Beiträge von Manus Hundewelt

    Vornweg ein paar liebe Worte. Einen sehr hübschen Kerl habt ihr da und es ist toll, dass ihr nun nach Hilfe sucht. Das geht hier oft etwas unter, aber der erste Schritt ist immer nach Hilfe zu fragen.


    So und nun zu den Fakten.

    Euer Hund ist gefährlich. Ist so. Er hat schon mehrmals gebissen/gezwickt/scheiss egal. Das passiert einmal, dann kommt da ein Mauli drauf und Schluss.

    Mir stehen bei deinen Texten die Haare zu Berge, wie du alles runterspielst.

    Und weisst du was? Das war bei mir ganz genauso.

    Mein Rüde lebt seit Welpentagen bei mir, war sehr unsicher und ging irgendwann nach vorne. Kennst du die vier F's für Verhalten in Stresssituationen?

    Freeze (erstarren)

    Fiddle (wirkt für viele wie Spielverhalten, nervöses Herumalbern)

    Fight (Kampf)

    Flight (Flucht)

    Wie meiner nutzt Eddy den fight.

    Es ist wichtig, dass ihr akzeptiert, dass euer Hund nicht durch seine Vergangenheit so reagiert und eben diese Macken hat, sondern, dass er beisst, weil es seine Strategie ist, weil er so ist und es scheiss egal ist wieso er so handelt.

    Er ist eine Gefahr für Menschen. Punkt.

    Genau wie Shezza. Nur will der zudem auch noch andere Hunde schreddern. Er hat einen starken Schutztrieb, ist heute alles andere als unsicher, er ist erwachsen, sein Charakter entwickelt und er ist in dieser hinsicht ein Arsch. Ist so, bleibt so. Und muss akzeptiert werden. Er ist mit Maulkorb und kurzer Leine gesichert. Zudem kommt nun noch eine zweite Leine an sein Geschirr und diese wird an meinem Bauchgurt festgemacht, damit er, sollte mir mal die Leine aus der Hand fallen, nicht weg kann. Ein Sicherheitsanker.

    Ist er deshalb unglücklich? Nein. Im Gegenteil, seit wir das so machen und ich ihn dadurch spielend leicht führen kann, sind die Stresssituationen besser geworden. Er kann nicht mehr handeln und er weiss das.

    Abgesehen davon ist er ein Traumhund. Das Eine schliesst das Andere nicht aus. Aber du musst das für dich annehmen und ihn dementsprechend führen. Er ist kein armer, traumatisierter Hund der gar nicht anders kann. Weil Männer ihm angst machen, weil er Schutztrieb hat und selber die Situation regeln will. Nein, genau deshalb musst du ihn begrenzen. Er ist nicht arm, er ist ein Arsch. Das ist ok, er hat ja auch andere Seiten, aber ihr müsst das in den Griff kriegen. Ohne Erbarmen zu haben.

    Denn ehrlich, ihr hattet bis jetzt verfluchtes Glück, dass euch niemand angezeigt hat!

    Schützt den Hund, für sich und andere.

    Bei meinem TA wird zuerst normale Urinprobe bevorzugt und erst dann die sterile.

    Die normale Probe kann ich ja selbst "schnell" nehmen. Für eine sterile Probe muss der TA nen US machen, der Hund ruhig liegen usw..

    Find ich mehr Stress für Tier und Geldbeutel ;)

    Ja der Geldbeutel ist über diese Prozedur nicht sehr erfreut. Aber ich finds praktisch, dass sie sich gleich noch die Blase ansehen können, dank US.

    Gut. Bisher war es immer nur Yuna, bei Shezza würde ich auch, wenn möglich, darauf verzichten |):hust:

    sterile Urinentnahme

    Da möchte ich hier gleich mal kurz nachfragen. Bei meiner Hündin habe ich zwei mal den Urin untersuchen lassen und bei beiden malen wurde er direkt aus der Blase entnommen.

    Hier im Forum scheint das sehr selten der Fall zu sein oder täuscht das? :???:

    RafiLe1985 Ich drücke die Daumen, dass es nix tragisches ist und es Newton bald wieder gut geht.

    Typischer Fall von "Hängebauch", zu viel Haut.

    Die Tallie ist super und wenn man auf dem ersten Bild genau hin sieht, sieht man, dass sich der Rippenbereich abhebt und wie der Bauch "einfällt" und er eben einfach nach unten ausläuft.

    Man sieht also durchaus Konturen.

    Ich find ihn gut so. Wie fühlt sich sein Bauch denn an? Ist es lose Haut?

    Geduld ist da wirklich das Zauberwort. Sobald sie es einmal gemacht haben kriegst du sie dafür kaum noch raus :lol:

    Mein Border ist fünf Jahre alt und hat Wasser gehasst. Wirklich. Mit 3 liess er sich dazu herab die Pfötchen ins Wasser zu halten und Schlammbäder waren ok. Schnee war auch mega. Aber Wasser?

    Das Böse schlecht hin.


    Dann kam Yuna und sie lernte das Wasser kennen.

    Die Magie eines Labbis:

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    Glaub mir, Charlie wird schwimmen und er wird es liiiiieben :herzen1:

    Charlie traut sich immer noch nicht zu schwimmen, wenn das Stückchen auch nur 30cm zu weit drinnen liegt und er dafür einen schwimmzug machen müsste scheißt er drauf :tropf: da bringen ihn dann keine 10 Pferde hin. Sobald es wärmer ist und ich auch ins Wasser gehe Versuche ich ihm das schwimmen nochmal schmackhaft zu machen indem er vielleicht zu mir schwimmt. Ist da ne Schwimmweste für sein Gefühl der Sicherheit vielleicht klug?

    Das kommt wohl ganz auf den Hund an. Meine würde es eher irritieren. Aber da hast du für deinen Hund ja auch ein Gespühr dafür.

    Aber Charlie ist ja auch noch jung. Das hat bei Yuna auch länger gedauert, dadurch, dass sie im September 18 hier eingezogen ist ging sie erst 2019 das erste mal schwimmen.

    Herbert von @Madiii hat auch etwas länger gebraucht bis er wirklich geschwommen ist.

    Zusammen schwimmen gehen ist in der Regal aber eh eine sehr gute Idee. Da überwinden sich die Hunde dann eher.

    Oh ja, dreckige Pfützen sind toll :applaus:

    Die Kälte, hm. Ich würde sagen in 90% der Fälle lass ich sie rein, wenn sie denkt es wäre ihr nicht zu kalt. Aber gerade wenn wir noch weiter gehen oder sonst wie noch länger draussen sind, will ich das nicht.

    Aber erklär das mal dem Labbi |)

    Schwimmen hat bei ihr auch schleichend angefangen. Eigentlich erst als wir am Stausee waren und sie mit zu viel Schwung richtung Wasser ist und der Boden füher fertig und das Wasser tiefer war als gedacht :lachtot:

    Danach kams ihr dann auch nicht mehr gross drauf an. Nur ihre Schwimmkünste haben noch etwas länger gebraucht bis sie vernünftig waren :headbash:

    Klar hüpft die das ganze Jahr rum in jede Pfütze. Vorzugsweise in den Brunnen hier :roll:

    Wenns eisig kalt ist, was es zugegebenermassen diesen Winter nicht wirklich war, habe ich sie aber davon abgehalten.

    Hier in der Umgebung gibt es aber auch kaum Wasser. Das Bächchen und der Brunnen, das wars so ziemlich.

    Wenn ich mit den Hunden ans Wasser gehe ist der Spaziergang etwas länger und dort hinzugehen ist im Winter nicht sonderlich schön :pfeif: