Beiträge von Manus Hundewelt

    Ich hätte mit 19 für einen Hund getötet. Geld? Wozu wenn es dafür dem Tier schlecht geht?

    Fakt ist, sie hat den Hund gekauft und ist für ihn verantwortlich! Das ist kein Smartphone mit Garantie, welches man zurück gibt. Hier geht es um ein Lebewesen welches der TE 2500€ wert gewesen wäre, hätte das Hundchen ihren Vorstellungen entsprochen.

    Jetzt ist das nicht der Fall und jetzt soll wegen ihrem Fehler, dass sie sich nicht informiert hat, der Hund der Leidtragende sein?

    Ne, und wenn ich drauf zahlen müsste hauptsache der Hund findet einen guten Platz.

    Ohne dem Vermehrer noch mehr Geld zuzuschieben.


    Aber hier ist wohl eine 19 jährige die nicht in der Lage ist Führsorge oder Empathie einem Tier entgegenzubringen. Hauptsache das Geld ist wieder da :kotz:

    Ich denke sein Verhalten beruht auf Angst, da ihm gerade der Arsch heftig auf Grundeis geht.

    Sein Hund ist ein Listi, er hat keine Versicherung oder will es nicht über diese laufen lassen, da es dann ebenfalls Nachfragen geben wird.

    Also droht er dir dich und deinen Hund anzuzeigen, damit du einknickst und alles unter der Hand regelst.

    Angst musst du keine haben, selbst wenn alle aussagen würden deiner wäre nicht an der Leine gewesen, der andere wars ja auch nicht und dieser hat deinen Hund beschädigt. Der Biss entstand durch den Eingriff in die Beisserei, das wird durchaus mit beachtet. Folgen hat das so oder so keine für euch. Die Versicherung bezahlt und das wars. Für ihn und seinen Hund sieht das aber anders aus.

    Takeo ist schwer zu führen, zum Teil (natürlich nicht nur) auch gesundheitsbedingt.

    Das Aggressionspotential macht ihr, trotz der empfundenen Liebe für ihn, zu schaffen. Danke für eure Auskünfte.

    Überlegt ihr euch einen zweiten Hund anzuschaffen?

    Ein Labrador ist wohl das komplette Gegenteil von Takeo, würde vielleicht gerade deswegen auch passen. Hier ist es ja genauso und es hat mir auch geholfen alles etwas entspannter zu sehen. Da hat mich die kleine Strahlemaus abgeholt, wenn ich mal wieder etwas bekümmert war, weil Shezza sich blöd verhalten hat. Und auch wenn dem Labbi mal irgend ein Blödsinn eingefallen ist, war da immer noch der brave, zuhause entspannter Shezza ;)

    Ich beobachte zunehmend, dass Labbis die einer bestimmten Aufgabe nachgehen oder im Sport geführt werden, dieses "typische" Verhalten (Distanzlosigkeit, Fiddeln) eher nicht zeigen. Das ist den Labbis vorbehalten die "nur" Familienhunde sind und täglich maximal einmal um den Block gehen.

    Aggressionsverhalten ist laut Rasse-Standard nicht erwünscht und kommt in der Regel auch nicht vor.

    So in etwa hatte ich das schon vermutet. Ist also eher das unausgelastet sein das Problem. Auch dann, wenn es sich um keine Leistungszucht handelt, nehme ich an.

    Eine Unbeliebtheit dieser Rassen kann ich in meinem Bekanntenkreis auch feststellen. (trotz oder wegen)

    Auslastung oder Resignation, letzteres sieht man bei manchen Familienlabbis. Diese typischen dumm-, faul-, Tonnenlabradore.

    Fiddeln ist so ein Labrador Ding, macht meine wenn sie mit einer Situation überfordert ist, früher oft bei unerwünschtem Fremdhundekontakt. Ich denke es hat aber vorallem mit Erziehung zu tun. Menschen werden hier ignoriert, da gabs von Anfang an ein Leckerli, wenn man einfach vorbeigelaufen ist.

    Bei anderen Hunden ist es etwas schwieriger, aber auch da, umorientieren, Leckerli und weiter.

    So kommt der Hund gar nicht erst in eine Situation in der er fiddeln muss und er lernt Distanz zu halten und nicht zu jedem hinzubrettern.