Beiträge von Javik

    Du ich hab grad nur kurz gegoogelt. Du hast das Recht, einen Teil des Kaufpreises zu verlangen! Du musst ihn NICHT zurückgeben!

    Das ist alles gesetzlich vorgegeben.

    Also verhandel selbst oder lass dich jemanden verhandeln, der das gut kann. Ansonsten Anwalt.

    Dann geht das meist schon nach einem Schreiben ganz schnell. Du verlangst nichts falsches!

    Ich weiß, dass ich das nicht muss.

    Mir sagt nur ausnahmslos jeder, dass ich einen Schlag habe den Hund zu behalten. Und ich weiß, dass sie, rein sachlich gesehen, Recht haben. Wäre das ein Fernseher oder so würde ich nicht den Bruchteil einer Sekunde zögern. Aber das ist er nunmal nicht. Und ich bin extrem zwiegespalten.

    Ich deswegen würde ich einfach gerne ein paar Meinungen hören um besser nachdenken zu können.
    Und wie man hier sieht, ich bin nicht alleine mit meiner Unsicherheit.


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    Ich habe den Züchter gefragt, was er denn mit dem Hund machen will. Er hat gesagt, das wisse er auch noch nicht. Einer der Gründe warum ich ihm Zeit gegeben habe und wir morgen weiter reden. Aber ja, das ist auch so ein Punkt, der mir Bauchschmerzen macht.


    Finanziell... Joa, es macht mich natürlich nicht unbedingt glücklich, aber es geht. Sonst wäre die Enscheidung einfacher. Urlaub geht dann ja eh nicht mehr, da ist dann mehr als genug Geld übrig. :ugly:

    Und die Einsatzfähigkeit sollte normal sein, solange er seine Medis bekommt. Das ist halt auch das Blöde mit seltenen Erkrankungen, man findet extrem wenig dazu und zumindest nichts Gegenteiliges. Wobei es theoretisch natürlich auch gehen würde vor der Jagd die Dosis zu erhöhen und/oder zur Sicherheit etwas Wasser mitzunehmen.

    Ich muss mal ganz blöd fragen und vielleicht gucke ich auch einfach noch mal ganz genau in unseren Kaufvertrag vom Züchter... Aber hat man denn eine Art Gewährleistung auf einen Welpen? Oder geht es darum dass der Züchter das vorher schon hätte bemerken müssen? Ist ganz ehrlich gemeint, ich kenne mich damit nicht so aus.

    Auf jeden Fall alles Gute euch und vor allem dem Kleinen!

    Es gibt Verschiedenes was da greift. Rein rechtlich habe ich eine mangelhafte Sache gekauft und habe ein Recht darauf, dass diese in einen Zustand ohne Mangel gebracht wird oder ausgetauscht wird. Das geht in dem Fall ja aber nicht wirklich.
    Schadensersatz gäbe es nur, wenn der Züchter gewusst hätte, dass der Hund krank ist. Was theoretisch möglich wäre, die Symptome hatte er ja schon immer. Praktisch unterstelle ich ihm das aber nicht, dass er gemerkt hätte, dass ein Welpe in dem Zwinger da mehr trinkt und pinkelt. Ich habe ja selbst mit den Althunden eine Weile gebraucht.
    Was aber auf jeden Fall greift ist Kaufpreisminderung, sprich den Kaufpreis auf den realen "Marktwert" des "mangelhaften" Hundes anpassen und da sich niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, einen solchen Hund kaufen würde, liegt der bei 0 € (bin ich die Einzige die dabei an Brachy-Halter denken muss?).


    So, ich habe ihn gerade erreicht. Er sagt ich soll ihn zurück geben, im Endeffekt mit der Begründung mit der mir auch alle anderen sagen, dass ich ihn zurückgeben soll.

    Ich würde gerne mal eure ehrliche Meinung hören. Der Hund wird zweimal täglich seine Medis brauchen, ich muss ca. zweimal im Monat zum TA fahren und dann zur Apotheke um sie zu kaufen. Die Medis müssen durchgehend gekühlt werden, heißt zB mehrtägige Trekking- und Paddeltouren, eigentlich auch schon normales Camping, geht nicht. Kostenfaktor liegt bei derzeit ca. 75 €/Monat (rein für die Medis, also Fahrtkosten, Checkups usw. nicht inklusive), also auf ein hundeleben werden wir alleine für die Medis 5-stellig werden.
    Er ist aber mit den Medis lt. TÄ dann voll belastbar und einsatzfähig.
    Würdet ihr den Hund behalten?

    Javik

    Alles Gute für dein Züchtergespräch!

    Meinst du der stellt sich da absolut quer oder warum liegt dir das so im Magen?

    Ich bin generell konfliktscheu, vor allem da der Kontakt bisher sehr nett war. Und es tut mir etwas Leid für den Züchter.

    Aber, bei dem was an Kosten und Aufwand auf mich zu kommt, will ich den kompletten Kaufpreis zurück. Ist eh nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Achhhh der Welpen -Thread😂😀🥰

    Darf ich hier mit dem nettesten aller Hundewelpen überhaupt schreiben😂

    Pfüh, den nettesten Hundewelpen habe ich. Teuer, aber nett, weich und einfach brav. Der ruiniert mir meine ganze Erziehung. Wie soll ich dem denn die Regeln und Verbote beibringen, wenn er nichts falsch macht und sofort aufhört? :ugly:

    Dio bekomm jetzt seine Medis und seitdem ist er stubenrein. Wie ein umgelegter Schalter. Von anpinkelten Möbeln, von selbst angepinkelt werden, von so vielen Pfützen und Tröpfchenspuren, dass ich mir das Wischen schon fast abgewöhnt habe zu... nichts.
    Er meldet immer (und super selten), dann habe ich auch noch etwas Zeit und dann gehen wir gemütlich raus und pinkeln da.

    Ich habe auch schon mit einem Anwalt gesprochen, jetzt muss ich nur noch mit dem Züchter reden. Mir graut es vor diesem Anruf...

    Und, mal ganz nüchtern betrachtet, selbst wenn alle Hunde fertig ausgebildet das gleiche Niveau erreichen könnten, dann zeichnet einen Arbeitshund immer noch aus, dass dies möglichst schnell und einfach funktioniert und man nicht jahrelang dran rumdoktern muss um dann kurz vorm Seniorenalter einen fertigen Hund zu sammeln der "nur" noch Erfahrung sammeln muss.

    Ich kenne tatsächlich keinen einzigen Hund egal welcher Rasse, bei dem das bei gutem kontinuierlichen Training der Fall war.

    Ich kenne dagegen einige, aus verschiedenen Gründen. Wobei die Meisten mit solchen Hunden natürlich abbrechen... oder abgebrochen werden.

    Wissenschaftlich/neutral betrachtet gibt es keine Rassen, die generell besser oder schlechter für Artenspürhundearbeit geeignet sind.

    Mhm, ich kenne die Studien. Gute Nasenarbeit ist deutlich komplexer und zu einem guten Arbeiter gehört deutlich mehr als das was dort betrachtet wird.
    Und, mal ganz nüchtern betrachtet, selbst wenn alle Hunde fertig ausgebildet das gleiche Niveau erreichen könnten, dann zeichnet einen Arbeitshund immer noch aus, dass dies möglichst schnell und einfach funktioniert und man nicht jahrelang dran rumdoktern muss um dann kurz vorm Seniorenalter einen fertigen Hund zu sammeln der "nur" noch Erfahrung sammeln muss.

    Schlagopfer

    die findet man meist auf Schulhöfen, in Bahnhöfen und hier im Ruhrgebiet auch gerne bei "kleinen" Familienzwisten

    Und unter Windkraftanlagen.

    Ach so und, AnjaNeleTeam hat mich gerade noch auf etwas anderes gebracht, es kommt auch etwas darauf an was du suchen willst.
    Es gibt Arten bei denen man sehr punktuell, sehr gute Nasenarbeit braucht (zB xylobionte Käfer) und Arten bei denen der Hund eher großflächig relativ großflächige Gerüche finden muss (zB Wolfskot oder Schlagopfer). Und dann gibt es natürlich Arten die ins Beutespektrum fallen die einem zB die Vorsteher quasi ab Werk gerne suchen und anzeigen, wo man dann nur darauf achten muss, dass der Hund wirklich sauber arbeitet und die Wildtiere nicht tötet (zB die Auerwild oder auch Schlagopfer).
    Oder ob du alles machst und einen Hund brauchst der das alles mitmacht.

    Und dann wäre noch die Frage ob du einen Generalisten ausbilden willst, dem du jeweils den Geruch zeigst, oder einen Spezialisten der wirklich seinen Geruch lernt.

    Alles Dinge über die man sich vorher mal Gedanken gemacht haben sollte.

    Vermutlich würde sich prinzipiell ja fast jeder Hund dafür eignen

    Nein, nicht wenn du das nicht nur zum Spaß machen willst. Und doch, genau da bist du dann auch bei den Arbeitslinien.
    Es werden ja alle möglichen Hunderassen- und mixe in der Sparte geführt... aber das sorgt leider, gepaart damit, dass es noch keine Prüfung gibt und es wenig professionelle Ausbildungsmöglichkeiten gibt (gab), dafür, dass diese Methode auch in manchen Kreisen einen schlechten Ruf hat. Das ist schade, denn Hunde sind oftmals eine tolle Methode. WENN sie ihren Job machen.

    Ich finde die Retrieverfraktion, allen voran den Labbi, für sowas perfekt. Der bringt alles mit was man für eine tolle Nasenarbeit braucht, gute Ausbildbarkeit und wenig anderweitige Interessen die stören könnten.
    Spaniels sind oftmals auch richtig gut, aber du wolltest ja eher ruhig.
    Wenn man weiter in den Jagdhundebereich geht, dann hat man oftmals absolut tolle Nasenleistung, aber die Ausbildbarkeit wird schlechter und die eigenen Interessen (Wild) höher. Wenn man mehr Richtung Schäferhunde geht, wird die Ausbildbarkeit besser, aber die Nasenarbeit schlechter.

    Je nachdem was dir wichtig ist und liegt, kann man da natürlich auch schauen, die Unterschiede sind oft nicht groß. Aber sie sind da.


    Aber AL Labbis (und GR) sind da einfach die perfekte Mitte. Ich habe da noch nie einen schlechten Hund gesehen, bei dem es nicht ganz eindeutig am Menschen lag.

    FCI Gruppe 9 sind Begleithunde, keine Anfängerhunde. Bis auf ein paar Kleinigkeiten sind Anfängerhunde vor allem Hunde die wirklich zu einem passen. Ein Diensthundeführer mit einem Mali, ein Schäfer mit einem Border Collie, ein Jäger mit einem Deutsch Drahthaar als Ersthund ist meist kein großes Problem mit etwas Anleitung bei der Ausbildung.

    Probleme gibt es vor allem dann, wenn man den falschen Hund hat und versucht diesen in ein unpassendes Leben zu zwingen Und die meisten Menschen, vor allem Anfänger, suchen nunmal einen Begleithund und haben die passenden Bedingungen für einen Begleithund.

    Ich bin mit Hunden aufgewachsen insodern habe ich nur bedingt einen ersten Hund und die Frage welcher genau das gewesen sein sollte wäre absolut legitim. Aber ja, diese Hunde waren noch reine Begleiter um Spaß mit Ihnen zu haben und das waren sie weitgehend auch, sei es durch die Rasse oder ein Bauernhofmischling der das charakterlich auch geleistet hat.

    Also falls du den Welpen behalten willst, solltest du definitiv sofort und absolut knallhart anfangen jegliches Jagen der Katze und des Mopses zu verbieten und damit meine ich, gerade bei der Katze, jegliches Beachten.
    Zum einen prägst du ihn gerade drauf, dass Katzen tolle Beute sind und zum anderen wird der jetzt die nächsten Wochen anfangen ernsthafter und ernsthafter zu werden. Und in wenigen Wochen wird der anfangen tatsächlich gefährlich für die Katze zu werden, wenn er sie weiter jagen darf.