Beiträge von Nefelee

    Ich bin ja froh das man hier bei den meisten Dingen noch daran denkt das wir uns alle iwann gegenseitig auf den Keks gehen, also lässt man einander machen solange es nichts gravierendes ist. Ein Hund der auf ieinen Grünstreifen pinkelt (also ein stinknormaler Grünstreifen, kein hübsch gemachtes Beet oder iwas) interessiert genau gar keinen bzw es wird einfach nichts gesagt. Wieder weil man weiß das man selbst in anderen Punkten auf das Verständnis anderer angewiesen ist. Also wirklich angewiesen weil der alte Dorfkern in dem wir leben so gebaut ist das man gar nicht anders kann als einander auf die Zehen zu treten. Wenn iwas an einem Haus gemacht werden muss zB muss auch automatisch die ganze Straße informiert werden weil es alle in ihrem täglichen Leben einschränkt.

    Graf Friedrich der was-weiß-ich-wievielte hatte beim Bau vor über 750 Jahren wohl andere Probleme:ka:

    Aber ich frage mich wirklich auch wie Menschen mitten in der Innenstadt das machen? Ich hab mal gesehen das jemand seinen Hund in den Gulli hat machen lassen...? Käme mir hier nie in den Sinn, deswegen hat mich das ein bisschen sehr verwundert.

    So weit läuft es gut bei uns. Sam läuft inzwischen draußen ohne Probleme. Jedoch ist an ein Lösen draußen immer noch nicht zu denken. Dafür ist er immer noch zu spannig, also meine Wohnung mutiert immer noch zur Hundetoilette und ich weiß nicht, wie ich ihm das abgewöhnen kann. Bei meiner Mama macht er gar nicht mehr im Haus, da geht er zuverlässig in den Garten, aber bei kurzen Spaziergängen, keine Chance. Auch dort in ruhiger Umgebung nicht.

    Falls das iwie tröstlich ist:

    Mico hat bis er ca 7 Monate alt war fast ausschließlich bei uns in den Hof gemacht weil er draußen zu aufgeregt war und ihn alles gestresst hat. Und ihn haben wir bekommen als der Herr 9 Wochen alt war. Iwann hat er es dann mal geschafft, wir uns gefreut wie Bolle und der Knoten hat sich immer weiter entwirrt bis er schließlich geplatzt ist.

    Ein weiteres Problem ist, dass ich mit ihm jeden Abend gegen 23:00 Uhr die Party des Jahrhunderts habe. Da zerfetzt er alles, was ihm zwischen die Zähne kommt, das macht er sonst gar nicht. Meiner Meinung nach hat er tagsüber viel zu viel Programm. Meine Mama ist zwar eine große Hilfe, aber dort hat er eben keine Ruhe. Meine Schwester tuddelt permanent am Hund rum. Ich rede mir seit Tagen den Mund fusselig, dass der Hund schlafen muss. Das wird als Quatsch abgetan und „wie haben die Welpen das früher geschafft“. Das ist ein Punkt an dem ich echt verzweifle. Meiner Meinung nach muss er 18-20 Stunden am Tag schlafen, damit er Abends keinen Ausraster bekommt. Das wird aber immer und immer wieder abgebügelt, da der Hund ja Lust hätte. Natürlich hat er Lust, Ruhe muss er ja auch erst lernen.

    Jupp sollte er ungefähr, die Rechnung dafür das er es nicht tut bekommst du ja gerade. Kann deine Mutter vllt mal mit der Schwester reden? Manchmal hört man auf seine Eltern ja doch eher als auf die eigenen Geschwister, die wissen ja bekanntlich eh nichts;) Vllt hilft ihr ja das altbekannte Sprichwort: "Nach müde kommt blöd" um zu verstehen das es ganz ganz doof ist wenn sie den kleinen nicht in Ruhe schlafen lässt. Naja oder je nachdem wie sie so drauf ist vllt auch der Hinweis das Kindergartenkinder es hinbekommen ihre Griffel bei sich zu behalten, sie es also auch können sollte. Oder ob sie zugeben möchte eine schlechtere Impulskontrolle als ein dreijähriger zu haben?:pfeif:

    Wie gesagt je nachdem wie sie drauf ist damit sie es auch richtig versteht und nicht in den falschen Hals bekommt. Meinen Geschwistern würde ich das zB auch so sagen, meinen Großeltern dagegen eher nicht.

    Mich begleiten 2 meiner Hunde mit in den Dienst zu Menschen mit psychischer Erkrankung. Die Hunde haben beide kein Problem mit den Maske. Um genau zu sein, habe ich gar keine Veränderung bemerkt.... Ich glaub, für die Hunde ist die Maske nicht relevant.

    LG Anna

    Mit Jin, die mich täglich ins Büro begleitet, die mit mir in Baumärkte etc. geht, mache ich ähnliche Erfahrungen. Meiner Beobachtung nach reagiert Jin auf Menschen mit Maske nicht anders als auf Menschen ohne Maske.

    Hier das selbe. Als Mico das erste Mal bei Maskenpflicht mit im Geschäft war hat sich sein Verhalten anderen Menschen gegenüber auch nicht verändert. Sowohl wenn sie ihn komplett ignoriert als auch wenn sie Kontakt aufgenommen haben. Jetzt ist ja es eh schon längt Routine.

    Oh, das finde ich spannend. Genügen diese Fotos um etwas dazu zu sagen? Norwich Terrier 20 Monate

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    Ich denke die kleine könnte ein Fall von zu viel Fell zum bewerten ohne anfassen sein, bin aber kein Experte.

    Nochmal zum Dreck weil Hundefreundin5 gefragt hatte: Die Größe macht da nicht unbedingt den Ausschlag. Mein mittelgroßer Hund hat natürlich Dreck unter dem Bauch nach einem Spaziergang mit Matsch oder Regen und das liegt natürlich auch am langen Fell. Aber es kommt natürlich auch auf den einzelnen Hund an, ob er dreckig wird. Meiner z.B. meidet jede Pfütze und mag es nicht sonderlich nass zu werden. Deswegen ist der auch nie wirklich dreckig, ausser es ist wirklich überall Matsch auf den Wegen. Wir gehen regelmäßig mit einer Gassifreundin aus dem DF und ihrem Labbi spazieren. Größer und weniger Fell versteht sich. Und nimmt jede Pfütze und jedes Schlammloch mit das er findet:ugly: Wer da wohl nachher sauberer ist:D Aber Hauptsache der Hund ist glücklich. Dann wird er halt nachher kurz abgeduscht und gut.

    Und dann gibt es noch die komplett talentlosen Hunde. Meek hat 64 cm (also eig groß genug), kein langes Fell am Bauch und umrundet oder überspringt jede Pfütze. Eig sollte er also sauber bleiben wenn kein totales Matschwetter ist oder er schwimmen war...eigentlich:hust: Ansehen tut man es ihm dem schwarzen Fell sei Dank meistens nicht so schnell, aber beim abrubbeln nach dem Spaziergang...:ugly: Der Herr verdient sich ziemlich oft ne Unterbodenwäsche

    Ok das klingt schonmal gut habe mir gedacht, dass ganz kleine unsportliche Hunde vielleicht mit joggen ein Problem haben könnten :)

    Nö das ist kein Problem wenn sie gesund sind. Ich würde wetten das die meisten kleinen Hunde einen durchschnittlichen Erwachsenen locker in Grund und Boden laufen könnten. Vllt nicht sofort wenn sie vorher lange als reine Couchpotatoes gelebt haben aber ein normaler kleiner Hund? Ich würde sagen ja.

    Jetzt bin ich auch etwas verwirrt ist es nicht eher gefährlich einen Hund mit starkem Jagdtrieb frei laufen zu lassen, weil der dann weglaufen könnte? Prinzipiell ist die Lobau nicht die einzige Grünfläche in unserer Nähe. Ca einmal in der Woche fahren wir zu den Eltern von meinem Freund die ländlich wohnen. Sie haben dort auch einen großen eingezäunten Garten und mann könnte natürlich auch dort bei der Gelegenheit Gassi gehen. Dann bin ich auch noch ca einmal pro Monat bei meinen Eltern die auch am Land wohnen (nur etwas weiter weg). Da gäbe es auch einen Garten und ganz andere Spazier und Wandermöglichkeiten.

    Deswegen lässt man Hunde mit starken Jagdtrieb auch nicht in ungesichertem Gelände freilaufen wenn man den Jagdtrieb nicht unter Kontrolle hat. (Und sowieso nicht wenn der Hund nicht abrufbar ist) Mein Rüde hat ziemlichen Jagdtrieb und läuft viel frei, das bedeutet aber zB das ich voll da sein muss wenn er frei läuft. Da ist nix mit "Munter durch die Gegend kucken" sondern ich hab die ganze Zeit sowohl die Umgebung als auch ihn im Auge um sofort reagieren zu können. Manchmal merkt man fast gar nichts und an anderen Tagen ist er so im Jagdfieber das Freilauf einfach nicht möglich ist:ka: Und manchmal bin ich auch einfach nicht auf der Höhe, dann kann er ebenfalls nicht freilaufen.

    Vielfach ist es also möglich auch einen Hund mit ordentlich Jagdtrieb freilaufen zu lassen, es ist nur deutlich mehr Arbeit. Manche Hunde können aber auch nie frei laufen.

    Deswegen die Frage danach. Wie viel Arbeit bist du bereit rein zu stecken und wie stellst du dir Spaziergänge generell vor? Es ist zwar sicher auch individuell unterschiedlich aber manche Rassen haben eben tendenziell mehr Jagdtrieb als andere

    Wie soll der Hund bestenfalls zu fremden Menschen und Artgenossen eingestellt sein? Aufdringlich Freundlich, Distanziert, etc

    Hundefreundin5

    Ausgedehnte Spaziergänge und 5 km joggen bekommt jeder gesunde Hund (ab einem bestimmten Alter) locker hin, das schränkt die Rassewahl also nicht wirklich ein. Deswegen ein paar Fragen:

    • Auch wenn du nicht mit Hunden aufgewachsen bist: Zu welchen Hunden findest du schneller einen Draht? Die bollerigen, die vorsichtigen etc
    • Lobau bedeutet Leinenpflicht, wie sieht es mit Freilauf aus? Wohnt ihr so bzw seid ihr bereit rauszufahren um dem Hund alleine Freilauf(->Jagdtrieb) zu ermöglichen oder seid ihr auf Freilaufflächen angewiesen (->Artgenossenverträglichkeit)
    • Unwichtiger aber trzd: Gibt es Präferenzen zum Fell? Also Kurz, Lang, Lockig, Rau...
    • Wie laut darf der Hund sein? Kleine Wohnung klingt für mich persönlich eher danach das Bellfreudige Rassen wegfallen. Ist meine Einschätzung da korrekt?

    Wie sie sich in der Wohnung verhalten ist finde ich wirklich eine reine Erziehungssache. So ziemlich alle Hunde die ich kenne quer durch alle Typen sind in der Wohnung komplett unauffällig und verhalten sich ähnlich wie mein Rüde. Sprich: Liegt iwo herum, ab und zu schlappt er mal zum Wasser oder wechselt den Schlafplatz aber ansonsten könnte man auch vergessen das er da ist. Außer man merkt ihn eben weil er sich direkt zu einem legt oder Besuch meldet(was er auch darf). "An" ist er erst wenn man ihm sagt das es los geht und dann auch mit Feuereifer, vorher aber nicht.