Beiträge von Looking

    Ich schneide auch 1-2 Mal die Woche die Krallen und nach ca einem halben Jahr habe ich die Krallen jetzt auf einer ordentlichen Länge. Nur die jeweils aussen liegenden Krallen sind mir noch einen Tick zu gross. Vorher mit alle ein oder 2 Wochen schneiden hatte ich gar keine Chance das Leben zurück zu drängen.

    Die Vizslas müssen irgend einen Geheimbauplan haben. Kenne echt viele mit so krassen Krallen.

    Das Problem bei Vespa: komme ich dann näher ans Leben ist sie SEHR empfindlich und wenn ich mir nicht wieder alles versauen will, muss ich da aufpassen und weniger dremeln. Und so gehts Leben halt schlechter zurück.

    Finden eure die Wolfskrallen auch so scheisse? Da hält meine gar nicht gern hin. Obwohl ich die Kralle gut fixiere mit der Hand.

    Mit der richtigen Technik kann man das Leben zurück drängen :ka:

    Würde ich Jins Krallen nicht regelmäßig dremeln, wäre das Leben in ihren Krallen auch deutlich länger (schonmal getestet in einer Phase, in der es mir nicht gut ging und ich deshalb das Dremeln vernachlässigt habe).

    Die Länge des Lebens sagt nichts darüber aus, wie lang die Kralle sein sollte.

    Muss aber sagen, das hört sich einfach an, ist es aber nicht. Wir hatten versucht das Leben zurückzudrängen und haben 1-2x Wöchentlich gedremelt und auch die Seiten angeraspelt. Quasi kein Erfolg, das Leben blieb. Dann hat Vespa den neuen Dremel verweigert und wir mussten über einen Monat neu aufbauen. Jetzt stehen wir wieder am Anfang mit diesen abartig schnell wachsenden Krallen die das Leben tief sitzend haben.

    Joa. Macht meine auch wenn der Start eindeutig ist. Ist er schwieriger, startet sie langsamer.

    Ich versteh irgendwie nicht warum dich dein Hund und sein Verhalten so nervt?! Mir erscheint das bisschen unfair - ist ja ein arbeitsgeiler Aussi und kein Mops.

    Der kann ruhig auf das Startsignal warten und startet dann voller Motivation. Dass er mehr überlegen muss, ist recht einfach zu bewerkstelligen. Aber ansonsten ist doch ein stark motivierter Hund ein Segen? Und mit dem Training und Alter wird er ja auch ruhiger und überlegter trailen. Bei meiner ist der Unterschied zwischen 1 Jahr Erfahrung und 2 Jahren Erfahrung enorm. Ich denke nicht, dass man einen solchen Hund massiv ausbremsen sollte. Klar, Denkaufgaben, shapen, keine Chicken Runs und sowas.

    Ich würde wahrscheinlich bei dem Angebot Nr. 1 nachfragen wen sie sonst empfehlen kann für andere Tage da du ja an ihrem nicht kannst.

    Dass die Trainingsmethoden nicht übereinstimmen kann sein. Es kann auch sein, dass ein Antreiben schlecht gemacht wird - was dann sehr blöd ist. Also ja, da kann einiges falsch gemacht werden. Ich für mich würde lieber weit fahren und viel zahlen oder etwas umplanen um bei kompetenten Leuten zu trainieren, aber das bin ich.

    Mit dem Start hatten wir auch Mühe - aus demselben Grund wie du. Bis ich eines Tages beschlossen habe, dass wir ab sofort erst starten, wenn ich das will. Ich hab mir ganz bewusst angefangen Zeit zu nehmen, zu atmen, meine Sachen zu ordnen. Und siehe da, der Start wurde fast sofort ruhiger. Vespa war auch immer sehr sehr schnell am Start. Wie Naijra schon sagt: knifflige Starts helfen da. Beispiel: Vespa wurde in der Tiefe einer Rampe/Einfahrt gestartet. Oben ist die Person über ein Geländer geklettert. Da musste sie erstmal aus dem Pool finden. Oder Starts in die Richtung aus welcher du mit Hund gekommen bist. Sowas. Das hat bei uns den Start deutlich angenehmer und überlegter gemacht.

    Die Frage ist - hast du denn überhaupt Lust so einen Weg mit deiner Rakete zu gehen? Ich fand und find es spannend und lässig, auch wenn mir jeweils der Arm weh tut. Am Ende hat doch jeder Hundetyp auch seine Vorteile. Und wenn ich mir so andere ansehe die ihre Hunde stark motivieren müssen oder mit extremer Führerbezogenheit kämpfen… nein danke, da hab ich lieber die Arbeit mit der Rakete. Die Frage ist wohl, magst du dich darauf einlassen? Oder wärs einfach Zeit für einen neuen Sport für DICH?

    Sag Bescheid, wenn du im Großraum Bremen/Oldenburger Münsterland landest. Wir haben, wie gesagt, nen Campingplatz mit einem See direkt vor der Türe (wo Hunde leider nur außerhalb der Saison mit an den See direkt dürfen) und ich kenn tolle Gassistrecken für jeden Geschmack.

    Eventuell fahren wir heim weiter westlich als hoch - wollte die ehemalige Pflegefamilie mal besuchen. Ich würde mich melden! :waving_hand:

    Ich denke, das ist eh sehr schwierig, das wechseln bei verschiedenen Hundetypen und Suchtypen. Nicht Vergleichen wär sicher gut, aber schwierig.

    Warum nervt dich denn der Zug? Ist es so extrem?

    Ich hab das Gefühl ich hab einen Panzer an der Leine. Sie nimmt zur Zeit den Druck auch nicht raus wenn sie negativ geht. Die bollert einfach weiter.

    Meist ist es ein kurzes Zucken mit dem Kopf wo ich dran sehe das sie eigentlich falsch ist.

    Ich traile jetzt einem Jahr mit Ihr.

    Hört sich sehr ähnlich an wie bei uns am Anfang. Ich kann dir sagen, ich hab nun 1 Jahr später einen anderen Hund. Immer noch viel Zug, aber überlegter, bricht selber ab oder gibt mir klar negative Signale die ich mit leichtem Nachfragen zu einem umdrehen bringen kann. Bei uns war der Weg engeres shapen. Sie wurde nicht mehr weit ins Negativ gelassen, kleinsten Negativsignale habe ich bestätigt und in gewissen Situationen hab ich Tempo rausgenommen. Auch geholfen haben anspruchsvolle Starts die sie zum überlegen zwangen. Heute macht es wirklich Spass mit der Rakete. Och bin sicher, es gibt da einen Weg für solche Hunde. Wenn die mal anfangen zu denken macht es RICHTIG Spass. Keine unmotivierten Tage. Ich mag es so wie es ist.

    Was schlägt denn deine Trainerin vor?

    Vielleicht täte dir Inputwechsel gut? Ich hatte nach einem Jahr trailen fast aufgehört weil ich den schnellen und übermotovierten Hund schlecht lesen konnte und meine Trainerin mir immer bisschen dasselbe sagte was aber MIR nicht half. Ich hab dann ein hochwertiges Wochenendseminar besucht und die Inputs da waren so genial und so genau das was ich brauchte, dass ich nie wieder ans aufhören gedacht habe. Manchmal brauchts sowas, denke ich. Heute arbeite ich mit zwei Trainern die ähnliche Ideen haben und gehe zusätzlich auf Seminare.

    Manchmal sind es auch Kleinigkeiten oder Wording. Mir wurde z.B. immer was von Bodyline erzählt. Das hat aber bei mir nicht geklappt, da Vespas Körperlinie meines Erachtens genau gegenteilig war. Erst als mir jemand gesteckt hat, dass ich mal auf die Schulter gucken soll, hat es geklingelt. Vespa schaut oft in die „falsche“ Richtung, aber stützt sich auf die andere Schulter. Und da gehts dann durch. Vielleicht brauchst du einfach nur neuen Input?