Beiträge von bobbysgirl

    Dazu soll noch gesagt sein:


    Ich poche nicht darauf, dass er jetzt mit 2 Jahren sofort 50 Decksprünge absolviert.
    Aber wenn er sich weiterhin so gut zeigt wie bisher, möchte ich mir die MÖGLICHKEIT offen halten, ihn einmal zur Zucht einzusetzen.
    Und dazu müsste ich jetzt Einspruch erheben, da mit Ablauf der zweiwöchigen Frist die Möglichkeit des Einspruchs für immer verloren geht.
    Und in 5 Jahren ärgert man sich dann vielleicht drüber, wer weiß.

    Ich habe in keinem einzigen Wort gesagt dass er 100% Röntgenquote hat!
    Ich meinte vorhin, dass alle die geröngt sind, keine ED haben, und die die nicht geröngt sind, zumindest nichts offensichtlich zeigen.

    Wie gesagt, bei meinem ist sonst (laut Gutachter), Ellenbogen links und Hüfte beides "normal".

    Ja, das denke ich mir, das möchte ich aber nicht unbedingt jedem auf die Nase binden, da ich auch nicht weiß warum das so gekommen ist, und für mein Problem tut das auch nichts zur Sache.

    Mit dem Stammtischgerede hast du natürlich auch wieder recht, aber dass der SV (besonders in Österreich)ein recht, nennen wir es mal "politischer" Verein ist, dürfte kein Geheimnis mehr sein - leider.


    Der TA steht auf der Liste des SVÖ und wurde mir von 2 Züchtern empfohlen. Macht es wohl schon recht lange. Ist halt eine kleine feine Praxis, und kleine Klinik.


    Nein, die Röntgenbilder werden NICHT anonym beurteilt, direkt auf dem Röntgenbild stehen Zwingername, Chipnr. Wurfdatum, Züchter, usw.
    Der Begutachter weiß also sofort, mit dem der HUnd verwandt ist, und wer diesen Hund gezüchtet hat.
    Und ICH weiß, dass der Züchter meines Hundes (aus welchen Gründen auch immer) vor geraumer Zeit beim Zuchtverein in ziemliche Ungnade gefallen ist.
    Aber ich will niemadem was unterstellen...
    Er züchtet seit mehr als 20 Jahren und hatte laut eigener Aussage nie Probleme mit ED.


    Das ist jetzt der erste Fall.


    Auch die vorherigen Würfe der Hündin waren alle ED frei, meiner kommt sogar aus einer Wurfwiederholung, und die Welpen vom vorhergehenden Wurf (Gleiche Hündin, gleicher Rüde) sind auch gesund.

    Im Gutachten steht mittlere ED/2.


    Bei den Bemerkungen, also was genau festgestellt wurde (ED kann ja viel heißen) steht leider nichts, warum auch immer.


    Der Gutachter hat vor vielen vielen Jahren vom SV schriftlich die "Alleinherrschaft" bis an sein Lebensende über diese Beurteilungen zugesprochen bekommen, habe ich mir von alten Hasen erklären lassen.


    Ob ich nun davon ausgehen kann, dass da einer Sitzt mit den Bestmöglichen Qualifikationen, oder einer, der einfach nur politisch denkt, sei dahin gestellt.


    Aber deswegen möchte ich ja in die Uniklinik fahren, die sind bestimmt ähnlich qualifiziert wie das Urgestein von Gutachter.

    Ui, so schnell so vielel Antworten...


    Also erstmal vielen Dank an alle, die sich durch meinen langen Eingangspost gekämpf haben, und so sachlich Kommentiert haben!

    Die Zuchttauglichkeitsprüfung hat dein Hund bestanden?


    Ich weiß nicht, ob ich alles verstanden habe.
    Dein Anliegen wäre auch was für die Züchter-Ecke hier im Forum.
    Du musst dich dafür freischalten lassen.


    LG, Friederike

    Beim DSH setzt sich die "Zuchttauglichkeitsprüfung" aus mehren Faktoren zusammen:
    - Gesundheitsuntersuchungen (alles i.o. außer eben dem rechten Ellenbogen - anschienend)
    - Eine schaubewertung SG oder G (wir haben ein SG1)
    - Eine bestandene ipo1 Prüfung (wir sind schon bereit für die Prüfung, dürfen aber erst mit 18 Monaten starten, bestehen werden wir sie sicher)
    - Eine Körung mit kurzem Schutzdienst (über dieses Niveau sind wir schon lange hinaus, auch das werden wir locker bestehen, aber zur Körung kann der Hund erst mit 18 Monaten zugelassen werden.)



    Also wenn das mit dem Ellenbogen sich zu unserem Gunsten klärt, hätten wir die ZZL beim erreichen des dafür nötigen Alters praktisch "in der Tasche".


    Ach, darum habe ich die Zucht-Rubrik gesucht und nicht gefunden! :-)


    Wenn 3 Fachmänner gegen 1 stehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Mensch in der Beurteilungsstelle, eine mittlere ED falsch gesehen hat oder sehen wollte.
    Frage wäre ja, warum wollte er deinem Rüden etwas "andichten"?
    Wie du vermutest wegen der Schwester - wäre zumindest einleuchtend. (Wobei mich mal interessieren würde, woher er die Schwester kennt - wollen die Halter der Schwester denn auch züchten und wurden dort vorstellig?)

    Das Land ist klein, ein Hund mit ED, das spricht sich in den betreffenden Kreisen schnell herum. Wir leben in Österreich.



    Schwierig.... ich glaube, ich würde Einspruch einlegen. Mir ginge das ums Prinzip. Wahrscheinlich würde ich aber dennoch davon Abstand nehmen, den Rüden decken zu lassen.
    Problem ist natürlich auch, dass du ja vermutlich mit deinem Einspruch wieder beim selben Gutachter landest. Meist gibt es ja nur einen pro verband. Ist beim SV sicher auch so.
    Und es ist eher unwahrscheinlich, dass dein Rüde eine Hündin bekommt. Wenn sie den nicht wollen, dann wollen sie den nicht. Und die Auswahl ist wahrscheinlich groß genug.
    Ätzend.... Sicher kommen gleich noch die Schäferhund Fachleute vorbei, aber ich kenne das aus einem anderen Verband, überall ähnlich.

    Ja, ich würde beim selben Gutachter landen.
    Wenn aber die Uniklinik eine ED Freiheit bestätigt, wird er auch nicht mal einfach so den Hund ein zweites mal als krank abstempeln (können).
    Vielleicht war es auch garkeine böse Absicht, und er hat vielleicht etwas gesehen, was nicht das ist wofür er es hält, die Röntgenbilder wurden analog aufgenommen (im Nachhinein merke ich an, das war ein Fehler, nächstes mal achte ich auf modernere Röntgengeräte!)


    Ich bin im SV, doch das gibt es, bin mir aber nicht sicher, ob das von anderen Leutet bewertet wird, oder wieder von dem einen Gutachter.


    Ich möchte sehr gerne züchten, aber würde dafür keine kranken Welpen in Kauf nehmen.


    Ja, ich bin seit Tagen völlig aufgelöst, weil ich mir solche Gedanken um IHN mache...

    Das würde ich vielleicht finden, aber das Gutachten wird im SV niemals anerkannt - könnte ja getürkt sein.


    Das sowieso. Ich hatte ja auch vor selbst wieder eine Nachzucht von ihm zu behalten.

    Schlimmstenfalls hat er wirklich was, und geht dann natürlich nicht in die Zucht, ich weiß bestens über den Gesundheitszustand meines Hundes bescheid, passe das Training an, akzeptiere das dann selbstverständlich, und habe Gewissheit dass alles rechtens zugegangen ist.

    Hallo,


    ich habe ein Anliegen, dass mich nun seit einigen Tagen sehr beschäftigt.
    Gleich vorweg: Das wichtigste für mich ist die Gesundheit meines Hundes, und ich möchte auch nicht "auf biegen und brechen" züchten, und auch keine kranken Welpen riskieren. In erster Linie möchte ich mir nur einmal alles von der Seele schreiben UND Objektive Meinungen von außen zu hören bekommen.


    Ich habe einen Deutschen Schäferhundrüden, er wird nächste Woche 15 Monate alt. Er wird von mir im Sport geführt und Ausgebildet, und zeigt sich für sein Alter wirklich außergewöhnlich gut.


    Neben dem Sport war es immer schon mein Traum, ihn Kören zu lassen, und als Deckrüden zur Verfügung zu stellen, und auch selbst wieder einen Nachkommen von ihm zu Behalten.
    Er stammt von einem nahmhaften guten Züchter, alle Vorfahren ab dem Jahr 2000 alle mit den Gesundheitsergebnissen HD und ED normal/fast normal. (vor 2000 war es bei den DSH nicht üblich die Ellenbogen zu röntgen, deshalb liegen von Hunden VOR dieser Zeit keine ED Ergebnisse vor)
    Lezten Monat Zuchtröntgen(leider nur analoge Bilder!)der TA der die Bilder angefertigt hat sagte, dass sowohl die Hüfte als auch die Ellenbogen TipTop seien, die Freude war natürlich groß - wieder eine Hürde auf dem Weg zur Zuchtzulassung gemeistert!
    So, und nun hat's geknallt.
    Der Bescheid von der offiziellen Beurteilungsstelle des SV ließ mich aus den Wolken fallen: mittlere ED rechts.
    Der andere Ellenbogen ist komplett frei, die Hüfte ist auch HD frei.


    Habe natürlich gleich mit dem TA telefoniert, der die Bilder gemacht hat. Er meinte nur, das könne nicht sein.. sah sich die Bilder nochmal an, hat förmlich "gesucht", und trotzdem nichts gesehen, seine Meinung blieb also bestehen: Ellenbogen einwandfrei. Auch ein zweiter TA hat mir das bestätigt und ein befreundeter ehemaliger Zuchtwart hat sich die Bilder angesehen und auch er meint die Ellenbogen sind beide sauber.


    Also woher kommt das?
    Nun ist es so, dass wohl eine Schwester meines Rüden an schwerer ED leidet, und bereits operiert wurde.
    Wenn diese Info der Beurteilungsstelle bekannt ist (wovon ich ausgehe) sei es wohl so, dass ein Vorwand gefunden wird, um den Hund aus der Zucht zu kicken, habe ich mir von alten Schäferhundeleuten sagen lassen.
    Das ärgert mich sehr, und lässt grade meinen größten Traum einfach so zerplatzen. Ich werde auf jeden Fall ein CT in einer Uniklinik machen lassen alleine schon, um für mich selbst sicher zu gehen, dass mein Rüde wirklich nichts hat, und wir sportlich weiter trainieren können.


    Nun ist es aber so, dass ich die Beurteilung der offiziellen Stelle anfechten KÖNNTE, wenn mein Hund wirklich gesund ist.
    Erst war ich fest entschlossen dies zu tun, aber dann kam ich ins Grüblen.
    Ist es Verantwortungslos mit einem Hund in die Zucht zu gehen, der selber nachweislich gesund ist, von dessen Schwester ich aber weiß, dass sie ED hat?
    Oder ist es einfach nur Pech, das jeder mal haben kann, und kein Grund, meinen Rüden aus der Zucht auszuschließen (gesund ist gesund?!)
    Ich weiß ja auch nicht wie die Schwester aufgezogen wurde, die Gene machen bei solchen Erkrankungen ja nicht 100% aus.


    Ich bin wirklich hin und her gerissen, und erst muss mit einem CT defintiv geklärt werden, ob er wirklich gesund ist (wie 3 Fachmänner meinen) oder nicht (wie der TA in der Beurteilungsstelle meint).


    Die Frage wegen der Weiterzucht - sofern gesund - stellt sich mir trotztdem jetzt schon, da der Einspruch VOR dem CT eingebracht werden müsste, und auch mit Kosten verbunden wäre. Da wägt man vorher schon ab, was - ist - wenn. Und man hofft natürlich auch, dass das alles nur ein Hirngespinnst eines Einzelnen in der Beurteilungsstelle ist, weil er wahrscheinlich im Vorfeld schon von der Krankheit der Schwester wusste.


    Ich bitte um ehrliche, aber sachliche Meinungen zu dem Dilemma (ausgehend von der Annahme dass Mein Hund völlig gesund ist! Sollte sich herausstellen, dass er das nicht ist, steht ein Zuchteinsatz selbstverständlich NICHT zur Debatte!)


    Liebe Grüße