Ich kenne das von Yoshi leider auch. Hat im letzten Winter angefangen und ging immer irgendwann morgens, also nach längerer Fresspause, los. Er "quälte" sich dann über mehrere Stunden. Der Bauch quietschte, er lag wahlweise apathisch rum oder war unruhig, weil er zum Grasfressen raus wollte. An essen war überhaupt nicht zu denken. Zumal er ohnehin ein schlechter Esser ist. So plötzlich wie es anfing, hörte es dann nach Stunden auch wieder auf. Natürlich waren wir mehrfach beim Tierarzt. Alles ohne Befund. Des Rätsels Lösung habe ich dann selbst rausgefunden. Um die Übersäuerung zu vermeiden, spielen wir nach der letzten Löserunde nochmal ein bisschen Bällchen. Danach frisst er meistens noch etwas von seinem Trockenfutter, welches 24/7 rumsteht, er ohne vorheriges Spiel aber nie anrührt 🤷🏼♀️ und direkt vorm Schlafengehen gibt es noch ein Betthupferl. Damit kommt er gut über die Nacht. Auf der ersten Morgenrunde habe ich immer Leckerlis dabei, die er sich spielerisch erarbeiten kann. Hat er die genommen, ist der Tag quasi gerettet. Über den Tag gibt es dann immer mal eine Kleinigkeit zugesteckt, damit der Magen nicht leer läuft und nach unserer Nachmittagsrunde gibt es Dosenfutter. Damit kommt es nur noch äußerst selten zur Übersäuerung. Und falls doch mal, durchbreche ich den Kreislauf mit Babygläschen. Einfach per Spritze (ohne Nadel) ins Mäulchen und sobald der Magen was zu tun hat, ist der Spuk sofort vorbei.