Beiträge von Javik

    Naja, wenn einen jede Disziplin langweilig erscheint und man sich so gar nicht begeistern kann, dann ist man halt falsch.

    Ist doch auch ok. Ich kann Agility nichts abgewinnen, so als Beispiel. Geschmack ist halt verschieden.

    Deswegen frage ich ja.

    Dass präzise UO und ich nie Freunde werden war von Anfang an klar. Eine schnelle und v.a. zuverlässige Ausführung der Kommandos ja, aber ob der Hund dabei halt 5 cm weiter hinten oder vorne läuft oder sonst was ist mir halt einfach total egal.

    Aber so (als Laie) schaue ich eben SD Videos und sehe einen Hund der den Helfer sucht und verbellt (Opfer suchen und ausdauernd in Position verbellen: Trainingsstand Baldur im Alter von 5 Monaten, war ein Selbstläufer...), dann der Beißarm bei dem ja auch immer betont wird, dass es nur Spiel ist (Gehorsam wenn man mit dem Spielzeug wedelt und auch im lustigen Spiel loslassen: joa können meine Hunde auch problemlos), Apportieren, Hindernisse usw (selbiges).

    Dass das den Hunden richtig Spaß machen kann sehe ich, aber die Herausforderung nicht.

    Da mir aber klar ist, dass ich keine Ahnung davon habe, ist mir auch klar, dass ich da einiges nicht sehe. (Rettungshundearbeit auf einem Video mit fertigem Hund ist ja auch nur: Hund rennt durch die Gegend und bellt dann, klingt auch nicht halb so anspruchsvoll wie es ist...)

    Und genau deswegen eben meine Frage. Ich finde es allgemein interessant zu lesen was euch daran Spaß macht und es hilft mir das Ganze etwas mehr einzuordnen. Immerhin so weit, dass ich die Idee doch noch nicht ganz begraben will, sondern mir das erstmal noch genauer anschauen.

    Das ist meine Art dem Ganzen eine Chance zu geben anstatt einfach zu sagen "Määh, sieht von weitem langweilig aus."

    Und wenn man selbst Spaß daran hat holt man sich entsprechend veranlagte Hunde..

    Deswegen die Frage, was euch daran Spaß macht ;)

    Also mir macht die Rettungs- und Spürhundearbeit halt schon auch selbst sehr viel Spaß und ich fände es schon sehr schade einen Hund zu haben, der nicht dafür brennt.

    Hier wird als nächstes wieder irgendein Schäferhund einziehen. Und da es ja doch immer heißt, dass die dann doch für den Gebrauchshundesport brennen und das ja nunmal auch das ist wozu sie meist primär gezüchtet werden, liegt halt doch irgendwo die Überlegung im Hinterkopf es nicht doch mal so als Hobby nebenbei auszuprobieren. Für den Hund...
    Aber ich sitze halt da und denke mir

    Fährte: Nää, Nasenarbeit im Dressurkorsett. Außerdem könnte das im Aufbau zu Konflikten führen. -> doof

    UO: = unnütze Dressur -> sehr doof

    Schutzdienst: Ja, okay, die lange Flucht sieht cool aus, aber spielen und los lassen kann ich auch so üben. Wo ist da der Witz?

    (Ja, ich habe keine Ahnung davon.)


    Deswegen hat mich einfach mal interessiert, was euch daran so viel Spaß macht.

    Wenn ihr dann alle nur sagt, dass der Hund dran Spaß hat kommt in meinem Kopf nur an: 'hm, die finden es also auch langweilig.' Ich meine zumindest ein Teil von euch hat doch explizit diese Rasse für diesen Sport. Das macht man ja nicht, wenn man nur Spaß dran hat dem Hund zuzuschauen und generell mit ihm zu arbeiten. Da könnte man zB auch mit einem Labrador Dummyarbeit machen.

    Aber gut, vielleicht lässt sich sowas auch einfach schwer erklären und ich sollte einfach mal selbst zuschauen und nicht nur Videos schauen.

    Könnt ihr mir irgendwelche Tipps mit auf den Weg geben woran man eine gute Schutzdienstgruppe erkennen kann (als Laie)? Die beiden Male die ich bisher auf einem SV-Platz war habe ich das jeweils bitter bereut und ich bin nicht sonderlich scharf drauf diese Erfahrung zu wiederholen.

    EDIT: Danke @san94 und Boerkur das gibt mir was zum drüber nachdenken.

    tassut

    Soo, erinnerst du dich noch an die Bläuling-Fragestellung? Ich stehe hier grade neben einem Falterexperten. Er ist sich zu 90% sicher, dass es ein icarus ist. Aber er ist zu abgeflogen um sich sicher zu sein.

    Interessiert dich die genaue Begründung noch?

    Ich hab immer wieder daran gedacht, hätte mich aber nie getraut, nochmal danach zu fragen!! :bussi: Dankeschön! Und ja, immer gerne her mit der Begründung! Gerade eben saß ich wieder vor drei verschiedenen Bläulingen - die Herrschaften sind für mehrere graue blaue Haare bei mir verantwortlich. :lol:

    Doch, bitte, frag danach. Ich bin super schlecht in "dran denken". Ich hatte zwar mit einer Freundin geredet, die sich aber selbst nicht sicher war und angeboten hat, das an ihren Mentor weiterzuleiten. Das hatte ich aber tatsächlich vergessen. Das gestern war eher Zufall. Insofern...

    Also die Begründung:

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    Es war in erster Linie das orange Band am Flügelrand. Man kann es zwar kaum noch erkennen, aber man kann erkennen, dass es da ist und wie es geformt wäre.

    Und man sieht auch, dass diese am Vorderflügel mal genauso stark vorhanden gewesen sein muss wie am restlichen Flügel. Beim amandus ist das ja normalerweise immer sehr schwach ausgeprägt. Bei einem abgeflogengen Exemplar, wäre da einfach gar nichts mehr.

    Dazu hat er eben sehr viele, gut ausgeprägte Punkte, deren Position auch stimmt. Der weiße Pinselstrich kommt laut seiner Aussage nicht bei allen Individuem vor oder nur sehr schwach und gerade die Männchen (es war ein Männchen, die Weibchen sind bräunlicher) haben den gerne auch einfach mal gar nicht. Und so abgeflogen wie der Flügel war, hätte man den eh kaum gesehen. Also er war sich ziemlich sicher, dass es kein amandus war. Allerdings war er sich mit einer anderen Art (ich glaube es war thersites) nicht ganz sicher. Deswegen nur 90 %.

    Und zu guter Letzt, ist der icarus hier in der Gegend halt mit Abstand am Wahrscheinlichsten. Alles andere wäre schon nahe an einer Sensation.

    Ich hoffe das war halbwegs verständlich, aber ich war zu faul zum Zeichnen ;)

    Und wenn wer Lust auf Falter hat, ich hätte jetzt ein paar hübsche Nachtfalter im Angebot :D

    tassut

    Soo, erinnerst du dich noch an die Bläuling-Fragestellung? Ich stehe hier grade neben einem Falterexperten. Er ist sich zu 90% sicher, dass es ein icarus ist. Aber er ist zu abgeflogen um sich sicher zu sein.

    Interessiert dich die genaue Begründung noch?


    Ok.

    Eurasier hätte ich jetzt (vor allem im Vergleich mit Arbeitsrassen) nicht als „entsicherte Handgranate“ auf dem Schirm.

    Oder ich kenn nur die falschen.

    Sind sie normalerweise auch nicht.

    Den hätte ich hier jetzt auch empfohlen. Groß, kräftig, aber sehr lange Zündschnur und anspruchslos was Auslastung angeht, nur dabei sein wollen sie.

    Die legen zwar auch keinen Wert darauf, von Fremden bekuschelt zu werden, aber das wird über Ausweichen gelöst so lange das irgendwie möglich ist.

    Dazu sorgt der Spitzanteil schon noch dafür, dass gewacht und gemeldet wird. Komische Personen werden auch im Auge behalten, aber man geht nicht grundlos zum Angriff über.

    Aber @Manuel04 ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, wenn es wirklich nötig ist (aber eben wirklich erst dann) schützen die auch ein junges Mädchen das zu sehr bedrängt wird.

    Ich habe den Eurasier tatsächlich als die Rasse kennengelernt die dieser Typ Mensch sucht. Super für Anfänger und das Familienleben, meldet aber Besuch und kann durchaus auch unfreundlich werden und das auch durchsetzen. Wenn es denn unbedingt sein muss, und auch nur dann.

    Alle Eurasier die ich bisher kennengelernt habe waren so. Und da wir ja auch mal einen hatten und auch bei Rassetreffen usw waren, kannte ich schon einige. Das "Schlimmste" war eigentlich immer der Jagdtrieb oder Unverträglichkeit mit vereinzelten Hunden.

    Ja, das ist es eben. Beim Ersten dachte ich noch ich hätte mich verschaut, beim Zweiten habe ich mich gewundert. Aber das waren jetzt innerhalb weniger Wochen vier Stück und damit auch so ziemlich alle die ich gesehen habe.