Beiträge von Nefelee

    Ich hab ja hier einen "Labradoodle" sitzen weil ich einen Pudel zuhause nicht durchbekommen hab und der Doodle für mich zu dem Zeitpunkt die offensichtlichste Alternative war. Einer meiner ersten Fehler als Hundeneuling, aber gut kann ich jetzt auch nicht mehr ändern und meinen Doodledepp würde ich schon dreimal nicht mehr hergeben. Wiederholen würde ich es allerdings auch nicht.

    Dafür das es Mischlinge sind bei denen man angeblich nichts vorhersagen kann, sind die meisten (Labra)doodle die ich kenne sich tatsächlich sehr ähnlich im Verhalten. Ob das gut oder schlecht ist ist eine andere Geschichte|) Also die meisten Doodle die ich kenne (inclusive meinem) sind nicht besonders Nervenstark, reizoffen, haben Sprungfedern anstelle von Ballen, verfressen, lernen schnell, sind nicht wirklich gut geeignet um einfach nebenher zu laufen, sehr Menschenbezogen (alleine bleiben ist für jeden einzelnen Doodle den ich kenne schwierig), finden andere Hunde interessanterweise oft eher semigut, mehr oder wenigen stark ausgeprägter Wachtrieb, ordentlich Jagdtrieb und haben insgesamt mehr Pfeffer im Arsch als vielen Besitzern lieb wäre. Dazu gibt es bei mehr als der Hälfte kein halten mehr wenn sie Wasser sehen.

    Im Haus sind sie mit etwas Training aber ziemlich ruhige, angenehme Mitbewohner. Würde er sich nicht ab und zu melden das er raus muss könnte ich an vielen Tagen vergessen das überhaupt ein Hund anwesend ist. Zumindest wenn ich es nicht sehen würde wenn er den Ruheort wechselt.

    Grundsätzlich wollte ich aber keinen mehr haben weil sie oft einfach wahnsinnig anstrengend sein können.

    Fellpflege kommt sehr auf die Fellart an, der Doodle kommt offiziell in drei Fellvarianten (wire, wavy, curly) sowie Mischformen und je nachdem ist die Fellpflege auch mehr oder weniger intensiv. Wobei sie immer mehr Pflege brauchen als zB ein Labrador. Ich kenne zwar Doodle die kaum gepflegt werden, die sehen aber eben auch entsprechend aus:mute:

    Außerdem werden sie oft größer als ihre Eltern. Und schwer. Meiner hat 64 cm (die Eltern liegen bei ca 55 cm bei der Mutter und 58 cm beim Vater) und wiegt 28-29 kg, ist damit aber auch schmaler als viele Doodle die uns begegnen. Bei der Größe haben viele Doodle ein Gewicht von 35 kg +.

    Border hab ich wirklich schon länger nicht gesehen oder zumindest nicht bewusst gesehen. Da wüsste ich aber wo welche leben, ich seh sie nur eben nicht. Aussies seh ich dagegen noch und 99% davon fixierend und sich abduckend:ugly:

    Welpen aber wenn ich es mir recht überlege schon länger nicht mehr:denker: Der jüngste Aussie von dem ich weiß dürfte fast/knapp 2 Jahre alt sein, wobei wir hier auch keine riesen Hundedichte haben

    Persönlich würde ich nicht sagen das das DF sich iwie "verschlimmert" hat, aber es kommt wohl auf das Thema, die Umstände und wer gerade online ist an. Manche User klingen -für mich- häufig ziemlich unfreundlich und fast schon grob. Ich bin aber eben auch ein kleines SensibelchenxD Aber oft hab ich mir dann andere Beiträge des Users durchgelesen und festgestellt, das die Person in meinen Ohren fast immer unfreundlich klingt. Mir zumindest hilft das einzuteilen wie persönlich ich das geschriebene nehmen "muss":smile:

    Ist eben ein Forum und jeder hat andere Erfahrungen, Lebensumstände und einen anderen Erziehungsstil. Dazu kommen dann die Hunde die sich natürlich auch nochmal voneinander unterscheiden.

    Am Anfang hatte ich zugegeben ziemlich Probleme im Forum weil ich dazu neige mir alles zu Herzen zu nehmen. Ich bin einfach kein sonderlich selbstbewusster Mensch und lasse mich sehr schnell verunsichern. Inzwischen bin ich aber deutlich besser darin mir das für Mico, mich und unsere Situation passende herauszupicken und den Rest auch einfach mal so stehen zu lassen. Oder erstmal eine schöne Runde spazieren zu gehen bevor ich auf iwas antworte das mich ärgert. Mir hilft es wirklich ungemein nochmal in aller Ruhe spazieren zu gehen und zu versuchen die ganze Situation objektiv zu betrachten.

    Mir ist auch gar nicht klar, wie ich für mich definieren würde was einen erwachsenen Hund ausmacht.

    Ich würde es wahrscheinlich wie beim Menschen nach Gefühl beurteilen. Ich kenn Hunde die mit nicht mal 2 Jahren schon erwachsener gewirkt haben als andere Hunde mit 4 Jahren. Vollkommen unabhängig von der Erziehung sondern wirklich das grundsätzliche Verhalten.

    Wenn man in eine Schulklasse geht und die Kinder beobachtet kann man ja auch sehen das manche deutlich schneller "fertig" sind als andere.

    Auch von hier frohe Weihnachten an alle:schneewerfen_wald: Weihnachtsbilder war ich dieses Jahr zu faul für, stört das Hundetier aber eher nicht:hust: Er ist gerade eh nicht besonders gut drauf und hat die Bikerjacke wieder aus dem Schrank geholt und die Klebetattoos sitzen auch wieder:roll: Während dem Weihnachtsessen gab einen großen Weihnachtskauknochen für ihn und der Depp hat gemeint mal probieren zu müssen ob knurren okay ist wenn jemand vorbeiläuft. Äh ja ne Freund, da hast du in dieser Familie ganz schlechte Karten mit. Aber netter Versuch.

    Gestern war er aber auch schon seltsam drauf als uns ein Hund entgegen gekommen ist. Das er gerne mal pöbelt an der Leine weiß ich ja, aber einen 6 Monate alten Goldendoodle der wirklich gar nichts gemacht hat ankeifen? Und dafür die Mäusewiese stehen lassen? Ähm.

    Geschockt hat mich aber wie breit das Doodlekind schon war:omg: Der war locker doppelt so breit wie Mico in dem Alter aber noch ein gutes Stück kleiner. Ich würde sogar behaupten das er entweder genauso breit wie Mico jetzt oder sogar noch einen ticken breiter war.

    Naja, das ist halt nicht mein Ansatz, sich so gar nicht auf den Hund einstellen zu wollen. Wenn man es nicht kann, ist was anderes, aber die Haltung: "Der Hund hat sich an jeden Pups anzupassen" gefällt mir nicht.

    Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht wo du diese Haltung herausinterpretierst aber gut. Ich hab sie zumindest nicht sonst wären hier einige Sachen anders und eben nicht an den Hund angepasst. Bei mir zB könnten Teppiche Anfälle auslösen bzw haben es schon getan, was mehr als Grund genug ist die Dinger zu vermeiden wenn es möglich ist. Und die Familie könnte auch gute Gründe haben die sie nur eben nicht im Fernsehen öffentlich machen wollen. Wir wissen es nicht und den Versuch das zu trainieren finde ich in Ordnung:smile: Gibt auch Hunde die keine Treppen laufen wollen, da wird auch versucht daran zu arbeiten statt einfach den Hund sein Leben lang zu tragen. Medizinische Gründe jetzt mal ausgeschlossen.