Beiträge von Manus Hundewelt

    Da wir uns schon am Anfang viel ausgetauscht haben, erinnere ich mich noch ein wenig daran wie "schlimm" sie war und dass es grosse Fortschritte gegeben hat.

    Ich weiss wie es ist gegen eine Wand zu reden bzw. mit jemandem der keinen "Hundeverstand" hat. War hier mit meinem Ex und Yuna genauso.

    Seit er ausgezogen ist, ist sie viiiiel ruhiger und entspannter. Dennoch hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen und sie dreht immer noch sehr schnell hoch.

    Das wird bei deiner Yuna nicht anders sein. Ich habe hier ja das Extrembeispiel eines abgedrehten Hütehundes sitzen, dessen Schutztrieb nicht richtig gehändelt wurde, als er jünger war. Klar ist ein Mix, der Arschanteil kommt aber deutlich raus :hust:

    Das hat mit vielen Fehlern meinerseits zu tun. Ersthund und die Problematik nicht gesehen bzw. erkannt.

    Lass deine Trainerin mal mit deiner Mutter reden, das find ich eine gute Idee.

    Ah ja, und dass sie euch noch nicht um die Ohren geflogen ist, kann(!) durchaus daran liegen, dass sie diesen Stress nicht täglich hat. Das kann sich trotzdem ändern.

    Wenn ich jetzt den Hund anleite und meine Mutter leitet sie in die gegengesetzte Richtung an, dann ist das nicht eindeutig für Yuna und sie verliert das Vertrauen in meine Führung, da jemand anderes es komplett anders von ihr verlangt

    Nein, sie verliert nicht das Vertrauen in deine Führung. Sie ist einfach komplett überfordert und der Umgang von deiner Mutter mit ihr ist, entschuldigung, absolut daneben.

    Sie liebt den Hund? Dann muss sie ihr Verhalten ändern, aber schnell.

    Auch du musst aufhören Yuna zu bemitleiden. Du weisst ja, dass es ihr so nicht gut geht.

    Kannst du deiner Mutter irgendwie erklären, was das hinterher laufen und dabei sein wollen für die Kleine bedeutet?

    Dass sie das nicht macht, weil sie Spass daran hat, sondern weil sie meint ihre Aufgabe sei es alles bewachen zu müssen? Und dass das Arbeit und keine Entspannung für sie bedeutet?

    Ich habe da etwas die Befürchtung, dass Yuna euch da bald mal um die Ohren fliegen wird. Sie wird bald erwachsen und der Schutztrieb eines Aussies muss dringend kontrolliert werden können. Das kann sonst schnell böse enden.

    Denkst du wirklich, dass sich Yuna bei deiner Mutter wohler fühlt, wenn sie da in dem Stress ist, sie dauernd kontrollieren zu müssen?

    Ich habe ja auch so ein Exemplar Zuhause mir starkem Schutztrieb. Yuna ist auch noch nicht erwachsen, da kann also noch einiges hinzukommen.

    Bei dir scheint sie entspannt zu sein, das finde ich die wesentlich gesündere Option.

    Wohnung und Stadt, sind für solche Hunde sicher nicht das Paradies. Trotzdem ist die Wohnung kein Problem, ein Balkon oder Garten finde ich aber wichtig, da können sie etwas die Gegend beobachten.

    Spaziergänge kann man auch etwas ausserhalb machen. Für die anderen Ruden gewöhnt sie sich sicher auch an den Trubel.

    Shezza findet die Stadt auch furchbar unnötig, würden wir da Leben, wäre es aber nur halb so schlimm, da gewöhnt er sich eben dran.

    Wie ist denn dein Empfinden? Ist Yuna dein Hund oder hast duneher das Gefühl sie sei ein Familienhund?

    @Dakosmitbewohner Ich habe zwei Hunde. Einen tut nix und einen tut was. Ich wäre bei beiden genervt, wenn mir ein Hund ohne Halter entgegen kommt. Und wenn ich mit einem Hund zusammenpralle, weil er alleine um die Ecke kommt... na danke.

    Es gibt Menschen die Angst vor Hunden haben, trotzdem lächeln sie meinen Hund mit Maulkorb an. Weil er gesichert ist. Ich dabei bin.

    Sie laufen entspannt an meinem Labbi vorbei, weil sie bei mir ist, wenn uns ein Mensch entgegen kommt.

    Wenn es soweit kommt, dass ich einen Hügel raufrennen muss, dabei mich auf die Schnauze lege, weil rutschig und nach den Hunden rufen muss, dann ist was falsch gelaufen. (Szene mit dem Zelt).

    Sehen meine Hunde etwas, was für sie unheimlich ist, sehe ich das auch und rufe sie zu mir bzw. führe sie daran vorbei oder lasse sie dran schnüffeln (Stichwort lose Plane ;)).

    Und ich behaupte mal ich weiss sehr genau wie eine hügelige Landschaft aussieht... Appenzellerland und so :hust:

    Ja ich hätte auch gerne eine Fläche die ich weit überblicken kann, gibt es hier nunmal nicht. Aber die Hunde sind auch nicht traurig, wenn sie in einem 10 Meter Radius um mich rum sind.

    Hier geht keiner aus meinem Sichtfeld und beide Hunde sind ausgelastet und lieben die Spaziergänge ohne dass ich das Risiko eingehen muss, dass sich jemand wegen meinem Hund erschreckt oder er sie anbellt.

    Ich kenn das wie gesagt auch nicht und checke deshalb nicht, warum die Sporthunde hier überhaupt eingebracht wurden.

    Deshalb:

    Fand den Einwand eben auch nicht "logisch", weil ganz andere Bedingungen herrschen. Wollte es deswegen auch nicht so stehn lassen ;)

    Ich hatte absolut noch nie ein Pferd oder einen arbeitenden Hund an mir. Noch nie.

    Dafür aber mehrfach wöchentlich den tooootal lieben Familienhund. Weil es davon eben auch einfach deutlich mehr gibt. Und die tendenziell deutlich unkontrollierter und unerzogener rumlaufen.

    Und der "Dummyhund" schaut auf seinen Dummy. Ein tatsächlicher Arbeitshund im Training konzentriert sich auf seine Aufgabe. Dem gehen die Menschen am Popes vorbei.

    Inwiefern soll es also lebensfremd sein Chatterbox ?

    Lebensfremd deshalb, weil der nicht hundeaffine (oder sogar hundepanische) Ottonormalmensch exakt gar nicht unterscheiden können dürfte, wann ein Hund "sportlich fokussiert" ist oder wann ein Hund unkontrolliert oder gar aggro durch die Gegend pest.

    Gebe ich dir recht, wenn man wie gesagt den Hund an Menschen vorbei schickt... Kenne ich gar nicht, es wird überall darauf geachtet, dass die Hunde andere Wege nehmen.

    Ist eigentlich auch nicht schwer. Der Hund rennt von mir und dem Weg weg und kommt zielstrebig zu mir zurück. :ka:

    Und in welchen Fällen meinst du dann Arbeitshunde, die außer Sicht sind?

    Hier sind wohl nur sehr faule Hunde unterwegs, ich treffe nie Arbeitshunde ohne Mensch. :D

    Es ging doch gerade um Arbeit wo der Hund sich nicht in Sichtweite des HH befindet. Darauf habe ich Javik geantwortet.

    Arbeit heisst nicht, dass der Hund ausser Sichtweite ist/sein muss. Das habe ich auch nirgends gesagt.

    Das macht alles Sinn mit den arbeitenden Hunden.

    Aber was macht einer Person mit Hundeangst oder Menschen, denen unwohl ist bei freilaufendem Hund, wohl mehr Angst? Der zB total fokussierte Dummyhund, der mit Vollspeed entlang rast oder generell ein "angestochener" Hund? Oder der Familienhund, der eben schon mal paar Grashalme weiter genudelt ist?

    Ich finde es schlicht nur noch lebensfremd, was hier geschrieben wird.

    Ja gut. Vielleicht ist das so für mache. Wenn ich den Hund losschicke, dann in einem Gebiet wo er nicht an Menschen vorbeipreschen muss :ka:

    Javik Hunde die Arbeiten, auch Privat, sind davon natürlich ausgeschlossen. Da bewegt sich der Hund aber nicht unkontrolliert ausser Sicht sondern ist mit seiner Aufgabe beschäftigt. Da erwarte ich, dass sonst nichts anderes in seinem Fokus steht, sonst muss man die Arbeit kleinschrittiger aufbauen.

    Da wirst du auch mehr Konzentration auf den Hund und auch deine Arbeit konzentrieren.

    Aber auch dieser Hund hat im Alltag keine "Alleingänge" zu machen. Auch Hunde die im Sport oder bei der Arbeit hervoragend agieren, können im Alltag schwierig sein. Da eben "Freizeit" ist. Arbeit ist ein komplett anderer Modus.

    Wieso lässt man einen Mini-Welpen durch einen ungesicherten Garten

    rennen, verliert ihn dann aus den Augen, ruft 100 x seinen Namen und hofft, dass er dann zurückkommt Auch das lässt keine Sorgfalt erkennen

    Weil ein Fernsehteam da war, die die Frau befragt hat und sie dadurch nicht mehr den Hund im Blick hatte.

    Bei Menschen die mit Kameras um dich rumstehen kann das schonmal passieren...

    Wieso suche ich mir einen Welpen aus, der schon beim Züchter vor mir flüchtet und dränge ihm Kuscheleinheiten auf?

    - Wieso lässt man einen Welpen ins gemeinschaftliche Treppenhaus pinkeln und macht das dann nicht sauber? usw usf

    Dass der Typ keine Ahnung von Hunden hat und nicht auf seine Mitmenschen achtet wird hier niemand bestreiten.

    Da wird nicht nur der Hund gejagt und der Urin im Treppenhaus ignoriert. Nein, da wird auch der Haufen nicht aufgesammelt.

    Das alles trotz Kameras... mag mir nicht vorstellen wie es ohne diese abläuft.

    Und ja das mit dem Dalmatiner war ein sehr schlechter Start und ich hoffe, dass der Kater die Pfoten still hält. Kann sonst sehr schnell schief gehen.

    Sonst sind es liebe Menschen, mit ihrem ersten Welpen, der sehr ausgeglichen scheint, sieht also immerhin nach einer guten Wahl aus.

    Weisst du wie viele den Fehler mit der Zusammenführung von Hunden mit anderen Tieren oder auch Menschen, insbesondere Babys, machen?

    Nicht weil sie keine Emphatie haben oder sich unbedarft einen Hund angeschafft haben. Sondern weil es Ersthundehalter sind, die viele blöde Fehler machen.

    Es sind nicht alles DF Profis. Und was anderen so auffallen würde, wenn ein Fernsehteam bei den Usern hier Zuhause wären und filmen...

    Ich habe genug unbedachte Fehler gemacht. Beim einen Hund diese beim anderen andere. :ka: