutig. Wobei die Alternative langfristiges Alleinesein auch sehr mutig wäre. :ka: