Beiträge von maxmustermann

    Wo gebe ich ihm denn einen Freibrief? In puncto Papiere... Okay, das wäre Vielleicht eine Chance, ihn an der richtigen Stelle zu treffen. Aber gegen den Rest, also das, was mir wirklich an die Nieren geht, kann ich nicht besonders viel tun.


    Ich versuche immer erst mal, mein Gegenüber so zu nehmen, wie es eben ist. Dass er schrullig und vom alten Schlag ist hat ihn von Anfang an zu niemandem gemacht, mit dem ich abends mein Bier trinken wollte, allein schon, weil er mir nach Feierabend viel zu anstrengend wäre. Aber nach dem Kriterium suche ich mir keinen Züchter aus, jedenfalls tat ich es bisher nicht. Er hat eine Hingabe zu seiner Zucht und an den Hunden und ihrer Aufzucht gab es meinerseits nichts zu bemängeln, deshalb kauften wir auch bei ihm.


    Als es uns zu viel des Guten wurde habe ich ihm das so gesagt und wir sind in einen Streit geraten, ich habe klargestellt, dass wir nur noch zwecks unserer Zusage wegen dem ausstellen kontaktiert werden wollen und ich mir jede Einmischung in unser Leben strengstens verbitte. Aber super dreiste Fragen stellen und klugscheissen ist leider keine Straftat und wenn ich mich auf die Mission der Aufklärung begebe und öffentlich kundtue, wie der gute Mann so drauf ist, dann stehe ich doch wirklich auf dünnem Eis. Er hätte sich kaum so lange gehalten, wenn alle unzufrieden mit ihm wären und ob man mit seinem Verhalten und seinem Wesen kann oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden. Ist ja nicht so, als ob er das verschleiern würde, da merkt man schon beim ersten Telefonat, mit was für einem Schlag Mensch man es zu tun hat. Warum wir trotzdem zu ihm gingen? Siehe oben.


    Ich halte mit meinen Erfahrungen mit ihm insofern nicht hinter dem Berg, dass ich davon berichten werde, sollte jemand auf mich zukommen und dort kaufen wollen. Zu mehr fühle ich mich aber weder verpflichtet noch berechtigt

    zusammenspinnen? :fear:


    Also im Zeitalter von Social Media kann jeder in Blitzgeschwindigkeit gebrandmarkt werden und da hinterfragen nur die wenigsten, ob die Person den Shitstorm verdient oder nicht, es wird munter drauflos gehauen.


    Natürlich wird es trotzdem immer Leute geben, die vielleicht sogar gerade deshalb Sympathie aufbauen, weil man den Mund aufgemacht hat. Aber wofür sollte ich mich leichtfertig als Nestbeschmutzer verunglimpfen lassen, weil der Typ die Wahrheit verbreiten und bereitwillig sagen würde, ich habe meine Käufer schikaniert und im Anschluss noch mein Versprechen gebrochen? Nein, der wird viel mehr behaupten, dass wir unseriöse und schlechte Halter sind.


    Ich habe das schon so erlebt, dass sich ein befreundetes Ehepaar, jahrelang Aktive Pflegestelle und Adoptanten im Tierschutz, gegen einen dieser Tierschutzgurus erhoben hat, aus gutem Grund, wie ich meinen will, und dann ging die Hetze los. Viele andere Orgas haben von der Sache gehört und sie blieben im Gedächtnis als die, die ihre Sache nicht richtig gemacht haben. Die Wahrheit sah aber ganz anders aus.


    Nach so vielen Jahren im Hundeverein und allem sind wir jetzt auch nicht ohne Referenzen, aber gegen das, was hinter ihm steht, ist das nahezu nichtig.


    Nun, es geht ja eigentlich nur um die Aussage, er will den Hund zurück. Die Tafel weist ihn nicht als Besitzer aus, so viel habe ich wissen wollen, wurde mir hinreichend beantwortet und dafür sage ich Danke. Das, was wir noch unternehmen sollte ohnehin nicht hier im freien Bereich diskutiert werden, aber wenn jemand neugierig ist oder die Sache gern weiter verfolgen möchte, darf mir natürlich schreiben.


    Einen schönen Abend euch allen! :dafuer:

    Bei uns auch, aber es werden zumindest von Privathaltern so gut wie keine Sterbemeldungen gemacht, ergo weiß der Club gar nix vom verstorbenen Hund, ergo kann er auch keine Ahnentafel zurück fordern.
    Was ich eigentlich sehr schade finde, da eine ordentliche Sterbemeldung eine verbesserte Statisik über Lebenserwartung und eben Sterbeursachen bringen würde.

    In einem Fall wollten wir den Züchter über den Tod unseres Hundes informieren, aber wir erfuhren dann, dass sie selbst in der Zwischenzeit gestorben ist. Die Nachkommen haben ihre Zucht nicht weitergeführt, ich denke auch nicht, dass sie diese Info an den Verband geleitet haben. Aber ich werde in Zukunft jetzt dran denken, auch wenn das noch in weiter weiter weiter Ferne liegt

    Zumindest bei unserem ersten Berner war das so. Die Ahnentafel musste eingeschickt werden und gegen frankierten Rückumschlag haben wir sie entwertet zurück bekommen, damit sie in die Erinnerungskiste konnte.Aber ja, die Papiere gehen im Normalfall zurück an den RZV.

    Ok, das habe ich nicht gewusst! Hatten ja schon zwei Hunde mit Papieren, nach denen wurde nie mehr gefragt

    Ist das so üblich, dass der RZV die Papiere nach dem Ableben wieder haben möchte? Naja, dann würde ich denen mitteilen müssen, dass mir die Papiere niemals ausgehändigt worden sind und ich sie entsprechend auch nicht zurückgeben kann, schätze ich. Die Konversationen zwischen ihm und uns habe ich ohnehin alle behalten und da er sie uns ja wirklich (bis jetzt zumindest) nicht ubereignet hat, kann er das auch nicht beweisen.

    Wenn ihn hier im Forum jemand kennt und den Thread verfolgt hat, wird derjenige sich bestimmt denken können, um wen es sich handelt. Es gibt diese Zucht schon sehr lange und seine Hunde sind vielfach ausgezeichnet. Da ich stark bezweifle, dass er dieses egozentrische Verhalten nur bei uns an den Tag legt und mit Sicherheit schon mehr als einen anderen Käufer (von dem wir sicher wissen) vor den Kopf gestoßen hat, halte ich das Vorhaben, gegen ihn anzugehen, für ein Himmelfahrtskommandoy werde es aber tun, wenn nicht wenigstens mal eine Stellungnahme kommt von ihm. Immerhin war das letzte, was ich von ihm durch seinenSohn gehört habe, dass sie den Hund zurück haben wollen. Ab da kam keine einzige Nachricht mehr, auf FB scheint er uns sogar blockiert zu haben.

    Ich will dem Mann nicht ans Bein pinkeln, ich will meinen Hund behalten. Diese Tafel ist für mich ja nur von Bedeutung, weil er seinerseits auf die Vereinbarung besteht, sie selbst aber nicht einhält. Außerdem glaubte ich zumindest, ohne diese Papiere kann ich den ganzen Kram gar nicht machen.


    Würde er sagen ihr kriegt sie nicht, dafür lasse ich euch aber vom Haken und ihr habt eure ruhe, dann wäre meinem inneren Frieden Genüge getan.


    Ich weiß inzwischen, welcher Verband zuständig ist, steht brezelbreit auf seiner Homepage, aber wer sagt mir, dass der da nicht eine Handvoll Kumpels sitzen hat und wir uns ins eigene Fleisch schneiden? Natürlich wird mein nächster Weg mich dahinführen, mal vorsichtig gesagt, aber am Ende halten die alle zusammen und wir sind bei den ganzen Neufi Züchtern unten durch, obwohl wir nicht mal was falsches getan haben.

    Diese Aussage verstehe ich nun aber nicht. Ich glaube ich habe deutlich geschrieben, worum es mir geht und zwar in erster Linie nur um die Frage, Kann ein Züchter willkürlich einen Hund zurück fordern. Dass ich die Papiere für mich brauche, davon steht hier kein einziges Wort. So lange man die benötigt, um auszustellen, worüber hier ja sehr gegensätzliche Meinungen herrschen, ja dann brauche ich sie wohl. Und selbst wenn nicht, ich habe diese Papiere quasi mitgekauft, diese entsprechend einfach zu behalten gibt mir zu denken, was das für einen Sinn machen soll.


    Die Papiere waren hier Nebensache, Mein Hauptanliegen ein anderes. Dass sich parallel dazu heftige Diskussionen entwickelt haben, Habe ich nicht vorhersehen können.

    Vielen Dank euch allen. Für einen Moment dachten wir schon, dass er die Papiere deshalb zurückhält, um sich damit als rechtmäßiger Besitzer auszugeben.


    Mir sind die Papiere an sich wirklich Wurst, ich müsste ihn weder ausstellen noch züchten lassen, noch lege ich auf diese Papiere einen Wert. Von den Hunden, die wir uns selbst geholt haben, Waren genau zwei Stück von einem Züchter, die anderen kamen aus dem Tierheim, Tierschutz in Rumänien und einmal auch aus einem privaten Wurf.


    Mir geht es eigentlich auch bloß ums Prinzip, dass er uns wochenlang nach der Abgabe kontrolliert hat und alles wissen wollte, selbst aber noch nicht mal seinen Part im Vertrag vollständig einhält. Das ist wirklich dreist. Von mir aus soll er alles behalten, dann werden wir aber sicher nicht für ihn ausstellen.


    Ich habe ihn in der Mail noch mal daran erinnert, dass wir Braba nun schon seit über einem Jahr haben und die Papiere noch immer nicht da sind. Ich habe ihm eingeräumt, das bis einschließlich 31.10. nachzuholen, andernfalls sehen wir uns von jeglichen Vereinbarungen ihm gegenüber entbunden. Ob das so rechtens ist, weiß ich nicht, aber ich hoffe es genügt, um ihn zum Handeln zu bewegen.